Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil III

 

Was passiert, wenn man einen Narzissten gegen sich aufbringt – Sussex could go nuclear

Ein weiteres narzisstisches Prinzip ist vielleicht das prominenteste im Verlauf der kurzen Karriere als Herzogin von Sussex. Wie man heute lesen kann, hat sie sich übrigens insgesamt 6 Stunden in ihrem Herzogtum aufgehalten, aber das ist tatsächlich nur Nebensache, angesichts des Schadens, den sie schon jetzt der Krone zugefügt hat. Mit dem Treffen in Sandringham sind interessante Aspekte hinzugekommen. Es bleibt spannend und die Geschichte ist auch noch lange nicht zu Ende.

 

Narcissistic Rage

Es beginnt alles mit provokativem Verhalten der Narzisstin selbst. Grenzüberschreitungen durch Missverhalten, unverschämte Forderungen, aggressives Vorgehen, falsche Beschuldigungen, Geltungsdrang und Verdrehung der Tatachen, die andere sprachlos zurücklassen. Hinzu kommt das victim game, also die öffentliche Selbstdarstellung als Opfer. Alle Schuld liegt bei den anderen, aus Sicht des Predators. Das Umfeld ist höchst irritiert und alarmiert, – greifen können sie die Problematik allerdings noch nicht. Das ganze Ausmaß der komplizierten Machenschaften der Narzisstin wird erst im Nachhinein deutlich. Erst jetzt zeigt sich die Markle’sche Logik hinter ihrem Plan. Vielleicht war es nie so gedacht, dass MM in GB bleibt. Man könnte darauf kommen.

Es heißt, die Queen habe Sorge, die Sussexes veröffentlichten, wie angekündigt, ein brisantes Interview, wenn man ihren Forderungen nicht nachkäme. Dabei handelt es sich natürlich um nichts anderes als Erpressung und Harry säße in der Falle.

Wie im vorhergehenden Text beschrieben, befindet er sich offensichtlich in einer Dauer-Stressschleife. Er arbeitet darauf hin und wartet auf den erlösenden Moment: Meghan ist endlich glücklich und zufrieden. Dass dieser Moment nie eintreffen wird, können nur Menschen beurteilen, die schon einmal näher mit Narzissten zu tun hatten.

 

Was sie wollen, ist eine Reaktion

Narzissten wollen vor allem eines bewirken, – sie provozieren eine Reaktion. Mit dieser Reaktion kann man arbeiten. Da sie sich in einem permanenten gedanklichen Vorbereitungsmodus befinden, Vorbereitung auf die nächste Situation, von der sie profitieren könnten, brauchen sie Stoff. Wenn sie sich verdeckt unempathisch benehmen und die anderen mit einer offen negativen Reaktion darauf antworten, wird das Umfeld umgehend für diese ‚Antwort‘ bestraft. Mit dieser Munition wird dann, seitens des Narzissten, an die Öffentlichkeit gegangen und die im allgemeinen aus empathischen Personen bestehende breite Masse glaubt und lässt sich auf das Spiel ein. Die anderen sind Schuld.

Für einen Narzissten, der nicht ansatzweise über das emotional-bewusste Innere einer nicht gestörten Persönlichkeit verfügt, ist jedoch jede Form der Aufmerksamkeit essentiell. Er kann nicht ohne eine Reaktion auf sich, ob negativ oder positiv, existieren. Ignorierte man ihn vollkommen, fiele er innerlich in sich zusammen.

Das ist der Grund dafür, warum er grundsätzlich die Führung übernehmen muss. Er steuert so das Geschehen und die anderen kommen aus ihrem bald chronischen Reaktionsmodus nicht mehr heraus. Man kann nur entweder einen Krieg vorbereiten oder ihn führen. Beides zur gleichen Zeit geht nicht. Führt der Narzisst, müssen die anderen zwangsläufig handeln. So kommt es auch oft zu Fallen, in die die Gegenseite läuft. Sie nimmt sich meistens nicht genug Zeit zu überlegen, wie sie die Führung zurückgewinnen kann.

Im allgemeinen weiß die Gegenseite auch nicht, dass sie sich im Krieg mit einem Narzissten befindet.

 

Die Reaktion der Queen

Umso erstaunlicher ist die kluge Reaktion der Queen und ihr veröffentlichtes statement zur aktuellen Lage. Die Queen ist eine hochintelligente Diplomatin, die sich sowohl schützt und sich Optionen offen hält, als auch souverän der anderen Seite ein Gefühl der Wertschätzung vermittelt. Ganz abgesehen davon, dass sie einmal mehr der Weltöffentlichkeit gezeigt hat, wer wirklich die Entscheidungsträgerin ist.

Ihre Forderung nach Einhaltung der Reziprozität wird allenfalls angedeutet und das Wort ‚Familie‘ wird in zwei verschiedenen Kontexten verwendet. Zum einen zeigt sie Harry ihre tiefe Zuneigung und Loyalität, zum anderen bedeutet der Rückzug seiner eigenen Familie nach Kanada auch ein Abschied von seinen Privilegien und verdeutlicht, dass das zivile Leben einen klaren Kontrast zu seinen 35 gelebten Jahren am Hof darstellt.

Die Gefahr, dass ein nicht royaler ‚Eindringling‘ die Krone nutzt, um Profit aus ihr zu schlagen, ist der ganzen Familie natürlich zu jedem Zeitpunkt bewusst. Deshalb hatte William die hektischen Heiratspläne seines Bruders zu Bedenken gegeben. Der allerdings reagierte trotzig, – was abzusehen war. Eine schnelle Heirat steht auf jeder narzisstischen Agenda, denn nur so lassen sich Vorteile legal nutzen. Und die Auflösung eines ehelichen Verhältnisses mit einem Narzissten wird meistens nur teuer für das Opfer.

Das statement der Queen sollte daher  nicht ausschließlich als freundlich  konziliant betrachtet werden, da dessen ‚outcome’ schon in Bezug zu einem angedrohten Interview bei O. Winfrey zu setzen war. Denn hätten die Sussexes ihren Willen nicht bekommen, hätten unschöne Veröffentlichungen à la Diana zur Disposition gestanden, hieß es aus dem fernen Westen.

Allein die Tatsache, dass die drei wichtigsten anderen männlichen Familienmitglieder außer sich sind vor Wut, lässt das Prinzip ‚killing with kindness‘ vermuten. Natürlich liebt sie ihren Enkel. Wenn allerdings ihr 98 jähriger Ehemann fluchtartig den Landsitz verlässt, weil sein ‚bis-vor -einer-Woche-Lieblingsenkel’ seine Nerven über die Maßen strapaziert, dürfte die Queen schon allein deshalb sehr bestürzt sein.

Erst die kommenden Verhandlungsergebnisse werden zeigen, wovon beim Sussex-Plan konkret die Rede ist.

 

Entweder oder

Es gibt im Prinzip nur zwei Lager. Narzissten und Nicht-Narzissten.

Wäre dieses Wissen Allgemeinwissen, herrschte zwar mehr Misstrauen unter den Menschen, es gäbe aber auch weniger Dramen und Tragödien. Wenn man sich beispielsweise die Meghan-Versteher Fraktion anhört, als jemand, der mit narzisstischen Agenden vertraut ist, möchte man nur die Hände über dem Kopf zusamenschlagen. Nicht-Narzissten gehen grundsätzlich davon aus, leider ist das naiv, dass Gefühle eine Rolle spielen. Die Arme fühlt sich nicht wohl, – sie steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch, hieß es.

