Der Modus Procendendi des Novak Djokovic

Sein Projekt Australian Open 2022

Meinung

Nach 43 Artikeln dachte ich, die Geschichten um das Thema Maligner Narzissmus seien langsam auserzählt.

Dazu kam, dass Mitglieder meiner Familie sich wohl einig waren, meine Texte seien vollkommen unverständlich. Natürlich wandte sich niemand direkt an mich. Haben wir doch letztens noch so nett zusammen gesessen. Bei der Gelegenheit hätte ich sehr gern sämtliche Fragen umgehend beantwortet …

Dass mir nun ausgerechnet Novak Djokovic aus der Bredouille helfen würde, finde ich fast ein bisschen ironisch. Ist doch derjenige aus meiner Familie, der sich besonders negativ über meine Blogeinträge geäußert hat, ein riesengroßer Tennisfan.

Ich werde im Folgenden interpretieren, was sich Down Under und in Novak Djokovics umtriebigen Wochen zuvor so alles zugetragen hat.

Die meisten meiner Texte sind Erörterungen oder “Übersetzungen“ typischer Verhaltensweisen von Personen mit mutmaßlicher NP (Narzisstischer Persönlichkeitsstörung), die natürlich ausschließlich von Psychologen und Psychiatern diagnostiziert werden darf.

Meine Beurteilungen basieren auf jahrelanger Recherche und Sichtungen internationalen Materials.

Unauthentisch

Dass ich Nole, wie er ja von seinen Fans liebevoll genannt wird, immer schon für einen großen Schauspieler gehalten habe, fand, bis zur aktuellen Situation, seinen verstörenden Höhepunkt im Finale der US Open 2021.

Es war für mich fast unerträglich mit ansehen zu müssen, wie er auf die Demütigung, die Medvedev ihm zufügte, mit Weinen reagierte. Er schluchzte unter seinem weißen Handtuch wie ein kleines Kind. Der ganzen Tennis-Welt stockte der Atem. Ich musste sowieso noch schnell in die Küche, dachte ich, die Spülmaschine ausräumen. Jedenfalls war dieses Match die letzte Bestätigung, die ich brauchte, um gedanklich an einem Artikel wie diesem zu arbeiten.

Zu seiner Erklärung, warum er denn geweint habe, später mehr. Tränen der Rührung, weil das Publikum ihn am Ende doch unterstützt habe, also etwas nie Dagewesenes sei geschehen, waren es jedenfalls nicht.

Dass es noch schlimmer kommen würde, ließ sich erahnen, denn Maligne Narzissten machen Fehler. Man kann sich sicher sein. Irgendwann. Das ist programmiert.

Im Kontrast

Immer wenn ich die drei Champions vor Augen habe wird ganz schnell klar, warum sie dem, der bis vor ein paar Tagen am meisten um die ganz große Anerkennung gerungen hat, bisher verwehrt geblieben ist.

Roger Federer, der hoch talentierte und elegante Tennis-Intellektuelle, und Rafael Nadal, diszipliniert bis in die Haarspitzen und moralisches Vorbild der weltweiten Tenniscommunity, demonstrieren einem in jedem ihrer Interviews Beweise ihres hohen Niveaus, ihrer Authentizität und ihrer Integrität.

Nicht so der serbische Weltranglistenerste.

Er zerhackt gern mal seinen Schläger, – gut, da ist er nicht der Einzige, aber die außergewöhnlich aggressive Art, in der er es tut, und sein dabei irrer Gesichtsausdruck lassen einen schon frösteln. In der ersten Reihe möchte ich in diesen Situationen jedenfalls nicht sitzen. Eine Linienrichterin musste nach einem seiner Wutausbrüche, überspitzt ausgedrückt, beinahe wiederbelebt werden. Wir erinnern uns.

Flying Monkeys bilden eine loyale Entourage

Djokovics Umfeld

Spätestens seit Australiens Behörden seinen Jesus fast gekreuzigt haben, aber auch schon lange vorher, hat sich Srdjan Djokovic, Novaks Vater, in das Bewusstsein der Tennisfans gedrängt. Egal, wie daneben sich sein Sohn benommen hatte, Schuld waren immer die anderen. Das „die-anderen-sind-immer-Schuld-Prinzip“, ist ein Kernelement narzisstischer Denkweise.

Auch aktuell sind ausschließlich Border Control Officer, australische Politiker und Behörden oder aber auch, so Novak selbst, seine eigenen Agenten Schuld an seiner Misere. Sie sollen doch tatsächlich aus Versehen seine Einreiseformulare falsch ausgefüllt haben.

Familie Djokovic ist prinzipiell in der Opferrolle. Grundsätzlich sind es die anderen, die unter Realitätsverzerrung leiden. Man nennt das gaslighting. Die australischen Behörden sollten sich gefälligst fragen, was an ihren Einreiseverfahren nicht stimmt.

Seine Mutter versucht auf die passiv toxische Art zu manipulieren. Ihr Sohn sei schließlich kein Mörder. Er will doch nur spielen. Tennis spielen. Und was soll da der ganze lästige Einreisebestimmungs-Schnickschnack?

Seine wundervolle Frau Jelena dagegen, die in Dokumentationen offen über ihre Verbindung mit Novak und über große Probleme gesprochen hatte, versendet über social media Liebes-Mantras. Schließlich feiert man am 6.1. Serbische Weihnachten. Frieden und Menschlichkeit hätten oberste Priorität. Und ihr Mann muss im schlimmsten Quarantäne Hotel der Welt die Zeit totschlagen.

Man nennt sie flying monkeys, die Gehilfen, die Möglichmacher, die Gehirngewaschenen, die ihren Narzissten immernoch idealisieren, auch wenn alle Indizien gegen ihn sprechen.

Lieber Herr Becker

Und in diesem Zusammenhang kommen, wenn auch hoch und trocken in London sitzend, kontinuierlich Kommentare von Boris Becker. Er wird anscheinend niemals müde, aus den noch so peinlichen Entgleisungen seines ehemaligen Schülers ein kleines bisschen Verständnis herauszuquetschen. Novak lebe in einer anderen Welt, seine Philosophie sei besonders, alles an ihm sei speziell. Ein Kult. Boris Becker glaubt auch immer alles, was Novak behauptet. Und genau da liegt der Fehler.

Dieses Mal, bei allem Respekt, liegen Sie falsch. Warum, das werde ich gleich auseinander falten.

