Was den Politikertypus Boris Johnson Schrägstrich Donald Trump von anderen unterscheidet ist ihr unerschütterlicher Optimismus …

… und ihre Motivation

Ein kontroverses Thema

Meinung/ Britta Heusinger von Waldegg

Man möge mich verbal steinigen, teeren und federn, und das alles gleichzeitig, – hier ist meine Perspektive.

Nach Jahren kritischer Beobachtung der politischen Situation sowohl in den USA, als auch aktuell in Großbritannien, möchte ich mich diesen beiden Führungspersönlichkeiten gern auf eine vollkommen andere Art nähern, als es der überwiegende Teil der Medien und die jeweils gewaltige Front ihrer Widersacher tun.

 

Im Vergleich

Sieht man sich ihre Biographien an, stößt man schnell auf Parallelen. Beide kommen aus privilegierten Familien, wenn auch jeweils mit anderer Ausrichtung. Während der eine materiell überversorgt aufwuchs und diesbezüglich schon früh an andere Dimensionen gewöhnt war, als der Durchschnittsbürger, lebte der andere die typische Kindheit und Jugend eines britischen Intellektuellen mit entsprechenden Abschlüssen namhafter Bildungseinrichtungen, inklusive daraus resultierender Netzwerke.

Die meisten von uns kennen das. Was hatten wir uns als Kind alles vorgenommen und wie oft wurden wir von der Erwachsenenwelt dafür belächelt, wenn wir einmal mehr den Fehler gemacht hatten, ihnen auf ihre Frage, was wir denn einmal gedachten werden zu wollen, die Wahrheit gesagt hatten.

Soetwas geht selten gut. Aber manchmal klappt es auch. Beispiel Boris Johnson. Er wollte zunächst ‚Weltkönig‘ werden und hat dann, im Laufe seiner Entwicklung, die Erwartungen an sich selbst heruntergeschraubt und sich vorerst mit der Berufsbeschreibung ‚Premierminister‘ realistischen Umständen angepasst.

Der andere war hauptsächlich von Gewinnmaximierung getrieben, das machte ihm von jeher Spaß, hatte von Haus aus ein gutes Budget mit dem er experimentieren konnte, fiel des öfteren massiv auf die Nase, konsolidierte sich aber jedes Mal und profitierte gut von seinen Erfahrungen.

Bei dem einen drückte sich Macht in Materie, bei dem anderen in Meinungssteuerung durch Publikationen, intellektuelle Überheblichkeiten und somit politischen Einfluss aus. Es wird behauptet, dass Johnson die jahrelang andauernde Antipathie des Großteils der Briten gegen die EU und vor dem Referendum selbst gesteuert habe, indem er entsprechende Artikel von Brüssel aus verfasst und sein Verlag sie unrezensiert auf der Insel veröffentlicht habe. Es wäre auf diese Weise ein komplett falscher Eindruck über die Arbeit der EU- Politiker entstanden, was dann in eine 17,4 Millionen Mehrheit der Brexit- Anhänger mündete.

Beide expandierten also im Laufe der Zeit auf ihren Gebieten. Und wenn man politisch ‚groß‘ denkt ist Empathie selten förderlich. Man ist ja nicht Gandhi oder Greta Thunberg. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, – den wenigsten gefällt es nicht, Massen beeinflussen und steuern zu können. Die meisten dieser Persönlichkeiten fangen irgendwann an, sich an ihrer eigenen Signifikanz zu berauschen.

 

Die Umsetzer

Und jetzt kommt das eigentlich Kontroverse dieses kleinen Aufsatzes:

ich behaupte, dass es sowohl Trump, als auch Johnson eben nicht um die eigene Person geht, sondern tatsächlich buchstäblich konservativ um ihr Land. Und schon höre ich nicht nur das ohrenbetäubende Raunen und Brüllen der Linken im House of Commons und Bercow ‚Order, Order‘ schreien, nein, ich höre sogar den sich eher räuspernden, hinter vorgehaltener Hand stattfindenden Protest der Noble Lords and Baronesses des Oberhauses.

Sagen wir es anders. Ich weiß es. Ich weiß, dass für einen Trump und einen Johnson die ’stakes‘ nicht hoch genug hängen können, um einen Begriff aus dem Pferdesport zu benutzen, damit sie sich überhaupt herausgefordert fühlen. Beide haben diesen unerschütterlichen Optimismus, spezielle Begabungen und eine Selbstgewissheit, dass sie ihre komplexen politischen Probleme werden lösen können. Beide, zumindest anfangs, auf ihre brachiale Art. Und warum brachial? Weil sich, mit Verlaub, einige westliche Demokratien inzwischen selbst verdauen und zu lange zu viele zu zu vielem befragt werden, bis es kaum noch vernünftige und plausible Beschlüsse mehr gibt.

