Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 36 – Ein Beitrag von H.G. Tudor via narcsite.com ‚Meghan Markle, a very royal narcissist‘

Armer Harry – er konnte es nicht wissen

 

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Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 30 – Ein Leben in Würde Teil II

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Logische Verkettung

Zunächst: die Übersetzung eines verbreiteten Stereotyps

Wir alle sollen uns selbst lieben. Dieser Satz steht in kryptischer Form sogar in der Bibel, – ‚liebe deinen Nächsten, wie dich selbst‘. Er ist nicht nur die Basis aller esoterischen Bewegungen, auch einiger philosophischer  Ansätze wie zum Beispiel dem hinduistischen, – er verkörpert die Kern-Botschaft sämtlicher psycho-therapeutischer Ansätze, ist Bestandteil in Partner-Therapien und ein Aspekt in erziehungswissenschaftlichen Ratgebern, – dabei geht es um funktionale Grenzsetzung auch seinen Kindern gegenüber. Die Liste ließe sich auf viele andere Bereiche ausweiten.

Ich nehme zwar hier Abstand von allen diesen Kategorien, möchte aber trotzdem erwähnen, dass ich selbst als Hoch-Sensitive ein holistisches Weltbild habe und mich täglich mit Energien und Intuitionen auseinandersetze, denen wir alle zweifelsfrei ausgesetzt sind, beziehungsweise die wir fühlen. Wir alle erleben Fremdenergien und unsere variierenden eigenen Energien, je nachdem, was uns passiert oder wie wir uns verhalten. Aber was genau hat das mit pathologischen Narzissten und ihrer Wirkung, ihren Attacken oder schleichenden, verdeckten Angriffen auf uns, zu tun? Darauf komme ich später noch einmal zurück.

 

Wir sollen uns also selbst lieben, heißt es, aber was bedeutet das eigentlich?

Selbstliebe ist eigentlich der zweite Schritt, wenn es darum geht, sich zu einem POWERHOUSE zu entwickeln. Zuerst muss etwas anderes passieren. Das ruft im Normalfall die Betrachtung der Zeit als Kind, innerhalb seiner Ursprungsfamilie, auf den Plan.

Denn wir müssen uns selbst genau kennen. Wir müssen in den langen Jahren des Aufwachsens, mit substanzieller Unterstützung unserer Familie, erfahren haben dürfen, wer wir überhaupt sind und welche Besonderheiten uns ausmachen, bevor wir im Optimalfall gestärkt, mit diesen essentiellen Informationen, in die Welt hinaus ziehen, uns ausprobieren und sukzessive immer mehr dazu lernen. Als Kind und Heranwachsender braucht man die Spiegelung im liebevollen Außen, ohne sie bleibt man orientierungslos und gefährdet gegenüber Individuen und Systemen, die aus dieser Orientierunglosigkeit ihren Vorteil ziehen.

Wir können nur bewahren und beschützen, was wir kennen. Alles andere wäre zu diffus. Und deshalb angreifbar. Also bedeutet der Satz, sich selbst zu lieben eigentlich, dass man das, was einen im Speziellen ausmacht, im Wesentlichen die ureigenen, tiefsten Gefühle (die eigene emotionale Identität, sozusagen der seelische Fingerabdruck oder das seelisch-geistige Alleinstellungsmerkmal), bewahrt, verteidigt, kultiviert, zur persönlichen Weiterentwicklung nutzt, zur Verbindung mit anderen einsetzt, andere heilt und deshalb liebevoll beschützt. So wie man, im Normalfall, sein eigenes Kind kennt und beschützt, so sollte man natürlich auch sein tiefstes Inneres, seine einzigartige Identität, verteidigen. Und deshalb: man soll sich lieben. Sich als Synonym für alles, was man über sich selbst weiß.

Ich möchte zwar nicht abschweifen, aber an dieser Stelle ist es sinnvoll, auf diejenigen meiner anderen Texte hinzuweisen, die sich inhaltlich mit fehlgeleiteten elterlichen Verhaltensweisen gegenüber ihrem Kind, während der Kindheits- und Juvenilphase, befassen. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich die Schwierigkeiten vorzustellen, die einen Menschen ein Leben lang besetzen, hat er sich nie selbst kennen lernen dürfen. Es bleibt einem nur demjenigen bei der Aufarbeitung seines Schicksals viel Kraft und viel Erfolg zu wünschen.