Mit Verlaub, – sah es danach aus? Ich gehe sogar so weit zu behaupten, denn bei einem Narzissten ist der Auftritt nie Zufall (alles dreht sich um seine Außenwirkung), dass die zuletzt gewählte Garderobe zum einen Lässigkeit und privates Leben als auch eingebaute Fallen für die Presse beinhaltete. Mal sehen, ob sie sich darüber hermachen, dass der Blazer-Mantel kürzer ist als der lange cognacfarbene Satinrock. Wäre schön, denn dann hätte man doch einmal mehr die Bestätigung: alles Rassisten in Grossbritannien. Hier kann man wirklich nicht bleiben. In USA aber übrigens auch nicht, solange Trump Präsident ist, – Originalton. Dann muss es eben Canada werden.

Nichts ist nicht berechnet. Bei einem Narzissten steuert nicht das Gewissen die Handlungen. Es sind sein Grandiositäts- auf der einen Seite und sein Minderwertigkeitsgefühl auf der anderen Seite. Darum drehen sich seine Gedanken. Es gibt keine Mitte. Die Mitte wäre ein Leben als ganz normaler, gefühlvoller Mensch.

 

Welchen inneren Zustand wird ein Narzisst niemals erleben (dürfen) ?

Vielleicht sollte man sich in seinem Bestreben, das Innere eines Narzissten beschreiben zu wollen, lieber einiger Umkehrschlüsse bedienen.

Er oder sie wird nie ohne eine Reaktion auf sich existieren können. Daher die Metapher mit dem Spiegel. Und daher auch die Tatsache, dass sie ohne immer wieder kehrende Bestätigung von außen nicht leben können. Diese Bestätigung muss steigerungsfähig bleiben, deshalb ist er oder sie auch nie zufrieden zu stellen.

Für einen Narzissten ist es unmöglich, aus sich selbst heraus Glück, Zufriedenheit und Erfüllung zu generieren. Freude an sich selbst und seinen Ideen zu haben und sich ganz allein in Gedanken zu vertiefen. Lust darauf zu haben, sich zurückzuziehen und vor sich hin zu leben, in einen solchen Zustand kommen sie nicht. Können sie nicht kommen. Ihre Gehirne sind anders aufgebaut, als die von empathischen Menschen, was leider zu wenige wissen.

Narzissten wollen und können nicht sein, wie andere. Wie normale Existenzen, die vielleicht nach außen nicht schillern, jedoch über ein glänzendes, interessantes, vielfältiges, liebevolles, uneigennütziges, tiefgründiges und wunderschönes Inneres verfügen. Das entdeckt man als Außenstehender allerdings nur, wenn man sich wirklich für diese ’normalen Existenzen‘ interessiert. Sich Mühe gibt. Sie selbst sind da geduldig. Sie müssen mit ihren Qualitäten nicht nach draußen gehen. Sie befinden sich in einem vollkommen ausbalancierten Zustand eines Alignments, – ruhend in sich selbst.

Ein Narzisst weiß gar nicht, wie sich das anfühlt. Er kennt nur die innere Leere und die Angst, nicht wahrgenommen zu werden. Während normale Existenzen Liebe, Freude, Stolz, Loyalität und viele andere positive Gefühle entwickeln und erleben können, dominieren bei Narzissten Gefühle der Angst, Unsicherheit, der möglichen Zurückweisung, des permanenten zu kurz Kommens, Neid, Missgunst und ähnliche unschöne emotionale Zustände. Dominiert er andere, gewinnt er einen Kampf und kann er andere betrügen oder hintergehen, entwickelt er ein Gefühl der Genugtuung und Überlegenheit. Auch sind Narzissten extreme Materialisten.

Das, was normale Existenzen glücklich und erfüllt sein lässt, ist normalerweise nicht Geld. Es sei ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Wertschätzung, sagt Prof. Hüther, renommierter Hirnforscher.

Für Narzissten ist das Materielle das, was für normale, gefühlvolle und empathische Existenzen diese abstrakten Welten der Zugehörigkeit und der Wertschätzung sind. Ein soziales Leben mit der Resonanz anderer und dass man genauso, wie man ist, einzigartig und gut ist. Dass man liebenswert ist und vielleicht sogar für eine oder ein paar bestimmte Personen in diesem Leben alles bedeutet. So sollte sich das Leben anfühlen.

 

Ein Narzisst ist nie zufrieden

Vielleicht kann man sich vor diesem Hintergrund auch besser vorstellen, warum eine Position in der zweiten Reihe für eine Narzisstin nichts ist.

Sie müssen Grenzen übertreten, neue Möglichkeiten ausloten, andere in den Reaktionsmodus bringen und laufend expandieren. Es ist schwer vorstellbar, dass eine amerikanische Schauspielerin nicht wusste, was ihr in Grossbritannien widerfahren würde. Aber solange sich die Dinge zu ihren Gunsten gestalten lassen, ist ja (noch) alles gut.

Denkt man allerdings die Geschichte weiter und geht man von den üblichen Narzissten Agenden aus, ginge es für Harry Windsor nicht gut aus.

„Devalued as devaluation can be“, – wie hätte seine Narzisstin ihn mehr abwerten können als ihm den Titel Königliche Hoheit zu nehmen ?

Es würde mich nicht wundern, wenn der Verlust des Titels und somit des Glamours eines Tages genau der Grund wäre, warum die junge Mutter Interesse an weitaus schillernderen Herren entwickeln könnte, in deren Fahrwasser sich wieder neue, ganz andere spannende Möglichkeiten auftun.

Wie mehrfach geschrieben, – zufrieden zu stellen sind sie nie …

 

Ein kleiner Hinweis

Nein, sie sitzen nicht immer im ‚driver’s seat‘, – auch das ist den Agenden Kundigen bekannt.

Aufgrund mangelnder Empathiefähigkeit begehen Narzissten oft einen großen Fehler. Sie unterschätzen ihre menschlichen Objekte sträflich. Dass auch sie hidden agendas haben, möglicherweise zurück manipulieren oder irgendwann einfach ganz gelassen ‚Nein‘ sagen könnten, das kommt ihnen nicht in den Sinn.

Bei Neuzugängen im Bekanntenkreis empfiehlt sich daher das genaue Studium derjenigen Person. Ob toxisch oder nicht toxisch, – über die wichtigsten Merkmale gibt es inzwischen ausreichend Literatur.

Man sollte sich am Anfang mit Informationen über sich zurückhalten. Es heißt, nach ungefähr drei Monaten habe man herausgefunden, mit wem man es bei seinem ‚Neuzugang‘ zu tun hat.

 

H.G. Tudor on narcsite.com

A Very Royal Narcissist – Part 10

 

A Very Royal Narcissist – Part 11

 

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil II

Weiterlesen „Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil II“

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil I

Markle’s typisches Verhalten als universell einsetzbare Schablone

Gestern erfuhr es die Queen aus dem Fernsehen, – heute ist der Geburtstag einer der beiden zukünftigen Königinnen, Kate von Cambridge:

ein brutales, gut vorbereitetes statement als ‚Vollendete Tatsache‘, man wolle sich weitgehend von den Windsors zurückziehen. Und dieser Affront wird typischerweise gezielt am Abend vor eine (hier royale) Familienfeier platziert. Aus dem Hinterhalt und vor ihrem frohlockenden Chor, bestehend aus massenhaft kopfnickender (zur Zeit meist kanadischer) Lieutenants.