Was ist beispielsweise eine Mehrheit wert, die aus 51% besteht, wenn der komplementäre Teil keinen Einfluss hat und daher dauerprotestiert? Der ebenso bekannte wie bedeutsame Nachteil des Plebiszits. Die britische Gesellschaft ist erschöpft. Es müssen konkrete Beschlüsse gefasst werden, daran führt kein Weg vorbei. Und warum glaubt ein großer Teil der Bevölkerung nicht an die Kraft der Gesellschaft, nach dem Austritt am 31.10.? Es sind, wie paradox, ausgerechnet die Linken, denen die nötige Offenheit und Flexibilität, denen die Fantasie dazu fehlt. Sie werden von irrationalen Ängsten getrieben. Großbritannien würde vermutlich sogar aufblühen, – gestärkt durch eine neuartige und sehr gut zu diesem Land und seinen Menschen passende kollektive Selbstgewissheit. Man könnte sogar ein bisschen neidisch werden …

In USA war es vor einigen Jahren ähnlich, wenn auch die Zusammenhänge sehr differieren. Man kann es den Bürgern nicht vermitteln, dass Milliarden für Truppen und unsinnige militärische Konflikte ausgegeben (die früher dem Innen dienen sollten), hohe Beitäge innerhalb von Bündnissen geleistet werden, aber die Farmer im Mittleren Westen, die Arbeitslosen dahingegangener Industrien oder eine marode Infrastruktur auf der Strecke bleiben. Trump ist schlicht zu geizig um fehl zu investieren. Auch hier: es musste, notfalls brachial, etwas passieren. Und es ist etwas passiert. Die Wirtschaftszahlen in den USA belegen es.

 

Transition oder Man muss Erfolg auch für möglich halten

Eine Übergangszeit ist nie leicht. Was auf individueller Ebene gilt, passiert auch im Großen. Es beschleichen einen Zweifel hinsichtlich einer ungewissen Zukunft, natürlich. Das allein darf aber Entscheidungsprozesse nicht dominieren. Es müssen positive Visionen über einen erfolgreichen Ausgang von Erneuerungen die größere Rolle spielen.

Ich nehme es diesen beiden authentischen Typen ab, so schräg sie auch sind, was bekanntlich ein Merkmal von Genialität ist, dass sie die Kraft und die Fähigkeit zur erfolgreichen Umsetzung dieser Visionen haben, denn sie lieben und beschützen es und identifizieren sich beide zu 100% mit ihrem Land. Und das erzeugt einen Sog bei der Bevölkerung. Auch wenn es bei einigen etwas länger dauert.

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 40 – Kommen Sie nicht unter die Agenden-Räder

Ob im Kontakt zu toxischen Systemen oder zu Einzelpersonen dieser Ausrichtung, – erkennen Sie deren Plan möglichst sofort

 

Zur Inspektion

Da, wo ich jetzt wohne, hatte ich bis jetzt noch nicht ein einziges Mal das Gefühl, als Teil einer Zielgruppe betrachtet zu werden, die für die Komplementär-Gruppe kommerziell interessant werden könnte. So beispielsweise vorgestern in der Autowerkstatt. Ich, weiblich, kam dieses Mal allein und wurde trotzdem nicht zur ‚ahnungslosen Beute‘ degradiert.

Es verbietet einem in dieser Region wohl der kulturell bedingt große Respekt voreinander und der damit verbundene Anstand, solche Gedanken zu entwickeln. Und genau das ist einer der Gründe, warum ich jetzt hier lebe.

Zurück zur Autowerkstatt. Keine nebulösen Aussagen zu den auf mich zukommenden Kosten, wie ich es sonst gewöhnt war, keine Attituden von sich windenden Werkstattleitern, keine Warnungen, welche großen, teuren Bauteile ohnehin nach soundsoviel Jahren verschlissen sind, besser dringend sofort ersetzt werden sollten und ähnliches.

Erfrischend klar wurde sich schnell festgelegt, was zu tun ist und was es kosten wird. Ich verzichte auch gern auf unnötige Erklärungen und hypokritische Freundlichkeit. So ölverschmiert und konzentriert, wie er war, so authentisch war er auch und eigentlich wollte er mich, nach unserer Terminabsprache, möglichst schnell wieder loswerden, um endlich weiterzuarbeiten. Das tat gut.