Die Australian Open und ihre Teilnahmebedingungen

Novak, Sascha und das Virus

Dass der sich vegan und glutenfrei ernährende Spitzenspieler nichts von Impfungen hält, ist allgemein bekannt. Auch nahm er von Anfang der Pandemie an das Virus nicht besonders ernst, startete er doch trotzig zu Hause in Belgrad sein eigenes Turnier, während andere sich in Quarantäne befanden. Prompt steckte er sich an. Man konnte nur den Kopf schütteln.

Damals hatte sich Novak in Monaco mit Zverev fraternisiert, ein narzisstischer Schachzug, – so hatte er einen Komplizen in Sachen Corona-Verstößen. Er missbrauchte seinen Tennis Kollegen sozusagen. Noch nicht so gefestigt wie jetzt, war Sascha Zverev leicht zu manipulieren. Im Gegensatz zu Djokovic bereute er später öffentlich seine Quarantäne-Verstöße und zeigte glaubhaft ein schlechtes Gewissen. Die enge Verbindung zu Djokovic gehört inzwischen der Vergangenheit an.

Ich hatte immer ein merkwürdiges Gefühl bei den beiden. Wahrscheinlich war Djokovic klar, dass Zverev einer der wenigen echten Rivalen aus der neuen Generation war. Verbrüdert ein Narzisst sich mit seinem Gegner, könnte das in spielentscheidenden Situationen von Vorteil sein. Er selbst, vollkommen empathie- und emotionslos, hat nicht die geringsten Skrupel gegenüber seinem jungen respektvollen Gegenüber.

Novak Djokovic gab sich nach außen oft betont mitfühlend. Es ist eine gespielte Rolle. Man nennt das Kognitive Empathie, also funktionales, geschauspieltes Mitgefühl, wenn die ganze Arena plus sämtlicher TV Stationen zusieht. Ein Narzisst, self-absorbed sagt man, kann nicht authentisch mit anderen mitfühlen. Er ist störungsbedingt dazu nicht in der Lage.

An dieser Stelle kommen oft diejenigen Leser nicht mehr mit, die sich den Mangel an Empathie, an Mitgefühl im weitesten Sinn, nicht vorstellen können. Ein Mensch, der keine Fantasie, kein Bewusstsein darüber entwickeln kann, wie sich sein Gegenüber fühlen könnte, lebt nicht das gleiche Leben, wie eine emotional normal entwickelte Person. Er oder sie hat auch komplett andere Ziele. Oft geht es um Materielles und um Ruhm.

Vorbereitungen und ’Was ist denn nun mit seinem Impfstatus‘

Australien, bekannt für sein hartes Corona Regime, gab sehr frühzeitig bekannt, dass die Teilnehmer der Australian Open 2022 geimpft sein müssen, wollen sie an seinem Gute-Laune-Grand Slam teilnehmen.

Ausnahmegenehmigungen beziehen sich klar auf medizinische Sonderfälle, die der Bewerber schlüssig nachweisen muss. Widersprüchliche Angaben über angebliche Covid-Infektionen in zufällig genau dem richtigen Zeitfenster vor Einreise nach Australien gehören sicher nicht in diese Kategorie.

Djokovic wurde während der ausklingenden Saison 2021 bei jeder sich bietenden Gelegenheit von Journalisten nach seiner Meinung zum Impfen befragt. Er blieb oft diffus. Dann: Ob man sich impfen lasse, das sei eine höchst persönliche Entscheidung. Ende des Interviews.

Die Spannung stieg.

Ich dachte, er würde absagen.

Die Agenda des Narzissten

Widerstände

Es ist davon auszugehen, dass Djokovic und seine Rechtsexperten monatelang an einer Strategie gebastelt haben, die ihm die Einreise nach Australien ermöglichen sollte. Und das selbstverständlich ohne die dafür notwendigen Impfbescheinigungen vorlegen zu müssen.

Narzissten fühlen sich berechtigt, entitled, Regularien umgehen zu können. Sie amüsieren sich im Stillen über die Naivität der anderen. Ein Kardinalmerkmal narzisstischen Denkens: Die Überzeugung, eine Ausnahmepersönlichkeit zu sein und dass das, was für andere gilt, für den Narzissten selbst irrelevant ist. Er oder sie lebt in einer eigenen Realität. Sie sind fokussiert auf das, was sie um jeden Preis durchsetzen wollen.

Es handelt sich um Überheblichkeit und um den klaren Anspruch auf Sonderbehandlung, gepaart mit fehlendem Bewusstsein über die Bedürfnisse der anderen Seite.

Diese Bedürfnisse werden aktuell durch nichts Geringeres definiert, als die Fürsorgepflicht des Australischen Staates gegenüber seinen Bürgern. Sie sind durch den weltweit längsten Lockdown gegangen, mit dem Ziel, den Status No Covid erhalten zu wollen. Bis Omikron sich dann über diese Planungen locker hinweggesetzt hat.

Teil seiner Strategie war, und auch das ist ein Symptom für eine Narzissten-Agenda, die Border Control Officer zu überraschen. Die Behörde war offensichtlich überfordert, denn die von Tennis Australia angeführten Gründe für die Ausnahmegenehmigung, ohne Impfung antreten zu dürfen, scheinen sich nicht mit den gesetzlichen Einreisebestimmungen der Border Control zu decken.


Könnte es sich um Betrug handeln

Um die Unverfrorenheit zu besitzen, sich nonchalant über die Australische Einreisebehörde hinwegsetzen zu wollen, bedarf es schon eines hohen Maßes an Arroganz. Da ist jemand extrem überzeugt von sich selbst. Wer sonst hätte sich das getraut?

Bei der Sache mit dem angeblich positiven Corona Test stimmt etwas nicht. Es gibt Widersprüche bei den Seriennummern der Testergebnisse.

Für mich spielt, nach den von “Der Spiegel“ aufgedeckten Inkonsistenzen im Zusammenhang mit seiner angeblichen Covid-Infektion, auch das Thema “Kriminelle Energie“ eine Rolle.

Spanien und Serbien untersuchen ebenfalls zur Zeit Einreisebestimmungs-Verletzungen von Djokovic vom Dezember 2021. Er ist ohne die erforderlichen Impfnachweise jeweils illegal eingereist.

Maligne Narzissten sind miese kleine Betrüger. Sie setzen sich mit ausgeklügelten Tricks über Regeln und Gesetze hinweg. Und ja, Tsitsipas (der, für den die ATP jetzt eine neue Toilettenpausen-Regel eingeführt hat) hat vollkommen Recht: Novak Djokovic verhöhnt die restliche Tenniswelt mit seinem respektlosen und skrupellosen Verhalten.