Es bedarf schon einer hochklassigen Skrupellosigkeit, die Britische Königin derart zu brüskieren.

Und Skrupellosigkeit ist ein Kardinalmerkmal pathologisch narzisstischen Verhaltens …

 

Ich-Firma Markle contra The Royal Family

Was weltweit viele Menschen als längst überfällige Modernisierung des Britischen Königshauses und die damit verbundenen Freiheitsbestrebungen der strahlenden Sussexroyals begreifen, ist in Wirklichkeit ein ausgeklügelter Plan. Es wird seitens der Narzisstin MM eine Strategie verfolgt, die, so sieht es momentan aus, nicht bilderbuchmäßiger ablaufen könnte. Sollte ihr Kalkül zu 100% aufgehen, wird es für den jungen, ehemals wilden Royal Harry Windsor nicht gut ausgehen.

Besonders sein großer Bruder ahnte es schon früh, ebenso sein Großvater und noch einige andere mehr, – nur Harry selbst merkte nichts. Das konnte er auch nicht, denn er wurde von Anfang an massiv manipuliert.

 

Typische ‚Narzisstische Agenda‘ – Terminologie

Wie in vielen meiner vorhergehenden 41 Beiträge zum Thema Maligner Narzissmus/ Psychopathie erwähnt, handeln alle sogenannten social-predators immer nach dem gleichen Muster, das man sehr grob als ‚Seduction-Devaluation-Discard-Methode‘ bezeichnen könnte. Man muss wissen, dass es dem Narzissten ausschließlich um seine eigenen Vorteile und Ziele geht, die er unbedingt erreichen will (Grandioses Selbst/ Self-Absorption). Dazu ist ihm jedes Mittel Recht.

Er interessiert sich nicht für andere, kann sich nur sehr begrenzt in sie hineinversetzen (Empathielosigkeit), und sein Partner hat ihm gefälligst zu dienen. Er soll ihm lediglich liefern, was er braucht, um diese innerlich formulierten Vorteile und Ziele zu erreichen. Der Narzisst trägt eine Maske hinter der er permanent darüber nachdenkt, wie sein nächster Coup aussehen könnte.

 

1. Seduction

Die Zielperson wird nach bestimmten Kriterien ausgesucht und verführt. Parallel zum sognannten Love-Bombing, Überschüttung seiner Zielperson mit Liebesbekundungen, prüft der Narzisst sein anvisiertes Objekt sehr genau auf den Grad seiner Beeinflussbarkeit. Durch anfangs minimale, dann gröbere Grenzüberschreitungen testet der Narzisst, wie weit er mit seiner (zunnächst verdeckten) Dominanz gehen und was er alles einfordern kann.

Da er sich bewusst traumatisierte Menschen aussucht, die sowohl unter einem Mangel an Zuwendung, als auch an Selbstgewissheit leiden, ist sein Vorgehen klar. Er verstellt sich intelligent und suggeriert dem empathischen Partner, dass er sich ideal als der perfekte und ersehnte Gegenpart eignet und dem Traumatisierten endlich dazu verhilft, sich wieder komplett zu fühlen und zu heilen. Die Quälerei hat ein Ende, – wie trügerisch.

Narzisstinnen so wie Narzissten sind oft enorm charismatische Personen. Sie verströmen eine Anziehung, der zu widerstehen einem regelrechten Kraftakt gleichkommt. Erfüllt ihr geeignetes Objekt die oben erwähnten Mangelkriterien und sehnt es sich nach einer großen Liebesgeschichte/ eigener Familie, hat der berechnende Narzisst leichtes Spiel. Er ist von diesem Moment an unaufhörlich damit beschäftigt, seine Position zu festigen und er fängt subtil an, seinen empathischen Partner auch schon langsam aus dessen Umfeld zu lösen. Noch bevor dieses kritischer werden und die Zielperson vorwarnen könnte.

 

2. Devaluation

Im Verlauf des ersten Beziehungsjahres entsteht eine (auch sexuelle) Abängigkeit, ein Bonding, des Objektes zu seinem Narzissten. Die überschäumend schönen Momente des Anfangs dominieren immernoch seine Vorstellung über die Konstellation. Sich einschleichende Widersprüche, Grenzüberschreitungen und Konflikte, hervorgerufen durch narzisstischen Herrschaftsanspruch, werden vom empathischen Partner verdrängt. Gleichzeitig arbeitet der Predator sukzessive an seiner Machtausweitung. Er bedient sich weiterhin abstrakter manipulativer Methoden wie zum Beispiel Twisting, Verdrehung von Tatsachen, er spielt oft unter Tränen das Opfer und beschuldigt fälschlicherweise seine Widersacher, er überrumpelt, hintergeht und lügt. Und er stellt immer unverschämtere Forderungen. Die Steigerung ist regelrechtes Bullying, – ein zunehmend aggressiver Ton gegenüber anderen.

Sein ‚Partner‘ wird nicht selten in Argumentationskonstrukte gehüllt, die bei genauerer Betrachtung einem Realitäts-Check nicht standhalten würden, – allerdings ist er zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage, die eigens für ihn verdrehte  Wahrheit überhaupt in Frage zu stellen. Zu tief befindet er sich schon in Schräglage. Er schämt sich, kann das aber natürlich nicht zugeben und macht das Einzige, was ihm bleibt, er demonstriert Stärke und bekennt sich öffentlich zu seinem Narzissten. Das Umfeld nimmt inzwischen eine klare Persönlichkeitsveränderungen bei ihm wahr, während der Narzisst sich immer stärker durchsetzt und von vielem profitiert.

 

3.Discard

Man kann sich nur begrenzt verausgaben, seine eigenen Werte und Bedürfnisse für einen anderen aufgeben und sein Wesen unterdrücken. Außerdem ist es nur schwer zu ermitteln, wieviel Energie man tatsächlich aufgebracht (und verschwendet) hat, um dem Emotional Abuser zu gefallen. Ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, übrigens, denn es ist unmöglich, den Narzissten zufrieden zu stellen. Es fällt ihm immer wieder etwas Neues ein, das ihn vermeintlich noch mehr erfüllen könnte. Nur leider liegt es in der Natur der Sache (in der Natur des Narzissten) das ein Sättigungsmoment niemals eintreten wird.

Im Laufe der Zeit baut der empathische Partner immer mehr ab. Durch den konsequenten Gehorsam, das umgehende Umsetzen narzisstischer Bedürfnisse des anderen, das vorherrschende Chaos und immer deutlicher zum Vorschein kommende Kälte des emotionslosen Abusers ist er irgendwann komplett erschöpft, lässt physisch und psychisch extrem nach und kann nichts mehr leisten. Er hat seinen ‚Wert‘ verloren.

Das ist dann der Moment, in dem der Narzisst sein Objekt für unbrauchbar hält und sich von ihm trennt, – es fallen lässt.

Schuld ist, nach Meinung des Predators, das Opfer selbst.