Nun ist das Beispiel mit der Autowerkstatt vergleichsweise plakativ, harmlos und auch nicht richtig passend. Dem Unterschied zu 100% narzisstischen Systemen/ Personen widme ich mich gleich detaillierter. Jahrelang bin ich schon mit dem typischen Gefühl an diese eher männerdominierten Orte gegangen, dass mein Nichtwissen höchstwahrscheinlich mit erhöhten Reparaturkosten bestraft werden würde. Ich besuchte dann eben mehrere Firmen dieser Art, verglich und legte mich irgendwann fest. So, wie es wahrscheinlich jeder macht.

Was in diesem Beispiel passiert, ist natürlich nicht wirklich perfide, nur jeweils ein kleiner Betrug. Es erfüllt aber deshalb das narzisstische Kriterium der Ausbeutung. Nur; man ist nicht emotional involviert und deshalb nicht wirklich sprachlos, im Gegenteil, es war jedes Mal im Vorfeld schon mit Verhaltensweisen dieser Art zu rechnen. Ganz anders ist der Zusammenhang in den folgenden Beispielen.

 

Wenn das vertraute Gegenüber eine Agenda hat – der furchtbare Schlüsselmoment im Prozess des Verstehens

Nein, ganz deutlich für alle diejenigen, die sich eventuell seit Jahren Selbstvorwürfe machen oder gemacht haben, mit Naivität hat es nichts zu tun. Wenn man nicht von vornherein mit soetwas wie ‚einem Plan dahinter‘, Berechnung, Kalkül, im weitesten Sinn Manipulation oder wie man es noch nennen könnte gerechnet hat, dann war man nicht naiv.

Emotional gesunde Menschen entwickeln Vertrauen in Verbindungen zu anderen, unterstützt durch entsprechende Bindungshormone, die von Natur aus dafür vorgesehen sind, auf Vertrauen zu basieren. Dafür gibt es viele Gründe. In Familien vertraut man sich und erhält (normalerweise) Schutz, also eine Art Windschatten und als Kind gute Startbedingungen.

In außerfamiliären Gruppen vertrauter Menschen ist es die soziale Interaktion und damit ebenfalls ein gewisser Schutz, den die Gruppe den jeweiligen Gruppenmitgliedern im Innenverhältnis garantiert, die Einhaltung des Reziprozitätsgesetzes voraussetzend. Psychologen und Soziologen sind hier spezialisierte Gesprächspartner.

Ich persönlich halte den Moment, in dem man als Vertrauender feststellen muss, dass das Gegenüber sich mit Kalkül auf eine oder viele gemeinsame Situationen vorbereitet hat, und das vielleicht schon seit langem, für den schlimmsten im Zusammenhang mit Narzissmuss/ Psychopathie.

Elternteile, andere Familienmitglieder, Ehepartner, die eigenen Kinder, Freunde, Arbeitskollegen oder Vorgesetzte sind potentielle Prädatoren, die zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen einen konzertierten Plan aushecken, der ausgemachten Zielperson Fallen stellen, ihre Grenzen überschreiten, sie damit provozieren und dann die kalkulierte Gegenwehr als Aggression oder Verhaltensauffälligkeit ihnen gegenüber deklarieren, was in der Narzissmus Terminologie als Gaslighting bezeichnet wird. Für Menschen, die in einem funktionalen Umfeld aufgewachsen sind und sich auch heute noch in einem befinden, muss dieser Absatz nach schwerer Paranoia klingen. Alle anderen wissen genau, um was es geht.

Die narzissten-typische Agenda beinhaltet selbstverständlich auch, dass der Zugriff auf Beweismaterial zur Rehabilitierung für die Zielperson unmöglich ist bzw. ihre sämtlichen Aktivitäten zur Klarstellung der Situation sabotiert werden.

 

Und wieder: das Prinzip dahinter

Diese Informationen sind ganz offensichtlich stark zusammengerafft und wiederholen sich in allen meinen Texten immer wieder, jeweils unter der Überschrift unterschiedlicher Schwerpunkte. Der Hintergrund ist, dass ich das Prinzip, die typischen Strukturen, die dem Vorgehen manipulativer Agenden zugrunde liegen, einprägsam gestalten möchte. Es gibt bedauerlicherweise noch zu viele unaufgeklärte Institutionen.

Der Prädator hat ein Ziel, dafür konzipiert er einen ausgeklügelten, oft komplexen Plan, das kann er gut, denn er hat aus Mangel an emotionalen Möglichkeiten nie etwas anderes getan, ist also geübt darin. Mit Mangel an emotionalen Möglichkeiten ist auf zwischenmenschlicher Ebene die Unfähigkeit zur Empathie gemeint. Die Ziele sind vielfältiger Art. Sehr oft geht es um Geld, Sex oder auch ‚social climbing‘.

