Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil II

Meinung

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Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil I

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Markle’s typisches Verhalten als universell einsetzbare Schablone

Gestern erfuhr es die Queen aus dem Fernsehen, – heute ist der Geburtstag einer der beiden zukünftigen Königinnen, Kate von Cambridge:

ein brutales, gut vorbereitetes statement als ‚Vollendete Tatsache‘, man wolle sich weitgehend von den Windsors zurückziehen. Und dieser Affront wird typischerweise gezielt am Abend vor eine (hier royale) Familienfeier platziert. Aus dem Hinterhalt und vor ihrem frohlockenden Chor, bestehend aus massenhaft kopfnickender (zur Zeit meist kanadischer) Lieutenants.

Es bedarf schon einer hochklassigen Skrupellosigkeit, die Britische Königin derart zu brüskieren.

Und Skrupellosigkeit ist ein Kardinalmerkmal pathologisch narzisstischen Verhaltens …

 

Ich-Firma Markle contra The Royal Family

Was weltweit viele Menschen als längst überfällige Modernisierung des Britischen Königshauses und die damit verbundenen Freiheitsbestrebungen der strahlenden Sussexroyals begreifen, ist in Wirklichkeit ein ausgeklügelter Plan. Es wird seitens der Narzisstin MM eine Strategie verfolgt, die, so sieht es momentan aus, nicht bilderbuchmäßiger ablaufen könnte. Sollte ihr Kalkül zu 100% aufgehen, wird es für den jungen, ehemals wilden Royal Harry Windsor nicht gut ausgehen.

Besonders sein großer Bruder ahnte es schon früh, ebenso sein Großvater und noch einige andere mehr, – nur Harry selbst merkte nichts. Das konnte er auch nicht, denn er wurde von Anfang an massiv manipuliert.

 

Typische ‚Narzisstische Agenda‘ – Terminologie

Wie in vielen meiner vorhergehenden 41 Beiträge zum Thema Maligner Narzissmus/ Psychopathie erwähnt, handeln alle sogenannten social-predators immer nach dem gleichen Muster, das man sehr grob als ‚Seduction-Devaluation-Discard-Methode‘ bezeichnen könnte. Man muss wissen, dass es dem Narzissten ausschließlich um seine eigenen Vorteile und Ziele geht, die er unbedingt erreichen will (Grandioses Selbst/ Self-Absorption). Dazu ist ihm jedes Mittel Recht.

Er interessiert sich nicht für andere, kann sich nur sehr begrenzt in sie hineinversetzen (Empathielosigkeit), und sein Partner hat ihm gefälligst zu dienen. Er soll ihm lediglich liefern, was er braucht, um diese innerlich formulierten Vorteile und Ziele zu erreichen. Der Narzisst trägt eine Maske hinter der er permanent darüber nachdenkt, wie sein nächster Coup aussehen könnte.

 

1. Seduction

Die Zielperson wird nach bestimmten Kriterien ausgesucht und verführt. Parallel zum sognannten Love-Bombing, Überschüttung seiner Zielperson mit Liebesbekundungen, prüft der Narzisst sein anvisiertes Objekt sehr genau auf den Grad seiner Beeinflussbarkeit. Durch anfangs minimale, dann gröbere Grenzüberschreitungen testet der Narzisst, wie weit er mit seiner (zunnächst verdeckten) Dominanz gehen und was er alles einfordern kann.

Da er sich bewusst traumatisierte Menschen aussucht, die sowohl unter einem Mangel an Zuwendung, als auch an Selbstgewissheit leiden, ist sein Vorgehen klar. Er verstellt sich intelligent und suggeriert dem empathischen Partner, dass er sich ideal als der perfekte und ersehnte Gegenpart eignet und dem Traumatisierten endlich dazu verhilft, sich wieder komplett zu fühlen und zu heilen. Die Quälerei hat ein Ende, – wie trügerisch.