 

Fortsetzung folgt: Die kaltblütige Hidden Agenda der MM – Zu kurzer Mantel als Falle für die Medien – Südafrika Interview: Konstruierte Beschwerden adressiert an Britische Presse – Missbrauch der Britischen Krone – Profitgier – Harry’s Leichtgläubigkeit – Archie, emotionale Erpressung Harry‘s jetzt möglich – Die meisten sind naïv – Flying Monkeys aus Hollywood – Hat man erst einen Narzissten im System, …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

How Do You Deal With A Narcissist After A Relationship ?

by Dante

How do you deal with a Narcissist after a relationship?

I recently ended my 2 year relationship with my girlfriend.
In hindsight I think it was a very important experience for me to make and I don’t feel regret or fault for falling for a social-predator.

It was actually a truly fulfilling relationship at the beginning, and the first year things couln’t have seemed any better.

But, why did it come to an end now?

Because, there couldn’t possibly have been a more unfitting and worse point in time for me in my life for something like this to occur.

Narcissists aren’t the kind of people who will respect boundaries, be considerate for you and your situation, or devote any of their energy to mind your feelings. Narcissists will only do what they want, when they want it, and how they want it.

This “how” is very important in the sense that a Narcissist always need to have the control over the situation and you (whenever you are involved with one).

They just can not let anyone who isn’t undeniably superior to them take control or even decide how things should transpire.

Since they thrive on the control over others, over breaking up their defense and inserting themselves into every part of your life, like a parasite, and then, when they have taken everything they desired and changed you in ways they envisioned, they’ll drop you whenever they feel to do so. The worst part is that they will likely blame you and make you the reason for their departure.

You, who, until that point, will have usually devoted all your energy and effort to be the person that could please them.

How then can you defend yourself against them and the influence they’ll still have over you after they are already gone, enjoying the suffering and agony in which they have left you behind?

It is a difficult question, of course. Since they managed to insert themselves into most aspects of your life, you will likely have to suffer the memories, the shared emotions (which could indeed have been true to some degree, but will have been faked in many situations usually) and the pain.

They will have attempted to permanently delete you – the you who they tried to change – and ruin you, making you into a person who will be dependent on them even long after they broke up with you.

So, how can you break these barriers? I think I let you wait long enough.

The answer is as simple as it is effective:

Ignore them and try to find *your* happiness in areas of life you enjoy.

Get to know yourself again and understand who you really are, without their constant influence looming over your head like a shadowed guillotine.

It will drive them mad, since you aren’t giving them what they want. Your attention and energy.

Ignore all attempts of them to hurt you, contact you, or, in any sense, establish any sort of dominion over you.  You should not even make an attempt for revenge or long monologue, in which you tell them of all their misconducts and violations of your being.

If you manage to ignore them and move on, not only will you have managed to break their influence over you and cast aside the chains they locked you in all this time, but you will make them quite unhappy, I even dare say frustrated.

If the Narcissist in your life can be shut out, do it. Don’t even spend another thought on contacting them. Blend him out but keep the feelings and experiences of the time with this person as a reminder. Not to harm you, but to reassure yourself in your being.

The Narcissist will try and take away your dignity, they will most likely even spread false information about you behind your back and spread your intimate and private feelings, thoughts and information.

So, if you are in a circumstance in which you can not simply walk away you need to come up with a counter-strategy. The Narcissist is certainly in his element if he has you in his reach, but that doesn’t mean you should just let him take over the situation. Don’t forget, you know what this person is and, in many cases, this person is unaware of her own nature. Their behavior is an urge Narcissists follow to keep themselves relevant in society.

The best thing to do is to avoid blaming them, as this will just feed into them. If the subject comes up, avoid the topic as best as possible with your friends and loved ones. But if it is absolutely unavoidable you should just answer in regard to yourself. Take them out of the picture, be calm and do not talk behind their back, like they will have done to you.

Over time, if the Narcissist is not too aware of his own nature, he will make mistakes, while you will seem like you have moved on.

He will still try and hurt you at every chance he gets, but you just need to be strong in that case, in a situation in which you can’t run.

You should still find new friends, new hobbies, new things that interest you and things which feel fulfilling to you.

This isn’t a task that you can accomplish in mere days or even weeks, but you need to proceed and let go, give up any hope of them returning or not being what you are already assuming.

Move on, take back the control over your life and push away any influence that might remain from them.

Make yourself whole again.

Kurzer Jahresrückblick auf 2019 und Der Fall Jens Söring

 

Was ist anders als sonst? Und wie wird wohl Weihnachten bei den von der Leyens?

Im karierten Flanell Pyjama

Als ich an diesem Adventmorgen, dem letzten für dieses Jahr, aufwachte und kurz darüber nachdachte vielleicht doch eine kleine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, wollte mir partout nichts Rührseliges einfallen. Eher Sarkastisches.

Ich blickte von meinem Apartement hinunter auf die vor mir liegende Kreuzung, an deren gegenüberliegender Seite ein Werbebanner mechanisch permanent Seiten auswechselt. Das Gerät ist quasi der direkte Nachfolger der klassischen Litfasssäule. Es zeigt abwechselnd Parfums von Dior, Hermès, YSL und Rabanne. Die Plakate superschlanker Frühpubertierender mit grotesk übergroßen Brillenfassungen würden zwar eher auf den Times Square passen, aber genau diese Verquirlung von Zeitzeichen macht hier das Leben für mich so attraktiv. Jedenfalls, – eine Parfumwerbung nach der anderen, das kann nur Weihnachten bedeuten.

Vielleicht waren für mich die Inhalte des Jahres 2019 einfach zu aufreibend und haarsträubend, um nun am Ende resümierende und beruhigende ‚Nach-Hause-Kommen-Szenarien‘ in mir auszulösen, wie es sonst immer der Fall war: zum Schluss wird eben doch alles gut, alle fahren zu ihren Eltern, eine Ansammlung an herumlaufenden Norwegerpullovern mit Baguette unter dem Arm trifft sich am späten Vormittag des Heiligen Abends in der Stadt und tauscht, der Atem nebelt beim Sprechen vor Kälte, Aktualitäten aus. Irgendwo läuft „Let it snow, Let it snow, Let it snow“ und ich habe mich einmal mehr nicht getraut meiner Mutter zu sagen, dass mir ihre Argumente für Würstchen mit Kartoffelsalat bei weitem nicht reichen. Aber es wäre nicht klug. Ein jeder muss mit seinen Stresshormonen haushalten. Und wahrscheinlich projizieren wir ohnehin alle zu häufig.

 

Große Veränderungen und ein Glücksfall

Und warum ist es in diesem Jahr nicht so wie sonst? Viel ist passiert und es war brutal anstrengend! Jedenfalls für diejenigen, die das weltweite Tagesgeschehen verfolgt und hinterfragt haben. Dagegen wäre ein drohender Konflikt, den ein Kartoffelsalat unter Umständen auslöste, eher zu vernachlässigen. Zumindest was die Stresshormonbilanz beträfe.

Unzählige Debatten im Unterhaus und am Ende endlich die Erlösung, Greta und Fridays for Future als Blaming Kampagne, Undurchsichtiges aus Brüssel und von Deutschland im Inneren will ich gar nicht erst anfangen.

Eine Geschichte hat mich aber besonders gefreut. Jens Söring ist frei. Seinen Fall hatte ich seit langem verfolgt, da es sich, meiner Meinung nach, um einen skandalösen Justizirrtum handelt.