Zum Erreichen seines Zieles nutzt er oder eine Organisation sämtliche legale aber auch oft illegale Methoden. Hier meine ich tatsächlich im juristischen Kontext ‚illegal‘, also unzulässig, z.B. im Zusammenhang mit Arbeitsrecht.
Aktuell möchten sich viele (Groß-)Unternehmen gern ihres teuren Altpersonals entledigen, um es durch neues, viel günstigeres zu ersetzen. Hierzu scheint ihre Fantasie oft ungebremst.

Und noch einmal zur Erinnerung: Prädatoren können Einzelpersonen oder Systeme sein, also auch Firmen, ganze Staaten, dazu gleich mehr, oder sogar Zusammenschlüsse von Staaten (Europa, Nato mit Stichwort Nato-Osterweiterung).

 

Abschließend mein Eindruck zum Thema ’narzisstische Agenda von Staaten bzw. Zusammenschlüssen von Staaten‘

Dieses Thema könnte eigentlich ein ganzes Buch für sich beanspruchen. Aber in diesen Zeiten, in denen man, zumindest was einige Nationen betrifft, den Eindruck haben kann, dass Politik zum Unterhaltungsgenre verkommen ist, käme man mit der Recherche gar nicht hinterher.

Die narzisstische Agenda bedeutet, einen genauen Plan zu haben, wie man eine Zielperson oder Zielgruppe für seine Zwecke missbrauchen, wie man sie ausnutzen kann. Ich bin bestimmt nicht die Einzige, der spontan viele Beispiele einiger Staaten einfallen, in denen die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft nur noch fassungslos und ohne jegliche Gestaltungsmöglichkeiten zusehen müssen, was passiert. Parlamentarische Demokratie hin- oder her. Zu langsam, zu ungenau, zu leicht umgehbar, – zumindest in Europa, wie man kürzlich einmal mehr eindrucksvoll hat miterleben dürfen.

Und dann die EZB mit ihrer damit verbundenen, bereits bekannten Agenda von Madame Lagarde. Minuszinsen sind hier das Stichwort. Enteignung also!

Ich komme lieber gar nicht erst auf Deutschland zu sprechen, denn dann gelte ich unter anderem zumindest umgehend als Verschwörungstheoretikerin.

Sehr oft muss ich in diesem Zusammenhang an Steffen Seibert denken, einst einer der fähigsten, kritischsten Journalisten, die das Öffentlich-Rechtliche je zu bieten hatte. Er wurde, ich denke aus genau diesen Gründen, ins Kanzleramt ‚seduced‘ und muss seither, als Regierungssprecher, alles mittragen. Zum ZDF kann er nicht zurück. Welche Verschwendung an Potenzial.

 

Ich möchte mich wohlfühlen

Und so geschah es, dass ich eines Tages beschloss, dahin zu gehen, wo man sich nicht so schnell von Autoritäten beeindrucken lässt, sich unter Zurhilfenahme seines klaren Verstandes eine vernünftige Meinung bildet um sich dann, in der Folge, couragiert zu trauen, diese auch offen auszusprechen. Ebenfalls eine Erleichterung: keine Hofberichterstattung, kein Staatsfernsehen.

Besonders positiv; hier werden sowohl Senioren (sie sind integriert), als auch Kinder auffallend sanft und liebevoll behandelt. Man kann diese Emotionalität im Miteinander überall beobachten. Die Integration aller Familienmitglieder in den Alltag bringt Balance und Freundlichkeit in soziale Interaktionen, – es scheint, als läge hier ein Commitment vor und somit einvernehmlich die gesellschaftliche Priorität.

Es gibt sie noch, Regionen in Europa, in denen eine Art moralischer Verantwortung füreinander die Bürger als Gruppe stark macht. Es sind Respekt und Empathie, aber auch kritisches Reflektieren, die weit vor dumpfem, oktroiertem und gehorsamem Leistungs- und Konkurrenzgedanken die Menschen zusammenhalten und mich täglich neu beeindrucken.

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 39 – Empfehlenswerte Unterstützung zur Vermeidung toxischer Verbindungen

Inner Integration arbeitet auf vielen verschiedenen medialen Ebenen systematisch für Betroffene

… und für die Freunde Sam Vaknins’ brutaler Aufklärungsmethoden, hier erneut ein schonungsloses Video 

Neu: Richard Grannon über die ‚technischen Möglichkeit‘, CPTSD zu heilen

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten  38 – Danielle Collins, ein neuer Star am Narzissten-Himmel ?

This time on the tennis court

Innerhalb der letzten Wochen habe ich überlegt, ob man sich Frau Collins vielleicht erst noch einmal in einem anderen Grand Slam Wettbewerb ansehen sollte. Höchstwahrscheinlich wird sie aber ihre Methoden nicht ändern.