Kurzer Zwischenstand

Wir fassen zusammen: Im Vorfeld der Australien Open hat der beste Tennisspieler der Welt die Einreisebestimmungen mehrerer europäischer Länder umgangen, ist in den 14 Tagen vor Einreise nach Australien hin- und hergereist, hat dieses im Einreiseformular verneint, obwohl Falschangaben unter hoher Strafe stehen, – bei den digitalen Dokumenten seiner angeblichen PCR-Tests gibt es den Verdacht auf Manipulation, er lächelt das alles weg und behauptet, da seien Flüchtigkeitsfehler passiert.

Seine Familie und Teammitglieder tragen nicht nur die Situation mit, nein, sie beschimpfen die Australischen Offiziellen und verunglimpfen alle Entscheidungsträger, die mit der Sache etwas zu tun haben.

Lediglich ein Formfehler der Border Force führte zur ersten Annullierung der Visa-Verweigerung durch Richter Kelly.

Heute wollten die Australischen Behörden Djokovic festnehmen, nachdem Einwanderungsminister Hawke ihm das Visum ein zweites Mal entzogen hat.

Das passiert allerdings erst morgen um 8:00 local time, wie Richter Kelly entschied. Den würden Djokovics Anwälte gern behalten, statt zum High Court weitergereicht zu werden. Das ist nachvollziehbar.

Wird sein Kalkül aufgehen

Imageschaden – egal

Nach wie vor könnte Djokovic laserscharf abgrenzen, was ihn interessiert, würde man ihn danach fragen.

Er will ungeimpft diese Australian Open spielen, alles andere spielt für ihn keine Rolle. Seine ganze Energie, und auch Geld ist eine Form dessen, fließt in sein Vorhaben.

Pathologische Narzissten genießen jede Form von Aufruhr, den sie verursachen, sei es ein gewonnener Titel oder ein vor der Weltöffentlichkeit ausgetragener Kampf gegen die Gesetze eines Staates. Der Freiheitskampf eines stolzen Serben gegen das böse Australien. Zur Not müssen seine Anwälte eben die Einreisebestimmungen eines ganzen Kontinentes und dessen Souveränität in Frage stellen. Man kann es zumindest mal versuchen.

Mit so viel Dreistigkeit kann ja wirklich keiner rechnen. Und erst recht nicht die überaus liebenswürdigen Australier.

Alle anderen Spitzenspieler trainieren unterdessen in seinem großen und im Schatten von Melbourne oder absolvieren Vorbereitungsturniere, von denen fast unbemerkt der sympathische Rafael Nadal eines gewonnen hat.

Alle Aufmerksamkeit gilt einem, der glaubt, so sein früherer Arzt, seine Glutenunverträglichkeit könne ihn komplett ruinieren, ließe er sich die Covid-Impfung verpassen. Was auch immer in diesem Impfstoff in wahrscheinlich homöopathischen Dosen mit Gluten zu tun haben mag.

Einspruch einstimmig abgelehnt

Dann eben nicht

Alle drei Richter des High Courts in Melbourne haben die Entscheidung des Ministers für Migrationsdienste Hawke unterstrichen.

Vorweg: Sollte sich, nach dieser grandiosen Niederlage, jemand Sorgen um die mentale Verfassung des gescheiterten Novak Djokovic machen, denjenigen kann ich beruhigen. Es gibt nämlich bereits die ersten Mitleidsbekundungen und es sind Stimmen zu hören, die sagen, Djokovic täte ihnen leid und er habe ein Vakuum hinterlassen. Das tun Menschen mit NP. Man könnte es auch „verbrannte Erde“ nennen.

Narzissten können das Ausmaß, das ihr Verhalten verursacht, nicht spüren. Er wird sich nicht vorstellen können, wie sehr das Ganze sein Ansehen in der Welt beschädigt hat. Genauso wenig, wie er sich im Vorfeld seiner Einreise die emotionale Wirkung hat vorstellen können, die seine Überheblichkeit auf die australische Bevölkerung haben würde.

Er hat nie begriffen, beziehungsweise hat es ihn in seiner Selbstzentriertheit nie interessiert, was in Australien im Lockdown passiert ist. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich ständig wiederhole, aber ein pathologischer Narzisst ist ausschließlich auf die brachiale Durchsetzung seiner eigenen Ideen fokussiert.

Narzissten haken Misserfolge sehr schnell ab und widmen sich neuer Vorhaben. Fast, als wäre gar nichts passiert.

So wird es auch der Weltranglistenerste tun.

„Novak hat einen wunderbaren Charakter“, sagte Boris Becker am 14.1.2022 in einem Interview mit der FAZ

Warum pathologische Narzissten oft nicht auffallen

Sie tragen eine Maske. Auch wenn dieses Bild sehr überstrapaziert wird beschreibt es gut, wie man sich jemanden vorstellen kann, der jeden Tag so tun muss, als sei er normal: Als denke er normal, als fühle er normal und als handelte er normal. Die Rolle strengt ihn extrem an und setzt ihn permanent unter Druck. Nicht immer kann er oder sie diesem Druck stand halten.

Je intelligenter ein pathologischer Narzisst ist, desto besser kann er sich tarnen. Trotzdem fehlt ihm, und das ist der entscheidende Punkt, Empathie, um sich in den Kreis der emotional normal Entwickelten integrieren zu können. Er oder sie kann seinen/ ihren Auftritt intellektuell noch so perfekt vorbereiten, irgendwann kommt der Punkt, an dem er überfordert ist. Genau das ist in Australien passiert.

Wie ist „normal“ definiert?

Ob man eine emotional normal entwickelte Persönlichkeit hat, hängt unter anderem von Gehirnstrukturen ab. Es würde natürlich an dieser Stelle zu weit führen, wollte man dieses genauer erklären. Ich verweise auf Studien der Charité Berlin zum Thema Pathologischer Narzissmus.

Klar ist aber doch, dass wir als Gesellschaft nicht zusammen leben könnten, wäre jeder einzelne nur auf sich selbst fixiert. Gegenseitiges Verständnis und moralisches Handeln sind die Basis des Zusammenlebens und des zusammen Arbeitens einer großen Gemeinschaft. Alles andere ist Anti-Soziales Verhalten.

Man braucht einen inneren Kompass, ein Gewissen, um zu wissen, was erlaubt ist und was nicht. Wir spüren, sind wir psychisch gesund, die feinen Linien, die nicht übertreten werden sollten. Ein Narzisst spürt sie nicht. Er oder sie verfügt nicht über diesen Kompass.

Antworten

Das Publikum hat immer gefühlt, dass bei Novak Djokovic Authentizität fehlt. Es war während der Matches weniger positive Energie im Raum, als bei den anderen beiden Spitzenspielern. Da fehlte etwas. Vielleicht Anmut.