 

Jens Söring ist nicht nur Justiz- sondern auch Opfer malignen Narzissmusses/ Psychopathie

Es wird eigentlich Herrn Sörings Würde nicht gerecht, handele ich ihn und seine Geschichte in diesem Text nur kurz ab. Doch bezugnehmend auf meine vorhergehenden Texte steht eines für mich fest, – was ich in vierzig Artikeln zum Thema ‚Maligner Narzissmus und Psychopathie‘ behandelt habe, betrifft auch ihn und sein erschütterndes Schicksal. 33 Jahre saß er unschuldig in einem US-amerikanischen Gefängnis. Er wurde von seiner ersten und bis jetzt einzigen Freundin manipuliert und dadurch ruiniert, – Stichworte Trauma Bonding, Emotional Abuse und das ‚Prinzip Seduction-Devaluation-Discard’ wurden lehrbuchmäßig erfüllt.

Ich hoffe, ein guter Psychologe nimmt ihm die fürchterlichen Schuldgefühle, unter denen er leidet. Und statt an ihn zu glauben und ihn zu unterstützen, hat sich sogar sein engster Familienkreis, hier besonders sein Vater, abgewandt. Herrn Sörings Fall ist ein extremes Beispiel für das, was passieren kann, wenn ein Liebender Bindungshormone für eine ‚gefährliche Maschine‘ entwickelt.

 

Öffentliche Demokratieverstöße

Es wird anscheinend langsam salonfähig. Nicht nur, dass ohne Abstimmung im Deutschen Bundestag Entscheidungen getroffen wurden, die das Land grundlegend verändert haben, – es passierten sogar im Europäischen Parlament unglaubliche Dinge. Aus dem Nichts und ohne Wählervotum gab es plötzlich eine Kandidatin für den Kommissionsvorsitz, mit der niemand gerechnet hatte. Wie kann das sein? Zufällig ist diese Dame dem engsten Stab von Frau Merkel zuzuordnen. Durch besonders prägnante politische Erfolge war sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht aufgefallen, – eher durch das Gegenteil.

Das Gegenteil heißt, es wurde sogar ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss einberufen, der die exorbitant hohen Beraterkosten näher beleuchten soll, die innerhalb des Ministeriums generiert wurden, dessen Ministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen, die jetzige EU-Kommissionspräsidentin, einmal war. Und wie es in jedem ordentlichen Verfahren passiert, müssen selbstverständlich lückenlos Beweismittel zur Verfügung gestellt werden, – nur leider wurden, aus fadenscheinigen Gründen, genau diese vernichtet. Es handelte sich, wie inzwischen alle wissen, um das digitale Textmaterial, das sich auf dem Diensthandy Frau von der Leyens befand.

Daraufhin wurde kürzlich, seitens eines Politikers der Grünen, Strafanzeige gegen das Verteidigungs-Ministerium gestellt.

In ihrer Bewerbungsrede zur Präsidentschaft der EU-Kommission betonte Frau von der Leyen in besonderem Maße, dass ihre Kinder sie beauftragt hätten, Europäische Klimaverantwortung zu übernehmen und allumfassend der moralischen Verpflichtung gegenüber kommender Generationen gerecht zu werden.

 

Doppelmoral – ein prägnantes gesellschaftliches und politisches Merkmal unserer Zeit

Duden, –

„verschiedene Grundsätze gelten lassende, zweierlei Maßstäbe anlegende Moral“

Wikipedia (siehe Einzelnachweise), –

„Als Doppelmoral wird ein Normensystem bezeichnet, das gleiches Verhalten ethisch unterschiedlich bewertet, je nachdem, welcher Personengruppe die ausführende Person oder die betroffenen Personen angehören, oder je nachdem, ob diese sich in einer öffentlichen oder privaten Situation innerhalb oder außerhalb einer Gemeinschaft befinden, ohne dass dafür ein sachlicher Grund vorhanden wäre. Die Doppelmoral kann sich dabei explizit in einem moralischen Code niederschlagen, der eine unterschiedliche Wertordnung abbildet, oder implizit im moralischen Empfinden, im Verhalten und in den Werturteilen Einzelner. Entscheidendes Merkmal ist, dass mit „zweierlei Maß“ gemessen wird.“

 

Weihnachten bei den von der Leyens

Jetzt stelle ich mir als interessierte Europäerin natürlich vor, wie denn Frau Dr. von der Leyen, die kleine durchtrainierte Polit-Springmaus, unter’m Weihnachtsbaum den unangenehmen Fragen ihrer zukünftigen Generationen begegnen und/ oder ausweichen wird, – zu gerne hörte ich den genauen Wortlaut der Erklärungen, wie sie wohl ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden möchte, die schon im Kleinen, nämlich innerhalb des ordentlichen Untersuchungsverfahrens vor dem Deutschen Bundestag, gezeigt werden müsste. Was für ein Zirkus …

 

Zweimal werden wir noch wach mitten in dieser Zeitenwende

Immernoch im Pyjama, aber inzwischen von meiner Vermieterin mit herrlich süffiger Schoko-Kirsch Weihnachtstorte ausgestattet, sitze ich mit einer frischen Tasse Kaffee an meinem kleinen Schreibtisch und sinniere über das kommende Fest. Ich schaue kurz  aus dem Fenster. Was haben wir denn da gerade? Einen Herrenduft. Dior Sauvage. Das Wort ‚Herr’ klingt wie aus der Zeit gefallen. Weißer alter Mann, how dare you? Und schon sind wir wieder bei der Doppelmoral.

Auch unsere Sprache hat sich verändert. Wir kommen mit den Digital Natives nicht mehr mit. Keine Chance. Kommentare von Leuten wie mir nennen sie etwas abfällig  ‚Boomer Takes‘.

Aber jetzt zurück zum Thema. Was schenkt man der Familie Schönes, während man den Spagat versucht zwischen einer Frau, die einst auf der Insel Jersey mit Hans Albers tanzen durfte, sein Angebot als Entschädigung für den umgeworfenen Martini Cocktail, und einem ambitionierten Elon Musk Fan mit exzellenten Forecaster  Qualitäten?

Was schenkt man, wenn man jemanden in der Familie hat, der noch mit ansehen musste, dass einige bis an die Zähne bewaffneten Amerikaner eine Leica Hochleistungskamera ausgruben, die im Hinterhof verbuddelt und eigentlich für ihn bestimmt war, – ein Weihnachtsgeschenk sein sollte? Sein Opa stand daneben und zitterte vor Angst wie Espenlaub.

Von mir gibt es in diesem Jahr abstrakte Geschenke, nämlich Phantasie und Verständnis. Ich werde mich zurück halten und die anderen sein lassen, sie lange und ausführlich erzählen lassen, von mir aus auch bei Kartoffelsalat und Würstchen. Guten Dijon Senf könnte ich ja mitbringen. Das traditionelle Treffen mit anderen Norwegerpullovern fällt bis auf weiteres aus. Aber das ist wieder eine ganz andere  Geschichte …

Und der Forecaster bekommt das für mich Komplizierteste, nämlich Geduld um sich weiter in Ruhe zu entwickeln, denn Menschen wie er brauchen mehr Raum und Zeit als die Vertreter aus der ‚Vergleichsgruppe‘.

Mir selbst schenke ich Freiheit.

Feiern Sie schön.

 

 

 

 

 

 

Shame on you, ZDF

097E9B38-92E9-49B0-BFE3-EE1446A95010

Kommentar/ Britta Heusinger von Waldegg

 

Hallo Frau Zimmermann,
hallo Frau Slomka,
hallo Herr Bellut,

längst habe ich das Land verlassen, – unter anderem auch wegen Ihnen.