Ihre Auftritte werden immer etwas Grenzüberschreitendes, etwas Skrupelloses haben. Etwas noch nie Dagewesenes. Es ist ihre Strategie, ihre Gegnerin massiv verunsichern zu wollen. ‚To execute‘, dieser Begriff ist regelmäßig von ihr zu hören.

Die Andere aus der Balance zu bringen und dann zu exekutieren, – so stellen Mrs. Collins’ Coaches und sie selbst sich ein Match vor.

Soetwas hatte ich auf der Tour noch nie gesehen und ich beobachte die Szene seit vierzig Jahren.
Coming soon

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 37  –  Allein, es fehlt an breiter internationaler Aufklärung 

Psychopathie könnte hier die schlüssige Erklärung sein … zumindest werden in dem beschriebenen Fall sämtliche Merkmale erfüllt

https://mobil.stern.de/panorama/gesellschaft/mord-im-familienumfeld–interview-ueber-verharmlosung-haeuslicher-gewalt-8527464.html

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 36 – Ein Beitrag von H.G. Tudor via narcsite.com ‚Meghan Markle, a very royal narcissist‘

Armer Harry – er konnte es nicht wissen

 

https://www.google.de/amp/s/narcsite.com/2018/05/17/a-very-royal-narcissist/amp/

Textversion

https://www.google.de/amp/s/narcsite.com/2018/05/17/a-very-royal-narcissist/amp/

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 30 – Ein Leben in Würde Teil II

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Logische Verkettung

Zunächst: die Übersetzung eines verbreiteten Stereotyps

Wir alle sollen uns selbst lieben. Dieser Satz steht in kryptischer Form sogar in der Bibel, – ‚liebe deinen Nächsten, wie dich selbst‘. Er ist nicht nur die Basis aller esoterischen Bewegungen, auch einiger philosophischer  Ansätze wie zum Beispiel dem hinduistischen, – er verkörpert die Kern-Botschaft sämtlicher psycho-therapeutischer Ansätze, ist Bestandteil in Partner-Therapien und ein Aspekt in erziehungswissenschaftlichen Ratgebern, – dabei geht es um funktionale Grenzsetzung auch seinen Kindern gegenüber. Die Liste ließe sich auf viele andere Bereiche ausweiten.

Ich nehme zwar hier Abstand von allen diesen Kategorien, möchte aber trotzdem erwähnen, dass ich selbst als Hoch-Sensitive ein holistisches Weltbild habe und mich täglich mit Energien und Intuitionen auseinandersetze, denen wir alle zweifelsfrei ausgesetzt sind, beziehungsweise die wir fühlen. Wir alle erleben Fremdenergien und unsere variierenden eigenen Energien, je nachdem, was uns passiert oder wie wir uns verhalten. Aber was genau hat das mit pathologischen Narzissten und ihrer Wirkung, ihren Attacken oder schleichenden, verdeckten Angriffen auf uns, zu tun? Darauf komme ich später noch einmal zurück.

 

Wir sollen uns also selbst lieben, heißt es, aber was bedeutet das eigentlich?

Selbstliebe ist eigentlich der zweite Schritt, wenn es darum geht, sich zu einem POWERHOUSE zu entwickeln. Zuerst muss etwas anderes passieren. Das ruft im Normalfall die Betrachtung der Zeit als Kind, innerhalb seiner Ursprungsfamilie, auf den Plan.

Denn wir müssen uns selbst genau kennen. Wir müssen in den langen Jahren des Aufwachsens, mit substanzieller Unterstützung unserer Familie, erfahren haben dürfen, wer wir überhaupt sind und welche Besonderheiten uns ausmachen, bevor wir im Optimalfall gestärkt, mit diesen essentiellen Informationen, in die Welt hinaus ziehen, uns ausprobieren und sukzessive immer mehr dazu lernen. Als Kind und Heranwachsender braucht man die Spiegelung im liebevollen Außen, ohne sie bleibt man orientierungslos und gefährdet gegenüber Individuen und Systemen, die aus dieser Orientierunglosigkeit ihren Vorteil ziehen.

Wir können nur bewahren und beschützen, was wir kennen. Alles andere wäre zu diffus. Und deshalb angreifbar. Also bedeutet der Satz, sich selbst zu lieben eigentlich, dass man das, was einen im Speziellen ausmacht, im Wesentlichen die ureigenen, tiefsten Gefühle (die eigene emotionale Identität, sozusagen der seelische Fingerabdruck oder das seelisch-geistige Alleinstellungsmerkmal), bewahrt, verteidigt, kultiviert, zur persönlichen Weiterentwicklung nutzt, zur Verbindung mit anderen einsetzt, andere heilt und deshalb liebevoll beschützt. So wie man, im Normalfall, sein eigenes Kind kennt und beschützt, so sollte man natürlich auch sein tiefstes Inneres, seine einzigartige Identität, verteidigen. Und deshalb: man soll sich lieben. Sich als Synonym für alles, was man über sich selbst weiß.