Die Zuschauer haben ihm seine vorgespielten Emotionen nicht abgenommen. Deshalb waren sie meistens auf Seiten seiner oft sympathischeren Gegner. Den Beifall für den anderen Spieler hat Novak jedes Mal als Narzisstische Kränkung empfunden, so sehr ist er auf Anerkennung angewiesen.

Besonders sind seine Wutausbrüche. Man nennt diese extreme Form von Entladung Narcissistic Rage.

Sein Hang zum Okkultismus: Narzissten sind innerlich orientierungslos. Sie wissen nicht, wer sie eigentlich sind und was ihre Essenz ist. An Erfolgen, die ihnen Bestätigung liefern, können sie sich orientieren. Dem ordnen sie dann alles unter. Oder sie sind verführbar für Übersinnliches oder für Verschwörungstheorien, – auf intensiver Suche nach sich selbst. Sie werden oft zu Anhängern zweifelhafter Ideologien.

Mangels innerer Stabilität und Intuition fehlt ihnen die Möglichkeit zu eigener rationaler Entscheidungsfindung. Sie werden zu unkritischen, leicht beeinflussbaren Mitläufern von Gruppierung, die für sie das Argumentieren übernehmen.

Das Bedauerliche: Ein pathologischer Narzisst ist nicht verantwortlich für seine Störung. Die Gründe, warum sich bei einer Person eine NP entwickelt, kann die Medizin bis jetzt nicht klar bestimmen. Liegen sie in der Genetik oder spielt das Umfeld die größere Rolle?

Im Finale der US Open 2021 weinte er nicht aus Freude über die Zuneigung der Zuschauer, sondern aus Scham. Weil er die ultimative Demütigung durchleben musste. Er reagierte nicht reflektiert, wie es ein Erwachsener normalerweise tun würde.

Und diese unvorhersehbare Situation schockte die Tenniswelt. Medvedev hatte ihn in einer Art und Weise geschlagen, wie es bis dahin für Djokovic selbst und den Rest der Welt nicht vorstellbar war. Ausgerechnet in dem Jahr, in dem er gute Chancen hatte, alle vier Grand Slams zu gewinnen, – auf verzweifelter Mission, sich unsterblich machen zu wollen.

Australien zeigt Haltung

Stellvertretend für die gesamte vernünftige Weltgemeinschaft hat Australien entschieden, dass sie jeder Art von Virus stand halten werden. Im Kampf gegen die Pandemie werden sie sich nicht ablenken lassen und ihre Erfolge möchten sie bestätigt sehen. Die Gemeinschaft der Australier hat kein Verständnis für die singulären Interessen eines Weltklasse-Sportlers aus Übersee, der das große Ganze nicht verstanden zu haben scheint.

Es nicht verstehen konnte.

(Es gibt auch im Spitzen-Damentennis einen Fall, – das weibliche Pendant zu ND, der außerhalb des Courts sehr viel Aufmerksamkeit auf sich lenkt.)

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil III

Meinung

 

 

Was passiert, wenn man einen Narzissten gegen sich aufbringt – Sussex could go nuclear

Ein weiteres narzisstisches Prinzip ist vielleicht das prominenteste im Verlauf der kurzen Karriere als Herzogin von Sussex. Wie man heute lesen kann, hat sie sich übrigens insgesamt 6 Stunden in ihrem Herzogtum aufgehalten, aber das ist tatsächlich nur Nebensache, angesichts des Schadens, den sie schon jetzt der Krone zugefügt hat. Mit dem Treffen in Sandringham sind interessante Aspekte hinzugekommen. Es bleibt spannend und die Geschichte ist auch noch lange nicht zu Ende.

 

Narcissistic Rage

Es beginnt alles mit provokativem Verhalten der Narzisstin selbst. Grenzüberschreitungen durch Missverhalten, unverschämte Forderungen, aggressives Vorgehen, falsche Beschuldigungen, Geltungsdrang und Verdrehung der Tatachen, die andere sprachlos zurücklassen. Hinzu kommt das victim game, also die öffentliche Selbstdarstellung als Opfer. Alle Schuld liegt bei den anderen, aus Sicht des Prädators. Das Umfeld ist höchst irritiert und alarmiert, – greifen können sie die Problematik allerdings noch nicht. Das ganze Ausmaß der komplizierten Machenschaften der Narzisstin wird erst im Nachhinein deutlich. Erst jetzt zeigt sich die Markle’sche Logik hinter ihrem Plan. Vielleicht war es nie so gedacht, dass MM in GB bleibt. Man könnte darauf kommen.

Es heißt, die Queen habe Sorge, die Sussexes veröffentlichten, wie angekündigt, ein brisantes Interview, wenn man ihren Forderungen nicht nachkäme. Dabei handelt es sich natürlich um nichts anderes als Erpressung und Harry säße in der Falle.

Wie im vorhergehenden Text beschrieben, befindet er sich offensichtlich in einer Dauer-Stressschleife. Er arbeitet darauf hin und wartet auf den erlösenden Moment: Meghan ist endlich glücklich und zufrieden. Dass dieser Moment nie eintreffen wird, können nur Menschen beurteilen, die schon einmal näher mit Narzissten zu tun hatten.

 

Was sie wollen, ist eine Reaktion

Narzissten wollen vor allem eines bewirken, – sie provozieren eine Reaktion. Mit dieser Reaktion kann man arbeiten. Da sie sich in einem permanenten gedanklichen Vorbereitungsmodus befinden, Vorbereitung auf die nächste Situation, von der sie profitieren könnten, brauchen sie Stoff. Wenn sie sich verdeckt unempathisch benehmen und die anderen mit einer offen negativen Reaktion darauf antworten, wird das Umfeld umgehend für diese ‚Antwort‘ bestraft. Mit dieser Munition wird dann, seitens des Narzissten, an die Öffentlichkeit gegangen und die im allgemeinen aus empathischen Personen bestehende breite Masse glaubt und lässt sich auf das Spiel ein. Die anderen sind Schuld.

Für einen Narzissten, der nicht ansatzweise über das emotional-bewusste Innere einer nicht gestörten Persönlichkeit verfügt, ist jedoch jede Form der Aufmerksamkeit essentiell. Er kann nicht ohne eine Reaktion auf sich, ob negativ oder positiv, existieren. Ignorierte man ihn vollkommen, fiele er innerlich in sich zusammen.

Das ist der Grund dafür, warum er grundsätzlich die Führung übernehmen muss. Er steuert so das Geschehen und die anderen kommen aus ihrem bald chronischen Reaktionsmodus nicht mehr heraus. Man kann nur entweder einen Krieg vorbereiten oder ihn führen. Beides zur gleichen Zeit geht nicht. Führt der Narzisst, müssen die anderen zwangsläufig handeln. So kommt es auch oft zu Fallen, in die die Gegenseite läuft. Sie nimmt sich meistens nicht genug Zeit zu überlegen, wie sie die Führung zurückgewinnen kann.