Und ich weiß zufällig ganz genau, wovon ich rede. Inhaltsanalyse war zumindest zu meiner Zeit eine Pflichtveranstaltung im Grundstudium Publizistik an der Johannes-Gutenberg Universität zu Mainz.

Es reicht.

Frau Slomka, Sie haben für Ihren überheblichen und unprofessionellen Kommentar über mögliche Machenschaften der USA schon eine verdient vernichtende Reaktion erhalten. Und Graf Lambsdorff blieb damit noch einigermaßen freundlich.

Frau Zimmermann, Sie hingegen dürfen weiter unbehelligt berichten. Sie stellen starke Anschuldigungen in den Raum, so seien es beispielsweise „Lügen“ und „manipulierte Videos“  gewesen, die Boris Johnson zum Sieg verholfen hätten, neben dem bekannten Brexit-Verdruss. Das genau sagten Sie am 13.12. in der heute 19, wie die Nachrichten immer wieder so liebevoll von Herrn Sievers genannt werden.

Für wie dumm halten Sie, die Mainstream Medien, eigentlich Ihre Zuschauer? Mit dieser Frage bin ich bekanntlich nicht allein und das schon seit geraumer Zeit. Man muss sich wirklich wundern. Auch die in Grossbritannien selbst. Haben sie ernsthaft geglaubt, die Behauptung, Labour habe in den letzten Tagen vor der Wahl dramatisch aufgeholt, führe am Ende dazu, Wähler noch maßgeblich zu beeinflussen? Welchen ominösen polls sollen denn diese Informationen entnommen worden sein?

Und Sie haben in Deutschland die Verantwortung, Herr Bellut, Ihre Stimmungsmache gegen Trump und Johnson hat tatsächlich noch eine Steigerung erfahren. Klar, non serviam dürfen Sie nicht, trotzdem ist es beschämend.

Wenigstens fallen Ihnen Rundfunkbeiträge von mir seit diesem Jahr nicht mehr zu. Das wäre ja auch noch schöner. Und diejenigen, die Sie dazu verpflichten, wehren sich nicht. Wie so oft.

Na ja, so lange am 25.12. ‚Der kleine Lord‘ läuft, ist ja alles in Ordnung …

 

entsprechung

Lyrik

5A1F2242-7C5D-46C7-AD01-88134EC64079

im raum steht die mir zugeordnete zeit
metallkugeln kreisen in spiralen
die reling hinunter
mehrere zugleich
in unterschiedlich schneller fahrt
und halten sich zentrifugal
im bezug zueinander
entlang meiner konischen krinolin
aufpassen
nicht zu weit vorbeugen
nur keines der kreisenden gewichte verlieren

ich gehe langsam und nehme sie mit
und trage sie
in einen winkel
in dem raum mit der mir zugeordneten zeit
der sicher scheint

die schweren kugeln fahren fort
zu kreisen
auch wenn ich mich setze
zentriert bleiben
als imperativ und
die augen kurz schließen

das geschnatter gerät schnell wuchtiger
bläht auf zu einem schwall
und betäubt
what am I doing here
qu‘est-ce que je fais ici

es unzählige male ausgehalten zu haben
heißt nicht
es auszuhalten

nur ruhig bleiben
zentrifugal

tage später

als wirke noch immer
was ohne tiefe geschah
mir nicht entsprach
wie gewalt
an meiner natur

und war es nur
ein raum
mit mir zugeordneter zeit
noch ein mal
ein letzter versuch
die anderen fanden es doch schön

niemand kann hier wirklich sein
ohne scharfe resonanz

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 41 – Eine dringende Empfehlung

Brigitte Gruf schreibt auf facebook

Ab und zu telefonieren wir und jedes Mal bin ich von Brigittes Wissen tief beeindruckt. Ich empfehle jedem, der den fundierten Austausch sucht, sich mit Brigitte in Verbindung zu setzen. Je größer die Gruppe wird, desto höher steigen die Chancen, bald den Durchbruch in eine breite Öffentlichkeit zu schaffen.

Psychische Gewalt sollte grundsätzlich als strafwürdig betrachtet werden. Schützen Sie sich und führen Sie minutiös Protokoll über die Manöver, deren
Ziel es ist, Sie zu destabilisieren.

Hier Brigittes Seite

https://www.facebook.com/groups/NarzisstenPsychopathenClusterBGestoerte/

Was den Politikertypus Boris Johnson Schrägstrich Donald Trump von anderen unterscheidet ist ihr unerschütterlicher Optimismus …

… und ihre Motivation

Ein kontroverses Thema

Meinung/ Britta Heusinger von Waldegg

Man möge mich verbal steinigen, teeren und federn, und das alles gleichzeitig, – hier ist meine Perspektive.

Nach Jahren kritischer Beobachtung der politischen Situation sowohl in den USA, als auch aktuell in Großbritannien, möchte ich mich diesen beiden Führungspersönlichkeiten gern auf eine vollkommen andere Art nähern, als es der überwiegende Teil der Medien und die jeweils gewaltige Front ihrer Widersacher tun.

 

Im Vergleich

Sieht man sich ihre Biographien an, stößt man schnell auf Parallelen. Beide kommen aus privilegierten Familien, wenn auch jeweils mit anderer Ausrichtung. Während der eine materiell überversorgt aufwuchs und diesbezüglich schon früh an andere Dimensionen gewöhnt war, als der Durchschnittsbürger, lebte der andere die typische Kindheit und Jugend eines britischen Intellektuellen mit entsprechenden Abschlüssen namhafter Bildungseinrichtungen, inklusive daraus resultierender Netzwerke.

Die meisten von uns kennen das. Was hatten wir uns als Kind alles vorgenommen und wie oft wurden wir von der Erwachsenenwelt dafür belächelt, wenn wir einmal mehr den Fehler gemacht hatten, ihnen auf ihre Frage, was wir denn einmal gedachten werden zu wollen, die Wahrheit gesagt hatten.

Soetwas geht selten gut. Aber manchmal klappt es auch. Beispiel Boris Johnson. Er wollte zunächst ‚Weltkönig‘ werden und hat dann, im Laufe seiner Entwicklung, die Erwartungen an sich selbst heruntergeschraubt und sich vorerst mit der Berufsbeschreibung ‚Premierminister‘ realistischen Umständen angepasst.

Der andere war hauptsächlich von Gewinnmaximierung getrieben, das machte ihm von jeher Spaß, hatte von Haus aus ein gutes Budget mit dem er experimentieren konnte, fiel des öfteren massiv auf die Nase, konsolidierte sich aber jedes Mal und profitierte gut von seinen Erfahrungen.

Bei dem einen drückte sich Macht in Materie, bei dem anderen in Meinungssteuerung durch Publikationen, intellektuelle Überheblichkeiten und somit politischen Einfluss aus. Es wird behauptet, dass Johnson die jahrelang andauernde Antipathie des Großteils der Briten gegen die EU und vor dem Referendum selbst gesteuert habe, indem er entsprechende Artikel von Brüssel aus verfasst und sein Verlag sie unrezensiert auf der Insel veröffentlicht habe. Es wäre auf diese Weise ein komplett falscher Eindruck über die Arbeit der EU- Politiker entstanden, was dann in eine 17,4 Millionen Mehrheit der Brexit- Anhänger mündete.