Narzisstinnen so wie Narzissten sind oft enorm charismatische Personen. Sie verströmen eine Anziehung, der zu widerstehen einem regelrechten Kraftakt gleichkommt. Erfüllt ihr geeignetes Objekt die oben erwähnten Mangelkriterien und sehnt es sich nach einer großen Liebesgeschichte/ eigener Familie, hat der berechnende Narzisst leichtes Spiel. Er ist von diesem Moment an unaufhörlich damit beschäftigt, seine Position zu festigen und er fängt subtil an, seinen empathischen Partner auch schon langsam aus dessen Umfeld zu lösen. Noch bevor dieses kritischer werden und die Zielperson vorwarnen könnte.

 

2. Devaluation

Im Verlauf des ersten Beziehungsjahres entsteht eine (auch sexuelle) Abängigkeit, ein Bonding, des Objektes zu seinem Narzissten. Die überschäumend schönen Momente des Anfangs dominieren immernoch seine Vorstellung über die Konstellation. Sich einschleichende Widersprüche, Grenzüberschreitungen und Konflikte, hervorgerufen durch narzisstischen Herrschaftsanspruch, werden vom empathischen Partner verdrängt. Gleichzeitig arbeitet der Predator sukzessive an seiner Machtausweitung. Er bedient sich weiterhin abstrakter manipulativer Methoden wie zum Beispiel Twisting, Verdrehung von Tatsachen, er spielt oft unter Tränen das Opfer und beschuldigt fälschlicherweise seine Widersacher, er überrumpelt, hintergeht und lügt. Und er stellt immer unverschämtere Forderungen. Die Steigerung ist regelrechtes Bullying, – ein zunehmend aggressiver Ton gegenüber anderen.

Sein ‚Partner‘ wird nicht selten in Argumentationskonstrukte gehüllt, die bei genauerer Betrachtung einem Realitäts-Check nicht standhalten würden, – allerdings ist er zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage, die eigens für ihn verdrehte  Wahrheit überhaupt in Frage zu stellen. Zu tief befindet er sich schon in Schräglage. Er schämt sich, kann das aber natürlich nicht zugeben und macht das Einzige, was ihm bleibt, er demonstriert Stärke und bekennt sich öffentlich zu seinem Narzissten. Das Umfeld nimmt inzwischen eine klare Persönlichkeitsveränderungen bei ihm wahr, während der Narzisst sich immer stärker durchsetzt und von vielem profitiert.

 

3.Discard

Man kann sich nur begrenzt verausgaben, seine eigenen Werte und Bedürfnisse für einen anderen aufgeben und sein Wesen unterdrücken. Außerdem ist es nur schwer zu ermitteln, wieviel Energie man tatsächlich aufgebracht (und verschwendet) hat, um dem Emotional Abuser zu gefallen. Ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, übrigens, denn es ist unmöglich, den Narzissten zufrieden zu stellen. Es fällt ihm immer wieder etwas Neues ein, das ihn vermeintlich noch mehr erfüllen könnte. Nur leider liegt es in der Natur der Sache (in der Natur des Narzissten) das ein Sättigungsmoment niemals eintreten wird.

Im Laufe der Zeit baut der empathische Partner immer mehr ab. Durch den konsequenten Gehorsam, das umgehende Umsetzen narzisstischer Bedürfnisse des anderen, das vorherrschende Chaos und immer deutlicher zum Vorschein kommende Kälte des emotionslosen Abusers ist er irgendwann komplett erschöpft, lässt physisch und psychisch extrem nach und kann nichts mehr leisten. Er hat seinen ‚Wert‘ verloren.

Das ist dann der Moment, in dem der Narzisst sein Objekt für unbrauchbar hält und sich von ihm trennt, – es fallen lässt.

Schuld ist, nach Meinung des Predators, das Opfer selbst.