Im allgemeinen weiß die Gegenseite auch nicht, dass sie sich im Krieg mit einem Narzissten befindet.

 

Die Reaktion der Queen

Umso erstaunlicher ist die kluge Reaktion der Queen und ihr veröffentlichtes statement zur aktuellen Lage. Die Queen ist eine hochintelligente Diplomatin, die sich sowohl schützt und sich Optionen offen hält, als auch souverän der anderen Seite ein Gefühl der Wertschätzung vermittelt. Ganz abgesehen davon, dass sie einmal mehr der Weltöffentlichkeit gezeigt hat, wer wirklich die Entscheidungsträgerin ist.

Ihre Forderung nach Einhaltung der Reziprozität wird allenfalls angedeutet und das Wort ‚Familie‘ wird in zwei verschiedenen Kontexten verwendet. Zum einen zeigt sie Harry ihre tiefe Zuneigung und Loyalität, zum anderen bedeutet der Rückzug seiner eigenen Familie nach Kanada auch ein Abschied von seinen Privilegien und verdeutlicht, dass das zivile Leben einen klaren Kontrast zu seinen 35 gelebten Jahren am Hof darstellt.

Die Gefahr, dass ein nicht royaler ‚Eindringling‘ die Krone nutzt, um Profit aus ihr zu schlagen, ist der ganzen Familie natürlich zu jedem Zeitpunkt bewusst. Deshalb hatte William die hektischen Heiratspläne seines Bruders zu Bedenken gegeben. Der allerdings reagierte trotzig, – was abzusehen war. Eine schnelle Heirat steht auf jeder narzisstischen Agenda, denn nur so lassen sich Vorteile legal nutzen. Und die Auflösung eines ehelichen Verhältnisses mit einem Narzissten wird meistens nur teuer für das Opfer.

Das statement der Queen sollte daher  nicht ausschließlich als freundlich  konziliant betrachtet werden, da dessen ‚outcome’ schon in Bezug zu einem angedrohten Interview bei O. Winfrey zu setzen war. Denn hätten die Sussexes ihren Willen nicht bekommen, hätten unschöne Veröffentlichungen à la Diana zur Disposition gestanden, hieß es aus dem fernen Westen.

Allein die Tatsache, dass die drei wichtigsten anderen männlichen Familienmitglieder außer sich sind vor Wut, lässt das Prinzip ‚killing with kindness‘ vermuten. Natürlich liebt sie ihren Enkel. Wenn allerdings ihr 98 jähriger Ehemann fluchtartig den Landsitz verlässt, weil sein ‚bis-vor -einer-Woche-Lieblingsenkel’ seine Nerven über die Maßen strapaziert, dürfte die Queen schon allein deshalb sehr bestürzt sein.

Erst die kommenden Verhandlungsergebnisse werden zeigen, wovon beim Sussex-Plan konkret die Rede ist.

 

Entweder oder

Es gibt im Prinzip nur zwei Lager. Narzissten und Nicht-Narzissten.

Wäre dieses Wissen Allgemeinwissen, herrschte zwar mehr Misstrauen unter den Menschen, es gäbe aber auch weniger Dramen und Tragödien. Wenn man sich beispielsweise die Meghan-Versteher Fraktion anhört, als jemand, der mit narzisstischen Agenden vertraut ist, möchte man nur die Hände über dem Kopf zusamenschlagen. Nicht-Narzissten gehen grundsätzlich davon aus, leider ist das naiv, dass Gefühle eine Rolle spielen. Die Arme fühlt sich nicht wohl, – sie steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch, hieß es.

Mit Verlaub, – sah es danach aus? Ich gehe sogar so weit zu behaupten, denn bei einem Narzissten ist der Auftritt nie Zufall (alles dreht sich um seine Außenwirkung), dass die zuletzt gewählte Garderobe zum einen Lässigkeit und privates Leben als auch eingebaute Fallen für die Presse beinhaltete. Mal sehen, ob sie sich darüber hermachen, dass der Blazer-Mantel kürzer ist als der lange cognacfarbene Satinrock. Wäre schön, denn dann hätte man doch einmal mehr die Bestätigung: alles Rassisten in Grossbritannien. Hier kann man wirklich nicht bleiben. In USA aber übrigens auch nicht, solange Trump Präsident ist, – Originalton. Dann muss es eben Canada werden.

Nichts ist nicht berechnet. Bei einem Narzissten steuert nicht das Gewissen die Handlungen. Es sind sein Grandiositäts- auf der einen Seite und sein Minderwertigkeitsgefühl auf der anderen Seite. Darum drehen sich seine Gedanken. Es gibt keine Mitte. Die Mitte wäre ein Leben als ganz normaler, gefühlvoller Mensch.

 

Welchen inneren Zustand wird ein Narzisst niemals erleben (dürfen) ?

Vielleicht sollte man sich in seinem Bestreben, das Innere eines Narzissten beschreiben zu wollen, lieber einiger Umkehrschlüsse bedienen.

Er oder sie wird nie ohne eine Reaktion auf sich existieren können. Daher die Metapher mit dem Spiegel. Und daher auch die Tatsache, dass sie ohne immer wieder kehrende Bestätigung von außen nicht leben können. Diese Bestätigung muss steigerungsfähig bleiben, deshalb ist er oder sie auch nie zufrieden zu stellen.

Für einen Narzissten ist es unmöglich, aus sich selbst heraus Glück, Zufriedenheit und Erfüllung zu generieren. Freude an sich selbst und seinen Ideen zu haben und sich ganz allein in Gedanken zu vertiefen. Lust darauf zu haben, sich zurückzuziehen und vor sich hin zu leben, in einen solchen Zustand kommen sie nicht. Können sie nicht kommen. Ihre Gehirne sind anders aufgebaut, als die von empathischen Menschen, was leider zu wenige wissen.

Narzissten wollen und können nicht sein, wie andere. Wie normale Existenzen, die vielleicht nach außen nicht schillern, jedoch über ein glänzendes, interessantes, vielfältiges, liebevolles, uneigennütziges, tiefgründiges und wunderschönes Inneres verfügen. Das entdeckt man als Außenstehender allerdings nur, wenn man sich wirklich für diese ’normalen Existenzen‘ interessiert. Sich Mühe gibt. Sie selbst sind da geduldig. Sie müssen mit ihren Qualitäten nicht nach draußen gehen. Sie befinden sich in einem vollkommen ausbalancierten Zustand eines Alignments, – ruhend in sich selbst.