 

Hat man diese Grundvoraussetzung verstanden …

Wenn man weiß, was man gar nicht, mittelmäßig gut, gut, verhältnismäßig gut oder sogar hervorragend gut kann, dann hat man die Basis für etwas geschaffen, was einen in die eigene, persönliche Kraft setzt. 

Zusätzlich muss man wissen, wie die eigene Emotionalität sich herausgebildet hat. Viele können gar nicht beschreiben, was sie überhaupt fühlen. Das nennt man ‚emotional illiteracy‘, sie sind sozusagen emotionale Analphabeten. 

Sich freiwillig oft mit dem zu befassen, was man nicht gut kann und deshalb auch nicht gern tut, wäre nicht klug. Es wäre kontraproduktiv und fällt in die Kategorie ‚Selbstsabotage‘. Warum sollte man sich immer und immer wieder mit Buchführung beschäftigen, wenn Zahlen eine eher narkotisierende Wirkung auf einen haben. Man spürt es doch ganz deutlich, wie sehr die fehlende Resonanz mit diesen Schriftzeichen einen anstrengt.

Aber es gibt Menschen, die bringt die Beschäftigung mit Steuerrecht, Buchführung und ähnlichem auf eine höhere Frequenz. Sie blühen regelrecht auf, wenn es darum geht, Ordnung und Kategorien in einen Tsunami an unüberschaubaren Zahlenbergen zu bringen. Sie fangen einfach an und arbeiten sich in Mini-Schritten vor, bis sie zu einem Ergebnis gekommen sind. Für mich unvorstellbar. Bei der Vorstellung fange ich an zu hyperventilieren. Diese Beschäftigung beflügelt diese Personen, – sie macht sie gesund und glücklich. Und am Ende stolz, es geschafft zu haben. Der zu erwartende Dopamin-Ausstoß hält sicher tagelang, wenn nicht noch länger, an und gibt ihnen Motivation für einen vielleicht noch größeren Zahlenberg.

Das ist das Prinzip.

 

Finden Sie es heraus

Finden Sie heraus, was Sie auf Ihre höchste Frequenz bringt, – neben der Liebe an sich und natürlich Ihrer Sexualität.

Finden Sie heraus, welche Beschäftigung Sie so hingebungsvoll bindet und regelrecht in Vibration versetzt, dass Sie Tag und Nacht vergessen, ebenso wie etwas zu trinken oder zu essen. Sie verlieren, während sie von ihr ‚positiv gefangen genommen’ worden sind, jegliches Gefühl für Zeit und Raum. Es ist, wie ich behaupte, bei jedem nur eine einzige Sache (manche behaupten, sie hätten Verschiedenes), die zu identifizieren ist.

In meinen Beratungen werde ich oft gefragt, wie man denn herausfindet was diese eine Sache ist. Diese Frage ist natürlich vielsagend, denn früher oder später sollten wir alle gespürt haben, was uns so sehr erfüllt, dass wir nichts und niemanden brauchen, sondern ganz allein in Hochfrequenz zu einem glücklichen, strahlenden Kraftwerk werden.

Diejenigen, die es noch nicht wissen, haben nur eine schwache oder eine gestörte  Verbindung zu sich selbst. Warum das so ist, würde mehrere neue Textseiten füllen. Zu einem Grund, nämlich der gezielten Sabotage durch einen pathologischen Narzissten, komme ich gleich noch.

 

Wie spürt man, was einen in Hochfrequenz versetzt?

Ich rate jedem, der nicht länger unter seinen Möglichkeiten bleiben will, einmal ganz allein und ohne Verbindung (auch keine digitale) nach außen, für ein paar Tage in der Natur zu bleiben. Gehen Sie in ein Haus am Meer, auf eine Almhütte oder in den Wald. Dort können Sie nicht anders, als Ihren inneren Gesprächen zuzuhören. Nach einiger Zeit des Zur-Ruhe-Kommens werden Sie erfahren, was genau es ist. Das, was Sie ausmacht, was Sie immer schon am liebsten ausschließlich getan hätten, besonders gut können und deshalb leidenschaftlich gern machen möchten. Die Angelegenheit, mit der Sie die Gemeinschaft bereichern, mit der Sie ‚contributen‘ können. Sie werden es spüren.