 

Fortsetzung folgt: Die kaltblütige Hidden Agenda der MM – Zu kurzer Mantel als Falle für die Medien – Südafrika Interview: Konstruierte Beschwerden adressiert an Britische Presse – Missbrauch der Britischen Krone – Profitgier – Harry’s Leichtgläubigkeit – Archie, emotionale Erpressung Harry‘s jetzt möglich – Die meisten sind naïv – Flying Monkeys aus Hollywood – Hat man erst einen Narzissten im System, …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was den Politikertypus Boris Johnson Schrägstrich Donald Trump von anderen unterscheidet ist ihr unerschütterlicher Optimismus …

… und ihre Motivation

Ein kontroverses Thema

Meinung/ Britta Heusinger von Waldegg

Man möge mich verbal steinigen, teeren und federn, und das alles gleichzeitig, – hier ist meine Perspektive.

Nach Jahren kritischer Beobachtung der politischen Situation sowohl in den USA, als auch aktuell in Großbritannien, möchte ich mich diesen beiden Führungspersönlichkeiten gern auf eine vollkommen andere Art nähern, als es der überwiegende Teil der Medien und die jeweils gewaltige Front ihrer Widersacher tun.

 

Im Vergleich

Sieht man sich ihre Biographien an, stößt man schnell auf Parallelen. Beide kommen aus privilegierten Familien, wenn auch jeweils mit anderer Ausrichtung. Während der eine materiell überversorgt aufwuchs und diesbezüglich schon früh an andere Dimensionen gewöhnt war, als der Durchschnittsbürger, lebte der andere die typische Kindheit und Jugend eines britischen Intellektuellen mit entsprechenden Abschlüssen namhafter Bildungseinrichtungen, inklusive daraus resultierender Netzwerke.

Die meisten von uns kennen das. Was hatten wir uns als Kind alles vorgenommen und wie oft wurden wir von der Erwachsenenwelt dafür belächelt, wenn wir einmal mehr den Fehler gemacht hatten, ihnen auf ihre Frage, was wir denn einmal gedachten werden zu wollen, die Wahrheit gesagt hatten.

Soetwas geht selten gut. Aber manchmal klappt es auch. Beispiel Boris Johnson. Er wollte zunächst ‚Weltkönig‘ werden und hat dann, im Laufe seiner Entwicklung, die Erwartungen an sich selbst heruntergeschraubt und sich vorerst mit der Berufsbeschreibung ‚Premierminister‘ realistischen Umständen angepasst.

Der andere war hauptsächlich von Gewinnmaximierung getrieben, das machte ihm von jeher Spaß, hatte von Haus aus ein gutes Budget mit dem er experimentieren konnte, fiel des öfteren massiv auf die Nase, konsolidierte sich aber jedes Mal und profitierte gut von seinen Erfahrungen.

Bei dem einen drückte sich Macht in Materie, bei dem anderen in Meinungssteuerung durch Publikationen, intellektuelle Überheblichkeiten und somit politischen Einfluss aus. Es wird behauptet, dass Johnson die jahrelang andauernde Antipathie des Großteils der Briten gegen die EU und vor dem Referendum selbst gesteuert habe, indem er entsprechende Artikel von Brüssel aus verfasst und sein Verlag sie unrezensiert auf der Insel veröffentlicht habe. Es wäre auf diese Weise ein komplett falscher Eindruck über die Arbeit der EU- Politiker entstanden, was dann in eine 17,4 Millionen Mehrheit der Brexit- Anhänger mündete.

Beide expandierten also im Laufe der Zeit auf ihren Gebieten. Und wenn man politisch ‚groß‘ denkt ist Empathie selten förderlich. Man ist ja nicht Gandhi. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, – den wenigsten gefällt es nicht, Massen beeinflussen und steuern zu können. Die meisten dieser Persönlichkeiten fangen irgendwann an, sich an ihrer eigenen Signifikanz zu berauschen.