Ein Narzisst weiß gar nicht, wie sich das anfühlt. Er kennt nur die innere Leere und die Angst, nicht wahrgenommen zu werden. Während normale Existenzen Liebe, Freude, Stolz, Loyalität und viele andere positive Gefühle entwickeln und erleben können, dominieren bei Narzissten Gefühle der Angst, Unsicherheit, der möglichen Zurückweisung, des permanenten zu kurz Kommens, Neid, Missgunst und ähnliche unschöne emotionale Zustände. Dominiert er andere, gewinnt er einen Kampf und kann er andere betrügen oder hintergehen, entwickelt er ein Gefühl der Genugtuung und Überlegenheit. Auch sind Narzissten extreme Materialisten.

Das, was normale Existenzen glücklich und erfüllt sein lässt, ist normalerweise nicht Geld. Es sei ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Wertschätzung, sagt Prof. Hüther, renommierter Hirnforscher.

Für Narzissten ist das Materielle das, was für normale, gefühlvolle und empathische Existenzen diese abstrakten Welten der Zugehörigkeit und der Wertschätzung sind. Ein soziales Leben mit der Resonanz anderer und dass man genauso, wie man ist, einzigartig und gut ist. Dass man liebenswert ist und vielleicht sogar für eine oder ein paar bestimmte Personen in diesem Leben alles bedeutet. So sollte sich das Leben anfühlen.

 

Ein Narzisst ist nie zufrieden

Vielleicht kann man sich vor diesem Hintergrund auch besser vorstellen, warum eine Position in der zweiten Reihe für eine Narzisstin nichts ist.

Sie müssen Grenzen übertreten, neue Möglichkeiten ausloten, andere in den Reaktionsmodus bringen und laufend expandieren. Es ist schwer vorstellbar, dass eine amerikanische Schauspielerin nicht wusste, was ihr in Grossbritannien widerfahren würde. Aber solange sich die Dinge zu ihren Gunsten gestalten lassen, ist ja (noch) alles gut.

Denkt man allerdings die Geschichte weiter und geht man von den üblichen Narzissten Agenden aus, ginge es für Harry Windsor nicht gut aus.

„Devalued as devaluation can be“, – wie hätte seine Narzisstin ihn mehr abwerten können als ihm den Titel Königliche Hoheit zu nehmen ?

Es würde mich nicht wundern, wenn der Verlust des Titels und somit des Glamours eines Tages genau der Grund wäre, warum die junge Mutter Interesse an weitaus schillernderen Herren entwickeln könnte, in deren Fahrwasser sich wieder neue, ganz andere spannende Möglichkeiten auftun.

Wie mehrfach geschrieben, – zufrieden zu stellen sind sie nie …

 

Ein kleiner Hinweis

Nein, sie sitzen nicht immer im ‚driver’s seat‘, – auch das ist den Agenden Kundigen bekannt.

Aufgrund mangelnder Empathiefähigkeit begehen Narzissten oft einen großen Fehler. Sie unterschätzen ihre menschlichen Objekte sträflich. Dass auch sie hidden agendas haben, möglicherweise zurück manipulieren oder irgendwann einfach ganz gelassen ‚Nein‘ sagen könnten, das kommt ihnen nicht in den Sinn.

Bei Neuzugängen im Bekanntenkreis empfiehlt sich daher das genaue Studium derjenigen Person. Ob toxisch oder nicht toxisch, – über die wichtigsten Merkmale gibt es inzwischen ausreichend Literatur.

Man sollte sich am Anfang mit Informationen über sich zurückhalten. Es heißt, nach ungefähr drei Monaten habe man herausgefunden, mit wem man es bei seinem ‚Neuzugang‘ zu tun hat.

H.G. Tudor on narcsite.com

A Very Royal Narcissist – Part 10

A Very Royal Narcissist – Part 11

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil II

Meinung

Weiterlesen „Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil II“

How Do You Deal With A Narcissist After A Relationship

by Dante

How do you deal with a Narcissist after a relationship?

I recently ended my 2 year relationship with my girlfriend.
In hindsight I think it was a very important experience for me to make and I don’t feel regret or fault for falling for a social-predator.

It was actually a truly fulfilling relationship at the beginning, and the first year things couln’t have seemed any better.

But, why did it come to an end now?

Because, there couldn’t possibly have been a more unfitting and worse point in time for me in my life for something like this to occur.

Narcissists aren’t the kind of people who will respect boundaries, be considerate for you and your situation, or devote any of their energy to mind your feelings. Narcissists will only do what they want, when they want it, and how they want it.

This “how” is very important in the sense that a Narcissist always need to have the control over the situation and you (whenever you are involved with one).

They just can not let anyone who isn’t undeniably superior to them take control or even decide how things should transpire.

Since they thrive on the control over others, over breaking up their defense and inserting themselves into every part of your life, like a parasite, and then, when they have taken everything they desired and changed you in ways they envisioned, they’ll drop you whenever they feel to do so. The worst part is that they will likely blame you and make you the reason for their departure.

You, who, until that point, will have usually devoted all your energy and effort to be the person that could please them.

How then can you defend yourself against them and the influence they’ll still have over you after they are already gone, enjoying the suffering and agony in which they have left you behind?

It is a difficult question, of course. Since they managed to insert themselves into most aspects of your life, you will likely have to suffer the memories, the shared emotions (which could indeed have been true to some degree, but will have been faked in many situations usually) and the pain.

They will have attempted to permanently delete you – the you who they tried to change – and ruin you, making you into a person who will be dependent on them even long after they broke up with you.

So, how can you break these barriers? I think I let you wait long enough.

The answer is as simple as it is effective:

Ignore them and try to find *your* happiness in areas of life you enjoy.

Get to know yourself again and understand who you really are, without their constant influence looming over your head like a shadowed guillotine.

It will drive them mad, since you aren’t giving them what they want. Your attention and energy.

Ignore all attempts of them to hurt you, contact you, or, in any sense, establish any sort of dominion over you.  You should not even make an attempt for revenge or long monologue, in which you tell them of all their misconducts and violations of your being.

If you manage to ignore them and move on, not only will you have managed to break their influence over you and cast aside the chains they locked you in all this time, but you will make them quite unhappy, I even dare say frustrated.

If the Narcissist in your life can be shut out, do it. Don’t even spend another thought on contacting them. Blend him out but keep the feelings and experiences of the time with this person as a reminder. Not to harm you, but to reassure yourself in your being.

The Narcissist will try and take away your dignity, they will most likely even spread false information about you behind your back and spread your intimate and private feelings, thoughts and information.