Ich möchte zwar nicht abschweifen, aber an dieser Stelle ist es sinnvoll, auf diejenigen meiner anderen Texte hinzuweisen, die sich inhaltlich mit fehlgeleiteten elterlichen Verhaltensweisen gegenüber ihrem Kind, während der Kindheits- und Juvenilphase, befassen. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich die Schwierigkeiten vorzustellen, die einen Menschen ein Leben lang besetzen, hat er sich nie selbst kennen lernen dürfen. Es bleibt einem nur demjenigen bei der Aufarbeitung seines Schicksals viel Kraft und viel Erfolg zu wünschen.

 

Hat man diese Grundvoraussetzung verstanden …

Wenn man weiß, was man gar nicht, mittelmäßig gut, gut, verhältnismäßig gut oder sogar hervorragend gut kann, dann hat man die Basis für etwas geschaffen, was einen in die eigene, persönliche Kraft setzt. 

Zusätzlich muss man wissen, wie die eigene Emotionalität sich herausgebildet hat. Viele können gar nicht beschreiben, was sie überhaupt fühlen. Das nennt man ‚emotional illiteracy‘, sie sind sozusagen emotionale Analphabeten. 

Sich freiwillig oft mit dem zu befassen, was man nicht gut kann und deshalb auch nicht gern tut, wäre nicht klug. Es wäre kontraproduktiv und fällt in die Kategorie ‚Selbstsabotage‘. Warum sollte man sich immer und immer wieder mit Buchführung beschäftigen, wenn Zahlen eine eher narkotisierende Wirkung auf einen haben. Man spürt es doch ganz deutlich, wie sehr die fehlende Resonanz mit diesen Schriftzeichen einen anstrengt.

Aber es gibt Menschen, die bringt die Beschäftigung mit Steuerrecht, Buchführung und ähnlichem auf eine höhere Frequenz. Sie blühen regelrecht auf, wenn es darum geht, Ordnung und Kategorien in einen Tsunami an unüberschaubaren Zahlenbergen zu bringen. Sie fangen einfach an und arbeiten sich in Mini-Schritten vor, bis sie zu einem Ergebnis gekommen sind. Für mich unvorstellbar. Bei der Vorstellung fange ich an zu hyperventilieren. Diese Beschäftigung beflügelt diese Personen, – sie macht sie gesund und glücklich. Und am Ende stolz, es geschafft zu haben. Der zu erwartende Dopamin-Ausstoß hält sicher tagelang, wenn nicht noch länger, an und gibt ihnen Motivation für einen vielleicht noch größeren Zahlenberg.

Das ist das Prinzip.

 

Finden Sie es heraus

Finden Sie heraus, was Sie auf Ihre höchste Frequenz bringt, – neben der Liebe an sich und natürlich Ihrer Sexualität.

Finden Sie heraus, welche Beschäftigung Sie so hingebungsvoll bindet und regelrecht in Vibration versetzt, dass Sie Tag und Nacht vergessen, ebenso wie etwas zu trinken oder zu essen. Sie verlieren, während sie von ihr ‚positiv gefangen genommen’ worden sind, jegliches Gefühl für Zeit und Raum. Es ist, wie ich behaupte, bei jedem nur eine einzige Sache (manche behaupten, sie hätten Verschiedenes), die zu identifizieren ist.

In meinen Beratungen werde ich oft gefragt, wie man denn herausfindet was diese eine Sache ist. Diese Frage ist natürlich vielsagend, denn früher oder später sollten wir alle gespürt haben, was uns so sehr erfüllt, dass wir nichts und niemanden brauchen, sondern ganz allein in Hochfrequenz zu einem glücklichen, strahlenden Kraftwerk werden.

Diejenigen, die es noch nicht wissen, haben nur eine schwache oder eine gestörte  Verbindung zu sich selbst. Warum das so ist, würde mehrere neue Textseiten füllen. Zu einem Grund, nämlich der gezielten Sabotage durch einen pathologischen Narzissten, komme ich gleich noch.

 

Wie spürt man, was einen in Hochfrequenz versetzt?

Ich rate jedem, der nicht länger unter seinen Möglichkeiten bleiben will, einmal ganz allein und ohne Verbindung (auch keine digitale) nach außen, für ein paar Tage in der Natur zu bleiben. Gehen Sie in ein Haus am Meer, auf eine Almhütte oder in den Wald. Dort können Sie nicht anders, als Ihren inneren Gesprächen zuzuhören. Nach einiger Zeit des Zur-Ruhe-Kommens werden Sie erfahren, was genau es ist. Das, was Sie ausmacht, was Sie immer schon am liebsten ausschließlich getan hätten, besonders gut können und deshalb leidenschaftlich gern machen möchten. Die Angelegenheit, mit der Sie die Gemeinschaft bereichern, mit der Sie ‚contributen‘ können. Sie werden es spüren.