Beide expandierten also im Laufe der Zeit auf ihren Gebieten. Und wenn man politisch ‚groß‘ denkt ist Empathie selten förderlich. Man ist ja nicht Gandhi. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, – den wenigsten gefällt es nicht, Massen beeinflussen und steuern zu können. Die meisten dieser Persönlichkeiten fangen irgendwann an, sich an ihrer eigenen Signifikanz zu berauschen.

 

Die Umsetzer

Und jetzt kommt das eigentlich Kontroverse dieses kleinen Aufsatzes:

ich behaupte, dass es sowohl Trump, als auch Johnson eben nicht um die eigene Person geht, sondern tatsächlich buchstäblich konservativ um ihr Land. Und schon höre ich nicht nur das ohrenbetäubende Raunen und Brüllen der Linken im House of Commons und Bercow ‚Order, Order‘ schreien, nein, ich höre sogar den sich eher räuspernden, hinter vorgehaltener Hand stattfindenden Protest der Noble Lords and Baronesses des Oberhauses.

Sagen wir es anders. Ich weiß es. Ich weiß, dass für einen Trump und einen Johnson die ’stakes‘ nicht hoch genug hängen können, um einen Begriff aus dem Pferdesport zu benutzen, damit sie sich überhaupt herausgefordert fühlen. Beide haben diesen unerschütterlichen Optimismus, spezielle Begabungen und eine Selbstgewissheit, dass sie ihre komplexen politischen Probleme werden lösen können. Beide, zumindest anfangs, auf ihre brachiale Art. Und warum brachial? Weil sich, mit Verlaub, einige westliche Demokratien inzwischen selbst verdauen und zu lange zu viele zu zu vielem befragt werden, bis es kaum noch vernünftige und plausible Beschlüsse mehr gibt.

Was ist beispielsweise eine Mehrheit wert, die aus 51% besteht, wenn der komplementäre Teil keinen Einfluss hat und daher dauerprotestiert? Der ebenso bekannte wie bedeutsame Nachteil des Plebiszits. Die britische Gesellschaft ist erschöpft. Es müssen konkrete Beschlüsse gefasst werden, daran führt kein Weg vorbei. Und warum glaubt ein großer Teil der Bevölkerung nicht an die Kraft der Gesellschaft, nach dem Austritt am 31.10.? Es sind, wie paradox, ausgerechnet die Linken, denen die nötige Offenheit und Flexibilität, denen die Fantasie dazu fehlt. Sie werden von irrationalen Ängsten getrieben. Großbritannien würde vermutlich sogar aufblühen, – gestärkt durch eine neuartige und sehr gut zu diesem Land und seinen Menschen passende kollektive Selbstgewissheit. Man könnte sogar ein bisschen neidisch werden …

In USA war es vor einigen Jahren ähnlich, wenn auch die Zusammenhänge sehr differieren. Man kann es den Bürgern nicht vermitteln, dass Milliarden für Truppen und unsinnige militärische Konflikte ausgegeben (die früher dem Innen dienen sollten), hohe Beitäge innerhalb von Bündnissen geleistet werden, aber die Farmer im Mittleren Westen, die Arbeitslosen dahingegangener Industrien oder eine marode Infrastruktur auf der Strecke bleiben. Trump ist schlicht zu geizig um fehl zu investieren. Auch hier: es musste, notfalls brachial, etwas passieren. Und es ist etwas passiert. Die Wirtschaftszahlen in den USA belegen es.

 

Transition oder Man muss Erfolg auch für möglich halten

Eine Übergangszeit ist nie leicht. Was auf individueller Ebene gilt, passiert auch im Großen. Es beschleichen einen Zweifel hinsichtlich einer ungewissen Zukunft, natürlich. Das allein darf aber Entscheidungsprozesse nicht dominieren. Es müssen positive Visionen über einen erfolgreichen Ausgang von Erneuerungen die größere Rolle spielen.

Ich nehme es diesen beiden authentischen Typen ab, so schräg sie auch sind, was bekanntlich ein Merkmal von Genialität ist, dass sie die Kraft und die Fähigkeit zur erfolgreichen Umsetzung dieser Visionen haben, denn sie lieben und beschützen es und identifizieren sich beide zu 100% mit ihrem Land. Und das erzeugt einen Sog bei der Bevölkerung. Auch wenn es bei einigen etwas länger dauert.

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 40 – Kommen Sie nicht unter die Agenden-Räder

Ob im Kontakt zu toxischen Systemen oder zu Einzelpersonen dieser Ausrichtung, – erkennen Sie deren Plan möglichst sofort

 

Zur Inspektion

Da, wo ich jetzt wohne, hatte ich bis jetzt noch nicht ein einziges Mal das Gefühl, als Teil einer Zielgruppe betrachtet zu werden, die für die Komplementär-Gruppe kommerziell interessant werden könnte. So beispielsweise vorgestern in der Autowerkstatt. Ich, weiblich, kam dieses Mal allein und wurde trotzdem nicht zur ‚ahnungslosen Beute‘ degradiert.

Es verbietet einem in dieser Region wohl der kulturell bedingt große Respekt voreinander und der damit verbundene Anstand, solche Gedanken zu entwickeln. Und genau das ist einer der Gründe, warum ich jetzt hier lebe.

Zurück zur Autowerkstatt. Keine nebulösen Aussagen zu den auf mich zukommenden Kosten, wie ich es sonst gewöhnt war, keine Attituden von sich windenden Werkstattleitern, keine Warnungen, welche großen, teuren Bauteile ohnehin nach soundsoviel Jahren verschlissen sind, besser dringend sofort ersetzt werden sollten und ähnliches.

Erfrischend klar wurde sich schnell festgelegt, was zu tun ist und was es kosten wird. Ich verzichte auch gern auf unnötige Erklärungen und hypokritische Freundlichkeit. So ölverschmiert und konzentriert, wie er war, so authentisch war er auch und eigentlich wollte er mich, nach unserer Terminabsprache, möglichst schnell wieder loswerden, um endlich weiterzuarbeiten. Das tat gut.

Nun ist das Beispiel mit der Autowerkstatt vergleichsweise plakativ, harmlos und auch nicht richtig passend. Dem Unterschied zu 100% narzisstischen Systemen/ Personen widme ich mich gleich detaillierter. Jahrelang bin ich schon mit dem typischen Gefühl an diese eher männerdominierten Orte gegangen, dass mein Nichtwissen höchstwahrscheinlich mit erhöhten Reparaturkosten bestraft werden würde. Ich besuchte dann eben mehrere Firmen dieser Art, verglich und legte mich irgendwann fest. So, wie es wahrscheinlich jeder macht.

Was in diesem Beispiel passiert, ist natürlich nicht wirklich perfide, nur jeweils ein kleiner Betrug. Es erfüllt aber deshalb das narzisstische Kriterium der Ausbeutung. Nur; man ist nicht emotional involviert und deshalb nicht wirklich sprachlos, im Gegenteil, es war jedes Mal im Vorfeld schon mit Verhaltensweisen dieser Art zu rechnen. Ganz anders ist der Zusammenhang in den folgenden Beispielen.