So, if you are in a circumstance in which you can not simply walk away you need to come up with a counter-strategy. The Narcissist is certainly in his element if he has you in his reach, but that doesn’t mean you should just let him take over the situation. Don’t forget, you know what this person is and, in many cases, this person is unaware of her own nature. Their behavior is an urge Narcissists follow to keep themselves relevant in society.

The best thing to do is to avoid blaming them, as this will just feed into them. If the subject comes up, avoid the topic as best as possible with your friends and loved ones. But if it is absolutely unavoidable you should just answer in regard to yourself. Take them out of the picture, be calm and do not talk behind their back, like they will have done to you.

Over time, if the Narcissist is not too aware of his own nature, he will make mistakes, while you will seem like you have moved on.

He will still try and hurt you at every chance he gets, but you just need to be strong in that case, in a situation in which you can’t run.

You should still find new friends, new hobbies, new things that interest you and things which feel fulfilling to you.

This isn’t a task that you can accomplish in mere days or even weeks, but you need to proceed and let go, give up any hope of them returning or not being what you are already assuming.

Move on, take back the control over your life and push away any influence that might remain from them.

Make yourself whole again.

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 40 – Kommen Sie nicht unter die Agenden-Räder

Ob im Kontakt zu toxischen Systemen oder zu Einzelpersonen dieser Ausrichtung, – erkennen Sie deren Plan möglichst sofort

 

Zur Inspektion

Da, wo ich jetzt wohne, hatte ich bis jetzt noch nicht ein einziges Mal das Gefühl, als Teil einer Zielgruppe betrachtet zu werden, die für die Komplementär-Gruppe kommerziell interessant werden könnte. So beispielsweise vorgestern in der Autowerkstatt. Ich, weiblich, kam dieses Mal allein und wurde trotzdem nicht zur ‚ahnungslosen Beute‘ degradiert.

Es verbietet einem in dieser Region wohl der kulturell bedingt große Respekt voreinander und der damit verbundene Anstand, solche Gedanken zu entwickeln. Und genau das ist einer der Gründe, warum ich jetzt hier lebe.

Zurück zur Autowerkstatt. Keine nebulösen Aussagen zu den auf mich zukommenden Kosten, wie ich es sonst gewöhnt war, keine Attituden von sich windenden Werkstattleitern, keine Warnungen, welche großen, teuren Bauteile ohnehin nach soundsoviel Jahren verschlissen sind, besser dringend sofort ersetzt werden sollten und ähnliches.

Erfrischend klar wurde sich schnell festgelegt, was zu tun ist und was es kosten wird. Ich verzichte auch gern auf unnötige Erklärungen und hypokritische Freundlichkeit. So ölverschmiert und konzentriert, wie er war, so authentisch war er auch und eigentlich wollte er mich, nach unserer Terminabsprache, möglichst schnell wieder loswerden, um endlich weiterzuarbeiten. Das tat gut.

Nun ist das Beispiel mit der Autowerkstatt vergleichsweise plakativ, harmlos und auch nicht richtig passend. Dem Unterschied zu 100% narzisstischen Systemen/ Personen widme ich mich gleich detaillierter. Jahrelang bin ich schon mit dem typischen Gefühl an diese eher männerdominierten Orte gegangen, dass mein Nichtwissen höchstwahrscheinlich mit erhöhten Reparaturkosten bestraft werden würde. Ich besuchte dann eben mehrere Firmen dieser Art, verglich und legte mich irgendwann fest. So, wie es wahrscheinlich jeder macht.

Was in diesem Beispiel passiert, ist natürlich nicht wirklich perfide, nur jeweils ein kleiner Betrug. Es erfüllt aber deshalb das narzisstische Kriterium der Ausbeutung. Nur; man ist nicht emotional involviert und deshalb nicht wirklich sprachlos, im Gegenteil, es war jedes Mal im Vorfeld schon mit Verhaltensweisen dieser Art zu rechnen. Ganz anders ist der Zusammenhang in den folgenden Beispielen.

 

Wenn das vertraute Gegenüber eine Agenda hat – der furchtbare Schlüsselmoment im Prozess des Verstehens

Nein, ganz deutlich für alle diejenigen, die sich eventuell seit Jahren Selbstvorwürfe machen oder gemacht haben, mit Naivität hat es nichts zu tun. Wenn man nicht von vornherein mit soetwas wie ‚einem Plan dahinter‘, Berechnung, Kalkül, im weitesten Sinn Manipulation oder wie man es noch nennen könnte gerechnet hat, dann war man nicht naiv.

Emotional gesunde Menschen entwickeln Vertrauen in Verbindungen zu anderen, unterstützt durch entsprechende Bindungshormone, die von Natur aus dafür vorgesehen sind, auf Vertrauen zu basieren. Dafür gibt es viele Gründe. In Familien vertraut man sich und erhält (normalerweise) Schutz, also eine Art Windschatten und als Kind gute Startbedingungen.

In außerfamiliären Gruppen vertrauter Menschen ist es die soziale Interaktion und damit ebenfalls ein gewisser Schutz, den die Gruppe den jeweiligen Gruppenmitgliedern im Innenverhältnis garantiert, die Einhaltung des Reziprozitätsgesetzes voraussetzend. Psychologen und Soziologen sind hier spezialisierte Gesprächspartner.

Ich persönlich halte den Moment, in dem man als Vertrauender feststellen muss, dass das Gegenüber sich mit Kalkül auf eine oder viele gemeinsame Situationen vorbereitet hat, und das vielleicht schon seit langem, für den schlimmsten im Zusammenhang mit Narzissmuss/ Psychopathie.

Elternteile, andere Familienmitglieder, Ehepartner, die eigenen Kinder, Freunde, Arbeitskollegen oder Vorgesetzte sind potentielle Prädatoren, die zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen einen konzertierten Plan aushecken, der ausgemachten Zielperson Fallen stellen, ihre Grenzen überschreiten, sie damit provozieren und dann die kalkulierte Gegenwehr als Aggression oder Verhaltensauffälligkeit ihnen gegenüber deklarieren, was in der Narzissmus Terminologie als Gaslighting bezeichnet wird. Für Menschen, die in einem funktionalen Umfeld aufgewachsen sind und sich auch heute noch in einem befinden, muss dieser Absatz nach schwerer Paranoia klingen. Alle anderen wissen genau, um was es geht.

Die narzissten-typische Agenda beinhaltet selbstverständlich auch, dass der Zugriff auf Beweismaterial zur Rehabilitierung für die Zielperson unmöglich ist bzw. ihre sämtlichen Aktivitäten zur Klarstellung der Situation sabotiert werden.