Nehmen Sie ein Diktaphon mit und sprechen Sie sofort nach dem Aufwachen Ihre Gedanken hinein. Vielleicht hatten Sie am Abend vorher Fragen an sich selbst. Sie werden morgens Antworten bekommen. Der Zustand direkt nach dem Aufwachen ist deshalb interessant, weil die Gedanken noch stark mit dem Unterbewusstsein verbunden sind. Zeiten mit sich allein sind enorm wertvoll. Aber das wissen Sie vielleicht schon längst. Holen Sie das Meiste aus der Situation für sich heraus.

Natürlich spielt, ganzheitlich betrachtet, auch die Ernährung in dieser Alleinzeit, Verzicht auf Giftstoffe und der tiefe Wunsch, etwas über sich zu erfahren, eine Rolle. Unser Gehirn sollte sich, wenn es um Klarheit geht, in einer hormonellen Homöostase befinden. Wenn Sie sich dann auch noch ein bisschen bewegen, – Sie werden die Kraft dazu haben (denn es gibt ja keine Fremdenergien), werden Sie sehr tief schlafen können. Sie werden auf gedankliche Ebenen kommen, die im Alltag und durch permanente Attacken unangefragter Informationen sonst unerreichbar sind.

Nicht umsonst gibt es bei Vielen den Wunsch, für begrenzte Zeit in ein Kloster zu gehen oder sogar ein Dark-Retreat zu erleben. Ich selbst bevorzuge in diesen Situationen auch die absolute Stille und keinerlei Kontakte zu anderen Menschen, was zweifellos mit meiner Hochsensibilität zu tun hat. Also kann ich auch nur diese Form der Kontemplation empfehlen.

 

Nur ungern zerstöre ich das hier entstandene Bild der reinen Verbindung zu sich selbst mit unserem Hauptthema

Aber es muss sein. Es ist sogar essentiell. Denn genau diese Verbindung zu sich selbst, diese Hauptschlagader oder diese Starkstromleitung zu sich selbst und zu seinem Wissen über sich selbst und über die eigenen Möglichkeiten, – diese Verbindung wird durch narzisstische Angriffe gekappt oder modifiziert, zerstört oder um- und fehlgeleitet. Fehlgeleitet deshalb, weil Opfer von Narzissten in einer Beziehung zu ihnen noch lange hoch in ihrer Kraft stehen und wie ein Kraftwerk arbeiten und perfekt funktionieren, Tag und Nacht.

Der Unterschied ist:  sie tun es nicht für sich. Der pathologische Narzisst hat es geschafft, dass die empathische Person ausschließlich für ihn arbeitet und seine Bedürfnisse bedient. Sie ist so manipuliert, dass sie es noch nicht einmal merkt. Alles im Namen der Liebe.

 

 

 

 

 

(Foto: pixabay)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 30 – Ein Leben in Würde Teil II

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Wie man sich langsam aber kontinuierlich zu einem POWERHOUSE entwickelt

In Kürze hier auf schonausprinzip.com

Pappa

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Für immer Dein Vorschoter

Im Norwegischen schreibt man Papa mit zwei P. Und ich finde, mit zwei P hört sich Papa auch viel mehr nach Pappa an. In dieser Betonung des P liegt eine andere Dimension, – die beiden Konsonanten zusammen bedeuten eine stärkere Erdung. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Und das macht mich glücklich, Pappa.

In ein paar Tagen hast Du wieder einmal Geburtstag. Ich weiß nicht warum, aber schon seit Wochen bin ich sehr emotional und ich werde den Gedanken nicht los, dass ich noch so viel mit Dir erleben und Dir noch so viel zeigen möchte. Vielleicht ist es so, weil es mich mit tiefer Scham erfüllt, dass ich im letzten Jahr nicht bei Dir war, als es Dir so schlecht ging.

Aber nun haben wir uns ja wieder und ich plane nicht, das jemals wieder zu ändern. Würde es Dich sehr belasten, mir noch einmal ganz genau die Geschichten von früher zu erzählen, als Du klein warst und diese für uns heute unvorstellbaren Dinge um Dich herum passiert sind? Ich möchte sie gern alle notieren und später veröffentlichen.

Zum Beispiel die Geschichte mit der Leica, die Dein Opa vor den Amerikanern für Dich retten wollte und im Hof vergrub und dann, vor Angst, doch herausrückte? Es muss schrecklich gewesen sein, – sicher fürchterlich beängstigend.