Nehmen Sie ein Diktaphon mit und sprechen Sie sofort nach dem Aufwachen Ihre Gedanken hinein. Vielleicht hatten Sie am Abend vorher Fragen an sich selbst. Sie werden morgens Antworten bekommen. Der Zustand direkt nach dem Aufwachen ist deshalb interessant, weil die Gedanken noch stark mit dem Unterbewusstsein verbunden sind. Zeiten mit sich allein sind enorm wertvoll. Aber das wissen Sie vielleicht schon längst. Holen Sie das Meiste aus der Situation für sich heraus.

Natürlich spielt, ganzheitlich betrachtet, auch die Ernährung in dieser Alleinzeit, Verzicht auf Giftstoffe und der tiefe Wunsch, etwas über sich zu erfahren, eine Rolle. Unser Gehirn sollte sich, wenn es um Klarheit geht, in einer hormonellen Homöostase befinden. Wenn Sie sich dann auch noch ein bisschen bewegen, – Sie werden die Kraft dazu haben (denn es gibt ja keine Fremdenergien), werden Sie sehr tief schlafen können. Sie werden auf gedankliche Ebenen kommen, die im Alltag und durch permanente Attacken unangefragter Informationen sonst unerreichbar sind.

Nicht umsonst gibt es bei Vielen den Wunsch, für begrenzte Zeit in ein Kloster zu gehen oder sogar ein Dark-Retreat zu erleben. Ich selbst bevorzuge in diesen Situationen auch die absolute Stille und keinerlei Kontakte zu anderen Menschen, was zweifellos mit meiner Hochsensibilität zu tun hat. Also kann ich auch nur diese Form der Kontemplation empfehlen.

 

Nur ungern zerstöre ich das hier entstandene Bild der reinen Verbindung zu sich selbst mit unserem Hauptthema

Aber es muss sein. Es ist sogar essentiell. Denn genau diese Verbindung zu sich selbst, diese Hauptschlagader oder diese Starkstromleitung zu sich selbst und zu seinem Wissen über sich selbst und über die eigenen Möglichkeiten, – diese Verbindung wird durch narzisstische Angriffe gekappt oder modifiziert, zerstört oder um- und fehlgeleitet. Fehlgeleitet deshalb, weil Opfer von Narzissten in einer Beziehung zu ihnen noch lange hoch in ihrer Kraft stehen und wie ein Kraftwerk arbeiten und perfekt funktionieren, Tag und Nacht.

Der Unterschied ist:  sie tun es nicht für sich. Der pathologische Narzisst hat es geschafft, dass die empathische Person ausschließlich für ihn arbeitet und seine Bedürfnisse bedient. Sie ist so manipuliert, dass sie es noch nicht einmal merkt. Alles im Namen der Liebe.

 

 

 

 

 

(Foto: pixabay)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 30 – Ein Leben in Würde Teil II

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Wie man sich langsam aber kontinuierlich zu einem POWERHOUSE entwickelt

In Kürze hier auf schonausprinzip.com

Destruktive Beziehungen zu Narzissten 7 – Mit größtem Bedauern aber in aller Deutlichkeit

Ihre Eltern haben sich nicht für Sie interessiert – Punkt

 