 

Wenn das vertraute Gegenüber eine Agenda hat – der furchtbare Schlüsselmoment im Prozess des Verstehens

Nein, ganz deutlich für alle diejenigen, die sich eventuell seit Jahren Selbstvorwürfe machen oder gemacht haben, mit Naivität hat es nichts zu tun. Wenn man nicht von vornherein mit soetwas wie ‚einem Plan dahinter‘, Berechnung, Kalkül, im weitesten Sinn Manipulation oder wie man es noch nennen könnte gerechnet hat, dann war man nicht naiv.

Emotional gesunde Menschen entwickeln Vertrauen in Verbindungen zu anderen, unterstützt durch entsprechende Bindungshormone, die von Natur aus dafür vorgesehen sind, auf Vertrauen zu basieren. Dafür gibt es viele Gründe. In Familien vertraut man sich und erhält (normalerweise) Schutz, also eine Art Windschatten und als Kind gute Startbedingungen.

In außerfamiliären Gruppen vertrauter Menschen ist es die soziale Interaktion und damit ebenfalls ein gewisser Schutz, den die Gruppe den jeweiligen Gruppenmitgliedern im Innenverhältnis garantiert, die Einhaltung des Reziprozitätsgesetzes voraussetzend. Psychologen und Soziologen sind hier spezialisierte Gesprächspartner.

Ich persönlich halte den Moment, in dem man als Vertrauender feststellen muss, dass das Gegenüber sich mit Kalkül auf eine oder viele gemeinsame Situationen vorbereitet hat, und das vielleicht schon seit langem, für den schlimmsten im Zusammenhang mit Narzissmuss/ Psychopathie.

Elternteile, andere Familienmitglieder, Ehepartner, die eigenen Kinder, Freunde, Arbeitskollegen oder Vorgesetzte sind potentielle Prädatoren, die zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen einen konzertierten Plan aushecken, der ausgemachten Zielperson Fallen stellen, ihre Grenzen überschreiten, sie damit provozieren und dann die kalkulierte Gegenwehr als Aggression oder Verhaltensauffälligkeit ihnen gegenüber deklarieren, was in der Narzissmus Terminologie als Gaslighting bezeichnet wird. Für Menschen, die in einem funktionalen Umfeld aufgewachsen sind und sich auch heute noch in einem befinden, muss dieser Absatz nach schwerer Paranoia klingen. Alle anderen wissen genau, um was es geht.

Die narzissten-typische Agenda beinhaltet selbstverständlich auch, dass der Zugriff auf Beweismaterial zur Rehabilitierung für die Zielperson unmöglich ist bzw. ihre sämtlichen Aktivitäten zur Klarstellung der Situation sabotiert werden.

 

Und wieder: das Prinzip dahinter

Diese Informationen sind ganz offensichtlich stark zusammengerafft und wiederholen sich in allen meinen Texten immer wieder, jeweils unter der Überschrift unterschiedlicher Schwerpunkte. Der Hintergrund ist, dass ich das Prinzip, die typischen Strukturen, die dem Vorgehen manipulativer Agenden zugrunde liegen, einprägsam gestalten möchte. Es gibt bedauerlicherweise noch zu viele unaufgeklärte Institutionen.

Der Prädator hat ein Ziel, dafür konzipiert er einen ausgeklügelten, oft komplexen Plan, das kann er gut, denn er hat aus Mangel an emotionalen Möglichkeiten nie etwas anderes getan, ist also geübt darin. Mit Mangel an emotionalen Möglichkeiten ist auf zwischenmenschlicher Ebene die Unfähigkeit zur Empathie gemeint. Die Ziele sind vielfältiger Art. Sehr oft geht es um Geld, Sex oder auch ‚social climbing‘.

Zum Erreichen seines Zieles nutzt er oder eine Organisation sämtliche legale aber auch oft illegale Methoden. Hier meine ich tatsächlich im juristischen Kontext ‚illegal‘, also unzulässig, z.B. im Zusammenhang mit Arbeitsrecht.
Aktuell möchten sich viele (Groß-)Unternehmen gern ihres teuren Altpersonals entledigen, um es durch neues, viel günstigeres zu ersetzen. Hierzu scheint ihre Fantasie oft ungebremst.

Und noch einmal zur Erinnerung: Prädatoren können Einzelpersonen oder Systeme sein, also auch Firmen, ganze Staaten, dazu gleich mehr, oder sogar Zusammenschlüsse von Staaten (Europa, Nato mit Stichwort Nato-Osterweiterung).

 

Abschließend mein Eindruck zum Thema ’narzisstische Agenda von Staaten bzw. Zusammenschlüssen von Staaten‘

Dieses Thema könnte eigentlich ein ganzes Buch für sich beanspruchen. Aber in diesen Zeiten, in denen man, zumindest was einige Nationen betrifft, den Eindruck haben kann, dass Politik zum Unterhaltungsgenre verkommen ist, käme man mit der Recherche gar nicht hinterher.

Die narzisstische Agenda bedeutet, einen genauen Plan zu haben, wie man eine Zielperson oder Zielgruppe für seine Zwecke missbrauchen, wie man sie ausnutzen kann. Ich bin bestimmt nicht die Einzige, der spontan viele Beispiele einiger Staaten einfallen, in denen die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft nur noch fassungslos und ohne jegliche Gestaltungsmöglichkeiten zusehen müssen, was passiert. Parlamentarische Demokratie hin- oder her. Zu langsam, zu ungenau, zu leicht umgehbar, – zumindest in Europa, wie man kürzlich einmal mehr eindrucksvoll hat miterleben dürfen.

Und dann die EZB mit ihrer damit verbundenen, bereits bekannten Agenda von Madame Lagarde. Minuszinsen sind hier das Stichwort. Enteignung also!

Ich komme lieber gar nicht erst auf Deutschland zu sprechen, denn dann gelte ich unter anderem zumindest umgehend als Verschwörungstheoretikerin.

Sehr oft muss ich in diesem Zusammenhang an Steffen Seibert denken, einst einer der fähigsten, kritischsten Journalisten, die das Öffentlich-Rechtliche je zu bieten hatte. Er wurde, ich denke aus genau diesen Gründen, ins Kanzleramt ‚seduced‘ und muss seither, als Regierungssprecher, alles mittragen. Zum ZDF kann er nicht zurück. Welche Verschwendung an Potenzial.

 

Ich möchte mich wohlfühlen

Und so geschah es, dass ich eines Tages beschloss, dahin zu gehen, wo man sich nicht so schnell von Autoritäten beeindrucken lässt, sich unter Zurhilfenahme seines klaren Verstandes eine vernünftige Meinung bildet um sich dann, in der Folge, couragiert zu trauen, diese auch offen auszusprechen. Ebenfalls eine Erleichterung: keine Hofberichterstattung, kein Staatsfernsehen.

Besonders positiv; hier werden sowohl Senioren (sie sind integriert), als auch Kinder auffallend sanft und liebevoll behandelt. Man kann diese Emotionalität im Miteinander überall beobachten. Die Integration aller Familienmitglieder in den Alltag bringt Balance und Freundlichkeit in soziale Interaktionen, – es scheint, als läge hier ein Commitment vor und somit einvernehmlich die gesellschaftliche Priorität.

Es gibt sie noch, Regionen in Europa, in denen eine Art moralischer Verantwortung füreinander die Bürger als Gruppe stark macht. Es sind Respekt und Empathie, aber auch kritisches Reflektieren, die weit vor dumpfem, oktroiertem und gehorsamem Leistungs- und Konkurrenzgedanken die Menschen zusammenhalten und mich täglich neu beeindrucken.