Destruktive Beziehungen zu Narzissten 8 – Was sind eigentlich sogenannte Flying Monkeys?

Der Psychopath und seine willfährigen Assistenten – in Horden springen sie um ihn herum und ahnen nichts

 

Ein maligner Narzisst höchsten Ranges, einer mit Geniestatus, schafft es bisweilen, Ärzte, Piloten, Bankvorstände, überhaupt Vorstände, Anwälte oder Richter oder ähnliche Vertreter einer gewissen Elite um sich zu scharen und von sich zu begeistern bzw. sie für sich arbeiten zu lassen. Man  möchte es kaum glauben. In den absurdesten Situationen folgen sie seiner bizarren Argumentation noch, obwohl diese ganz offensichtlich verdreht ist und jeder moralischen Grundlage entbehrt. Sie sind alle infiltriert. Obwohl in ihren jeweiligen Berufen hoch qualifiziert, durchblicken sie die Manipulation ihres Freundes/ Verwandten/ Kollegen nicht. Sie werden aber für ihre Dienste ‚großzügig’ belohnt, indem der Narzisst sich z.B. mit ihnen umgibt, sich mit ihnen zeigt, was einigen schon reicht zu ihrem Glück.

Es sind natürlich bei weitem auch nicht alle seiner flying monkeys so qualifiziert. Nur, die weniger cleveren sitzen bei ihm nicht in der ersten Reihe. Dazu sind sie ihm nicht interessant genug. Der Vorteil: sie geben sich mit noch weniger zufrieden und machen nach einer Mini Gehirnwäsche trotzdem alles, was er von ihnen will.

 

Seine Strategie

Der hochkalibrige Psychopath löst auf fast schon brillante Art und Weise, innerhalb seines strategischen Überzeugungs- Konstruktes,  Sachverhalte aus ihrem ursprünglichen Kontext, setzt sie in einen komplett anderen Rahmen und präsentiert dieses neue Konstrukt dann stolz seinen Assistenten, die ihm schon lange alles glauben, um sie dann auf seine Seite und gegen sein Opfer zu bringen. Das klingt schräg und nach Paranoia, ich weiß, aber genau so ist es. Man kann diese Zusammenhänge inzwischen auch überall im Netz nachlesen. Ganz besonders empfehlenswert sind die Videos von Richard Grannon. Der Mann an sich ist ohnehin eine Sensation.

Es sind seine Kaltblütigkeit, sein lukratives Ziel inklusive seiner dazu notwendigen Berechnungen und sein hochkarätiges Kommunikationsgeschick (Achtung, er missbraucht Sprache indem er sie ausschließlich zu Manipulationszwecken nutzt und nicht zur reinen Informationsübermittlung) , die die ansonsten ziemlich analytischen Freunde und Bekannte dazu bringen, ihm abrufbar zu Diensten zu sein. Da sie natürlich nicht im geringsten damit rechnen, manipuliert zu werden, ahnen sie nichts. Wenn dann, in letzter Konsequenz, seitens des Narzissten gegen das arme Opfer auch noch eine Schmierenkampagne gestartet wird, hat es bei dieser geballten Opposition keine Chance. Da helfen auch klägliche Erklärungsversuche nichts mehr. Am Ende gibt es sich noch selbst die Schuld an seiner Misere, hatte man es ihm schließlich lange genug eingeredet. Viele von ihnen landen in psychiatrischen Einrichtungen.

Aber Schmierenkampagnen sind wieder ein anderer Aspekt des großen Ganzen, ebenso wie die gerissenen Kommunikationsstrategien des Psychopathen. Empfehlenswerte Lektüre dazu: Samuel Vaknin. Malignant Self Love: Narcissism Revisited (2001) oder ebenfalls seine Videos.

 

Dazu eine kleine Geschichte

Eines schönen Tages eröffnet der leitende Chefarzt seiner Frau, dass die Strecke zwischen seiner Einrichtung und ihrem gemeinsamen Zuhause doch sehr weit sei und er nach anstrengenden Operationen lieber erst einmal ausschliefe, um dann ausgeruht nach Hause zu fahren und seine Familie zu sehen.

Das war für sie zunächst vollumfänglich nachvollziehbar. Er wolle sich in der Nähe der Klinik eine kleine Wohnung nehmen, – sich vielleicht sogar mit anderem Klinikpersonal ein Apartment teilen. Vernünftigerweise.

Gesagt, getan.

Wie sich nach kurzer Zeit herausstellte, teilte er sich die hübsch eingerichtete Wohnung mit einer zwanzig Jahre jüngeren Krankenschwester. Sie kochte gern für ihn allerhand an Hausmannskost und bügelte sogar fleißig alle seine weißen Kittel. Aus Platzgründen mussten sie sich leider das King-Size Bett teilen, was bestimmt eine Zumutung gewesen sein muss. Auch ihr Freundeskreis kam immer öfter und gern zu Besuch. Man saß in schwülen Sommernächten bis tief in die Nacht beisammen und saugte mit langen Strohhalmen gegenseitig an seinen süffigen bunten Cocktails herum. Ab und zu machte er sich lustig, – am liebsten über sein Eheleben und seine Frau. Der Herr Doktor war aber auch einfach zu amüsant. Sie hatten alle zusammen sehr viel Spaß.

Die Ehefrau war sprachlos und wie paralysiert. Mit ihrem Mann zu sprechen hatte keinen Sinn. Er belächelte sie, – sie sei nicht nur übersensibel, sondern auch noch unverhältnismäßig eifersüchtig und litt an Halluzinationen. Sie solle sich einmal gründlich untersuchen lassen. Er kenne da jemanden …

Verzweifelt rief sie bei seinen Kollegen und Freunden an und bat diese um Hilfe.

„Aber Elisabeth, jetzt sei doch nicht so spießig, – da ist ganz sicher nichts. Das ist nur eine Wohngemeinschaft. Er hat immer so viel Stress. Jetzt gönn‘ ihm doch einfach mal ein bisschen Entspannung und denk‘ nicht immer gleich das Schlimmste … !“

Elisabeth konnte gar nichts mehr denken, – sie spulte routinemäßig den Alltag ab. Wie eine Maschine. Haushalt, ihre Arbeitsstelle und die gemeinsamen Kinder.

Es dauerte noch einige weitere Wochen, bis Elisabeth endlich aus ihrer Erstarrung  auftaute und wieder handlungsfähig war. Niemand aus ihrem großen gemeinsamen und illustren Freundeskreis hatte ihr geholfen. Bis zum heutigen Tag hat sich kein einziger von ihnen jemals wieder bei ihr gemeldet.

Ihr gestresster Chefarzt-Ehemann hingegen musste bald nie wieder, nach einer kraftraubenden OP, die lange und beschwerliche Fahrt nach Hause auf sich nehmen.

Die junge Dame ereilte bald ein ähnliches Schicksal, – an Nachfolgerinnen sollte es nicht mangeln …

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