Der eine, weil er nicht konnte, denn seine neurobiologische Anatomie hat es salopp gesagt nicht hergegeben. Der andere, weil er nicht durfte. Er war und ist wahrscheinlich noch immer dem narzisstischen Teil zutiefst verpflichtet. Entleert und kraftlos. Alle Manipulation hat ihn dahin gebracht. Hätte er anders gehandelt, wäre er schwer und nachhaltig sanktioniert worden. Oft betäubt er sich mit irgendeiner Sucht. Er hat längst seine eigene Persönlichkeit dem Treiben des narzisstischen ‚Partners‘ übereignet. Wahrscheinlich waren sie und sind noch immer ein gutes Team. Er, der Schwache,  ist in der Mehrzahl aller Fälle eine sie. Das Ausmaß des Schadens, den sie konzertiert in ihrem Umfeld anrichten, bleibt jedoch fast gleich, egal, wer von beiden der Empathielose ist. Meiner Meinung nach macht es jedoch einen qualitativen Unterschied, ob der Vater oder die Mutter den narzisstisch gestörten Part einnimmt. Eine Mutter steht für Urvertrauen, für bedingungslose Zuwendung zu ihrem Kind, sie liebt es und sie kennt es und sie will nur das Beste, meistens tut sie selbstloserweise alles dafür, um bessere Lebensumstände für ihr Kind zu schaffen, als Sie selbst sie hatte. Eine narzisstische Mutter will all das aber nicht. Sie kann es nicht. Zu groß ist ihr inneres Vakuum. Sie fühlt sich gar nicht zuständig und: sie will das Beste ausschließlich für sich selbst. Es ist für sie existenziell wichtig.

Die Atmosphäre, in der ihre Kinder aufwachsen, kann man sich vorstellen. Explosivität liegt in der Luft. Nicht nur ab und zu, das wäre wohl normal. Nein, sie stellt innerhalb einer narzisstisch oder sogar antisozial geprägten Familie die Grundstimmung dar. Ein falsches Wort, ein falscher Blick oder eine einzige Unterlassung und es kippt Richtung Kritik, Entzug an Aufmerksamkeit, Bestrafung, Abbruch des Gesprächs oder Manipulation im Sinne einer Verdrehung der Tatsachen. Sind die Kinder über viele Jahre dieser speziellen Familiennorm ausgesetzt, die natürlich das Gegenteil einer glücklichen Kindheit bedeutet, haben die heranwachsenden Persönlichkeiten keine Chance

–  sich zu entfalten und sich selbst kennen zu lernen

–  frei über ihre Gefühle zu sprechen und sie im Schutz der Eltern  zu leben

–  sich emotional zu entwickeln und sich in Ruhe auf das Leben vorzubereiten

–  ihre Besonderheiten zu zeigen und sie positiv verstärkt zu bekommen

–  in stabiler Selbstgewissheit einen beruflichen Weg einzuschlagen, der auf sie zugeschnitten ist

 

Diese negativen Entwicklungen im Leben der jungen Menschen haben oft katastrophale Auswirkungen auf sämtliche ihrer späteren Lebensumstände. Ganz abgesehen von gravierenden gesundheitlichen Folgen, die eine Dauerausschüttung an Stresshormonen nachhaltig in ihren Körpern anrichtet, was ich in meinen vorhergehenden Texten schon ausführlich besprochen habe.

 

Töchter und Söhne narzisstischer Mütter

Seit ich die komplexen psychologischen Zusammenhänge narzisstischer Familiendynamiken verstanden habe, gehe ich anders durch mein Leben. Noch besonnener. Es ist den Menschen nicht anzusehen, wie stark die inneren Stimmen, die sie in ihrer Kindheit und Jugend haben verinnerlichen müssen, in ihnen arbeiten. Sie gehen über die Straßen großer Metropolen, beispielsweise Manhattans, 5th Avenue, Times Square oder drüben in Brooklyn, alles voller Menschen und jeder einzelne von ihnen trägt seine inneren Autoritäten mit sich herum, mit denen er aufgewachsen ist. Es wäre ein ohrenbetäubender Lärm und ein Durcheinander an Imperativen oder aber auch an liebevollen und ermutigenden Sätzen, würde man sie laut abspielen. In manchen Fällen möchte man ihnen diese fürchterlich zerstörenden Mantras herausoperieren, wenn das ginge. Sein Leben lang schleppt man die zutiefst unfairen, oft hinterhältig boshaften Stimmen mit sich herum. Was hat sich die Natur nur dabei gedacht? War es das Kleingedruckte und der Preis für eine Weiterentwicklung des Gehirns jenseits einfacher Reflexe und situationsgemäßer Funktionalität? Wurde es zu kompliziert?