 

Die Umsetzer

Und jetzt kommt das eigentlich Kontroverse dieses kleinen Aufsatzes:

ich behaupte, dass es sowohl Trump, als auch Johnson eben nicht um die eigene Person geht, sondern tatsächlich buchstäblich konservativ um ihr Land. Und schon höre ich nicht nur das ohrenbetäubende Raunen und Brüllen der Linken im House of Commons und Bercow ‚Order, Order‘ schreien, nein, ich höre sogar den sich eher räuspernden, hinter vorgehaltener Hand stattfindenden Protest der Noble Lords and Baronesses des Oberhauses.

Sagen wir es anders. Ich weiß es. Ich weiß, dass für einen Trump und einen Johnson die ’stakes‘ nicht hoch genug hängen können, um einen Begriff aus dem Pferdesport zu benutzen, damit sie sich überhaupt herausgefordert fühlen. Beide haben diesen unerschütterlichen Optimismus, spezielle Begabungen und eine Selbstgewissheit, dass sie ihre komplexen politischen Probleme werden lösen können. Beide, zumindest anfangs, auf ihre brachiale Art. Und warum brachial? Weil sich, mit Verlaub, einige westliche Demokratien inzwischen selbst verdauen und zu lange zu viele zu zu vielem befragt werden, bis es kaum noch vernünftige und plausible Beschlüsse mehr gibt.

Was ist beispielsweise eine Mehrheit wert, die aus 51% besteht, wenn der komplementäre Teil keinen Einfluss hat und daher dauerprotestiert? Der ebenso bekannte wie bedeutsame Nachteil des Plebiszits. Die britische Gesellschaft ist erschöpft. Es müssen konkrete Beschlüsse gefasst werden, daran führt kein Weg vorbei. Und warum glaubt ein großer Teil der Bevölkerung nicht an die Kraft der Gesellschaft, nach dem Austritt am 31.10.? Es sind, wie paradox, ausgerechnet die Linken, denen die nötige Offenheit und Flexibilität, denen die Fantasie dazu fehlt. Sie werden von irrationalen Ängsten getrieben. Großbritannien würde vermutlich sogar aufblühen, – gestärkt durch eine neuartige und sehr gut zu diesem Land und seinen Menschen passende kollektive Selbstgewissheit. Man könnte sogar ein bisschen neidisch werden …

In USA war es vor einigen Jahren ähnlich, wenn auch die Zusammenhänge sehr differieren. Man kann es den Bürgern nicht vermitteln, dass Milliarden für Truppen und unsinnige militärische Konflikte ausgegeben (die früher dem Innen dienen sollten), hohe Beitäge innerhalb von Bündnissen geleistet werden, aber die Farmer im Mittleren Westen, die Arbeitslosen dahingegangener Industrien oder eine marode Infrastruktur auf der Strecke bleiben. Trump ist schlicht zu geizig um fehl zu investieren. Auch hier: es musste, notfalls brachial, etwas passieren. Und es ist etwas passiert. Die Wirtschaftszahlen in den USA belegen es.

 

Transition oder Man muss Erfolg auch für möglich halten

Eine Übergangszeit ist nie leicht. Was auf individueller Ebene gilt, passiert auch im Großen. Es beschleichen einen Zweifel hinsichtlich einer ungewissen Zukunft, natürlich. Das allein darf aber Entscheidungsprozesse nicht dominieren. Es müssen positive Visionen über einen erfolgreichen Ausgang von Erneuerungen die größere Rolle spielen.

Ich nehme es diesen beiden authentischen Typen ab, so schräg sie auch sind, was bekanntlich ein Merkmal von Genialität ist, dass sie die Kraft und die Fähigkeit zur erfolgreichen Umsetzung dieser Visionen haben, denn sie lieben und beschützen es und identifizieren sich beide zu 100% mit ihrem Land. Und das erzeugt einen Sog bei der Bevölkerung. Auch wenn es bei einigen etwas länger dauert.