Oder die Erlebnisse mit Benno, dem schlitzohrigen Dobermann, der dann von Bob abgelöst wurde, dem Anti-Typen eines Deutschen Schäferhundes, der keinem Einbrecher jemals etwas hätte zuleide tun können, schwanzwedelnderweise? Stell Dir vor, ich kann mich noch an ihn erinnern, – er lief neben mir her, hatte dunkles Fell und überragte mich. Aber ich hatte keine Angst, nicht die Spur, was wohl an Deiner sonoren Stimme lag. Du sagtest ihm, er solle mich beschützen. Ich bin heute noch froh, dass er das nicht musste…

 

Du weißt immer alles

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Du jemals das Wort gegen mich erhoben hättest, geschweige denn Deine Hand. Du hast sowieso, und wenigstens das habe ich Dir regelmäßig gesagt, die schönsten Hände der Welt, auch wenn sie inzwischen von Deinen vielen Stunden an Deck sonnengegerbt sind.

Ob mit Dir an Bord, wo Du sorgfältig Dein Tauwerk sortierst, oder immer, wenn ich in einem Deiner beiden museumsartigen Zimmer jeweils am Tisch Dir gegenüber sitze, bist Du hoch konzentriert, reparierst irgendetwas winzig Kleines und schraubst und klebst, schreibst oder setzt zusammen und ich starre jedes Mal wie gebannt auf Deine perfekt manikürten, gebräunten Hände, die mir, als ich ein kleines Mädchen war, soviel bedeutet haben. Es ist heute noch so.

Du hättest allerdings oft etwas beherzter zugreifen können, wenn wir nebeneinander hergegangen sind und ich nach oben zu Dir hoch sah, Deine Hand suchte und griff. Ich habe mir doch immer Mühe gegeben, möglichst alles richtig zu machen. Mir ist bewusst, dass Du ein sehr junger Vater warst und durch mich Deine Freiheit beschnitten sahst. Ihr wart beide zu jung und hattet den ‚Mehrwert‘ durch die Bereicherung eines Kindes noch nicht im Blick. Alles das weiß ich.

Ihr seid immernoch nicht ganz im Bilde darüber, wie stolz ich Euch unter gewissen anderen Umständen hätte machen können, aber nun habe ich mich damit arrangiert. Eure Generation war stumm, wenn es um Anerkennung und Emotionen ging. Kein Wunder, nach 45.

 

Professor Pappa

Von Dir habe ich diese bedingungslose Weltoffenheit. An jedem Sonntag Vormittag schaltetest Du den Kultursender ein und oft hörten wir dann beim Frühstück, das Du liebevoll vorbereitet hattest, Folklore der peruanischen oder bolivianischen Hochebenen. Du erzähltest mir dann von der Bevölkerung dort, welche Züge sie tragen und welche Gewänder. In meinen Augen wusstest Du und weißt heute noch alles. Wie früher Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt. Warum bist Du nicht Professor für Angewandte Kulturwissenschaften oder warum hast Du keinen Lehrstuhl an der Hochschule für Nautik und ich könnte hier unzählige Themenfelder anführen? Ich habe Dir immer problemlos alles zugetraut. Alles.

Ach ja, Dein Vater und noch jemand, sie haben alles dafür getan, dass Du nicht… Are we History repeating?

 

Pläne

Mein Gott, es wäre doch so einfach gewesen, mit Dir überall hinzufliegen. Warum habe ich es nicht einfach gemacht? Vor allen Dingen nach Peru, in die Anden, – dahin, wohin wir uns an diesen für mich unvergesslichen frühen, sonntäglichen Morgenstunden überall hingeträumt haben. Oder nach Sibirien oder in die Mongolei. Heute lässt Dein Rücken diese Reisen nicht mehr zu.

Aber trotzdem habe ich Pläne. Es gibt Gegenden, die wird Dein Rücken zulassen müssen, ob er will oder nicht. Du wirst Menschen treffen, die Dich schon lange kennen lernen möchten und Du wirst begeistert sein. Ich freue mich darauf.

Ich vermisse die Zeiten, in denen Du so oft bei uns warst und auf Thure aufgepasst hast. Diese Gespräche mit Dir, besonders die politischen, so glasklar ist Dein Verstand, sind unerreicht. Und was haben wir gelacht. Du bist einzigartig und neben Thure der liebenswürdigste Mensch, den ich kenne. Du bist einfach so wahnsinnig witzig und schnell, trotz Deines fortgeschrittenen Alters. Niemand ist so witzig, wie Du!

Bitte bleib noch ein bisschen bei mir, Pappa.

Deine Klara

(Foto:pixabay)