Töchter und Söhne narzisstischer Mütter leben lange in einem ‚Fight or Flight Modus‘, sind also permanent latent angespannt. Anstatt sich selbst genau zu kennen und ihre Seele aktiv zu pflegen und zu beschützen, ‚überleben‘ sie bloß. Es wäre der Part einer psychisch gesunden Mutter gewesen, ihnen beizubringen, wie man sich schützt oder behauptet. Aber es kam nicht dazu. Dadurch, dass sie kein Urvertrauen entwickeln konnten, irren sie lange orientierungslos durch ihr Leben, sind oft verunsichert und können die auf sie einströmenden Informationen nicht einordnen. Sie sind verwundet. Ihr Intuitions- System funktioniert nicht vernünftig. Sie suchen oft noch im Alter verzweifelt nach Menschen, denen sie vertrauen können. Oft gibt es die Überproportion an Zuwendung von anderen nicht, die sie benötigten, um sich sicher zu fühlen. Die emotional Gesunden spüren intuitiv, dass ein Defizit im Raum steht, wenn die Tochter oder der Sohn einer narzisstischen Mutter aufkreuzt. Dieser Zusammenhang ist extrem gefährlich. Ein neuer, verdeckter Narzisst taucht auf und spielt dem Urvertrauen-Losen vor, er sei ernsthaft an ihm und seiner Person (an seiner so einzigartigen Person) interessiert. Schmeicheleien, Flattering, Komplimente, Geschenke, Zukunftsperspektiven und vieles mehr lassen die/ den  an emotionalem Defizit leidende/ n  Tochter oder Sohn einer narzisstischen Mutter in die Falle laufen. Und das Ganze fängt wieder von vorne an. Das geht solange, bis der Empathische das Thema verstanden und durchdrungen hat, sich erfolgreich umprogrammiert und einen Persönlichkeitsgestörten fortan schnell erkennt, – also auf narzisstisches Verhalten nicht mehr anspringt.

Ich kenne zahlreiche Fälle, in denen die Betroffenen es wirklich geschafft haben. Sie haben einen Partner gefunden, dem sie bedingungslos vertrauen können und der ihnen hilft zu heilen. Was für ein Glück.

 

 

Was bedeutet Heilung für Menschen, die unter Komplexer Post-Traumatischer Belastungsstörung leiden – verursacht durch einen oder mehrere Narzissten in ihrem Leben?

Viele von ihnen haben nicht die geringste Ahnung, was ein glückliches Leben überhaupt bedeutet. Das liegt zum großen Teil daran, dass sie ihren Life-Purpose, also ihre Bestimmung, gar nicht kennen. Eine narzisstische Mutter hat sämtliche Erfolge ihrer Kinder vereitelt, – aus einer Neid- und Konkurrenzproblematik heraus. Sie hat ihnen ihr Glück nicht gegönnt und die Kinder blieben ahnungslos, was ihre eigenen, speziellen Fähigkeiten betraf. Und dabei besitzen wir alle etwas, was wir mit Leidenschaft den ganzen Tag lang tun möchten und in dem wir immer besser und besser werden, bis wir irgendwann Spezialisten auf diesem Gebiet geworden sind. Wenn Kinder einen Weg einschlagen, der sie voll und ganz in Anspruch nimmt und sie auf eine höhere Frequenz bringt und sie glücklich macht, dann brauchen sie auf diesem Weg Unterstützung und Zuspruch. Und sie brauchen eine Perspektive.

Da das Prinzip ‚Trial and Error‘ innerhalb des Erwachsenwerdens eine große Rolle spielt, die narzisstische Mutter ihre Kinder aber nicht hat ausprobieren lassen, bleiben sie meistens unterentwickelt, was ihre individuelle Erfolgs-Biographie betrifft. Wir alle brauchen regelmäßig differenzierte Ermutigungen, wenn wir an einer Sache arbeiten. –  Ich erinnere mich gut. Als mein kleiner Sohn auf die Welt kam versuchte ich ein Erziehungs-Konzept zu entwickeln. Ich wusste von Astrid Lindgren (Sie fehlen, Frau Lindgren, und wie!), dass man ein Kind niemals zuviel lieben kann. Diese Liebe muss für ein ganzes, langes Leben reichen. Auch wenn ich sicher nicht perfekt war, was die außergewöhnliche Veranlagung meines Sohnes geradezu provoziert hat, so habe ich doch immer versucht, ihm zumindest Authentizität und Sicherheit zu bieten.

„Sie müssen sich selbst Vater und Mutter sein“, wurde mir seitens einiger Psychologen einmal geraten. Das ist schwer. Es ausschließlich aus sich selbst heraus zu schaffen, ist fast unmöglich. Einige schaffen auch das.

Heilung bedeutet, von einem bestimmten Punkt an exakt zu wissen, was man braucht, um sich in seinem eigenem Leben wohl und geborgen zu fühlen und nicht einfach nur zu funktionieren. Eigentlich hat das mit einer Verbindung zu anderen Menschen gar nicht so viel zu tun. Viele schon erwachsene Kinder narzisstischer Mütter haben in ihrem Leben nie Sicherheit gespürt. Diese Sicherheit fängt mit Autonomie, sie fängt mit Selbstbestimmung an. Kleine, ganz eigene Erfolge machen das Individuum Schritt für Schritt stolz auf sich selbst und zuversichtlich. Es sieht für sich eine Perspektive. Ein Konstrukt aus Ideen und Vorhaben, was auch immer es ist, kann umgesetzt werden. Vielleicht die Eröffnung eines eigenes, kleinen Restaurants oder eines Cafés ? Ein Philosophie-Studium und im Anschluss eine Anstellung an der Universität. Eine Weltumsegelung oder auch nur der kleine Bootsführerschein, vollkommen egal. Es spürt, dass es sich eigentlich immer schon in einem sozialen Bereich engagieren wollte. Personal-Trainer, Kunst- Studentin, freie Journalistin, im Tierheim arbeiten, Schwimmlehrer werden, einen Reise- Blog eröffnen, Schriftsteller werden … Oder fangen Sie doch damit an, Ihre eigene CD aufzunehmen ! Oder ich besuche Sie in Ihrem Bed & Breakfast im Dreiländereck Kärnten-Slowenien-Norditalien, na ?

Heilung beginnt auch dann, wenn sich aus diesen authentischen Aktivitäten heraus für Sie ein neuer Freundeskreis entwickelt, der Sie zuverlässig trägt und in allem unterstützt. Das Leben fühlt sich plötzlich ganz anders an. Sie haben auch eine ganz andere Ausstrahlung, wenn Sie endlich das tun, was immer schon zu Ihnen gehört hat. Wenn Sie endlich Ihre Sprach-Reise nach Finnland machen, – o.k., Italien wäre sicher leichter … Ihren Tauchurlaub nach Kenia oder sich bei der Kampagne zur Rettung kleiner Baby- Schildkröten auf dieser griechischen Insel engagieren, deren Name mir leider gerade nicht mehr einfällt. Kommen Sie langsam in Ihre Kraft. Wollten Sie nicht immer schon Schlagzeug lernen? Sie können eine wesentlich höhere Frequenz erreichen, wenn Sie das tun, was zu Ihnen passt und was Sie immer schon tun wollten.

Sie wissen nicht, was es ist ? Dann fahren Sie allein für ein verlängertes Wochenende in ein Wellness- Hotel in die Berge oder and die See und denken Sie intensiv nach.

 

Nachtrag:

Auf der Buchmesse in Frankfurt (2017) lernte ich eine Verlagsleiterin kennen, die angeblich jemanden suchte, der Erfahrungen im Zusammenleben mit Narzissten / Psychopathen gemacht hat. Nachdem ich ihr mein umfangreiches Material zugesandt hatte, lehnte sie ab. Das Thema sei zu komplex. Und es gäbe keinen Markt.

Natürlich gibt es einen Markt. Die Dunkelziffer ist enorm hoch. Ich weiß es.

Sprechen Sie über Ihre Erlebnisse !

 

 

 

 

 

Quelle wie immer:

A huge Thank You to Dr. Kathleen Ware, Massachussetts, USA and her youtube channel ‚Peace & Harmony‘ – you’re the inspiration