 

Und wieder: das Prinzip dahinter

Diese Informationen sind ganz offensichtlich stark zusammengerafft und wiederholen sich in allen meinen Texten immer wieder, jeweils unter der Überschrift unterschiedlicher Schwerpunkte. Der Hintergrund ist, dass ich das Prinzip, die typischen Strukturen, die dem Vorgehen manipulativer Agenden zugrunde liegen, einprägsam gestalten möchte. Es gibt bedauerlicherweise noch zu viele unaufgeklärte Institutionen.

Der Prädator hat ein Ziel, dafür konzipiert er einen ausgeklügelten, oft komplexen Plan, das kann er gut, denn er hat aus Mangel an emotionalen Möglichkeiten nie etwas anderes getan, ist also geübt darin. Mit Mangel an emotionalen Möglichkeiten ist auf zwischenmenschlicher Ebene die Unfähigkeit zur Empathie gemeint. Die Ziele sind vielfältiger Art. Sehr oft geht es um Geld, Sex oder auch ‚social climbing‘.

Zum Erreichen seines Zieles nutzt er oder eine Organisation sämtliche legale aber auch oft illegale Methoden. Hier meine ich tatsächlich im juristischen Kontext ‚illegal‘, also unzulässig, z.B. im Zusammenhang mit Arbeitsrecht.
Aktuell möchten sich viele (Groß-)Unternehmen gern ihres teuren Altpersonals entledigen, um es durch neues, viel günstigeres zu ersetzen. Hierzu scheint ihre Fantasie oft ungebremst.

Und noch einmal zur Erinnerung: Prädatoren können Einzelpersonen oder Systeme sein, also auch Firmen, ganze Staaten, dazu gleich mehr, oder sogar Zusammenschlüsse von Staaten (Europa, Nato mit Stichwort Nato-Osterweiterung).

 

Abschließend mein Eindruck zum Thema ’narzisstische Agenda von Staaten bzw. Zusammenschlüssen von Staaten‘

Dieses Thema könnte eigentlich ein ganzes Buch für sich beanspruchen. Aber in diesen Zeiten, in denen man, zumindest was einige Nationen betrifft, den Eindruck haben kann, dass Politik zum Unterhaltungsgenre verkommen ist, käme man mit der Recherche gar nicht hinterher.

Die narzisstische Agenda bedeutet, einen genauen Plan zu haben, wie man eine Zielperson oder Zielgruppe für seine Zwecke missbrauchen, wie man sie ausnutzen kann. Ich bin bestimmt nicht die Einzige, der spontan viele Beispiele einiger Staaten einfallen, in denen die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft nur noch fassungslos und ohne jegliche Gestaltungsmöglichkeiten zusehen müssen, was passiert. Parlamentarische Demokratie hin- oder her. Zu langsam, zu ungenau, zu leicht umgehbar, – zumindest in Europa, wie man kürzlich einmal mehr eindrucksvoll hat miterleben dürfen.

Und dann die EZB mit ihrer damit verbundenen, bereits bekannten Agenda von Madame Lagarde. Minuszinsen sind hier das Stichwort. Enteignung also!

Ich komme lieber gar nicht erst auf Deutschland zu sprechen, denn dann gelte ich unter anderem zumindest umgehend als Verschwörungstheoretikerin.

Sehr oft muss ich in diesem Zusammenhang an Steffen Seibert denken, einst einer der fähigsten, kritischsten Journalisten, die das Öffentlich-Rechtliche je zu bieten hatte. Er wurde, ich denke aus genau diesen Gründen, ins Kanzleramt ‚seduced‘ und muss seither, als Regierungssprecher, alles mittragen. Zum ZDF kann er nicht zurück. Welche Verschwendung an Potenzial.

 

Ich möchte mich wohlfühlen

Und so geschah es, dass ich eines Tages beschloss, dahin zu gehen, wo man sich nicht so schnell von Autoritäten beeindrucken lässt, sich unter Zurhilfenahme seines klaren Verstandes eine vernünftige Meinung bildet um sich dann, in der Folge, couragiert zu trauen, diese auch offen auszusprechen. Ebenfalls eine Erleichterung: keine Hofberichterstattung, kein Staatsfernsehen.

Besonders positiv; hier werden sowohl Senioren (sie sind integriert), als auch Kinder auffallend sanft und liebevoll behandelt. Man kann diese Emotionalität im Miteinander überall beobachten. Die Integration aller Familienmitglieder in den Alltag bringt Balance und Freundlichkeit in soziale Interaktionen, – es scheint, als läge hier ein Commitment vor und somit einvernehmlich die gesellschaftliche Priorität.

Es gibt sie noch, Regionen in Europa, in denen eine Art moralischer Verantwortung füreinander die Bürger als Gruppe stark macht. Es sind Respekt und Empathie, aber auch kritisches Reflektieren, die weit vor dumpfem, oktroiertem und gehorsamem Leistungs- und Konkurrenzgedanken die Menschen zusammenhalten und mich täglich neu beeindrucken.

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten  38 – Danielle Collins, ein neuer Star am Narzissten-Himmel ?

This time on the tennis court

Innerhalb der letzten Wochen habe ich überlegt, ob man sich Frau Collins vielleicht erst noch einmal in einem anderen Grand Slam Wettbewerb ansehen sollte. Höchstwahrscheinlich wird sie aber ihre Methoden nicht ändern.

Ihre Auftritte werden immer etwas Grenzüberschreitendes, etwas Skrupelloses haben. Etwas noch nie Dagewesenes. Es ist ihre Strategie, ihre Gegnerin massiv verunsichern zu wollen. ‚To execute‘, dieser Begriff ist regelmäßig von ihr zu hören.

Die Andere aus der Balance zu bringen und dann zu exekutieren, – so stellen Mrs. Collins’ Coaches und sie selbst sich ein Match vor.

Soetwas hatte ich auf der Tour noch nie gesehen und ich beobachte die Szene seit vierzig Jahren.
Coming soon

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 37  –  Allein, es fehlt an breiter internationaler Aufklärung 

Psychopathie könnte hier die schlüssige Erklärung sein … zumindest werden in dem beschriebenen Fall sämtliche Merkmale erfüllt

https://mobil.stern.de/panorama/gesellschaft/mord-im-familienumfeld–interview-ueber-verharmlosung-haeuslicher-gewalt-8527464.html

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 36 – Ein Beitrag von H.G. Tudor via narcsite.com ‚Meghan Markle, a very royal narcissist‘

Armer Harry – er konnte es nicht wissen

 

https://www.google.de/amp/s/narcsite.com/2018/05/17/a-very-royal-narcissist/amp/

Textversion

https://www.google.de/amp/s/narcsite.com/2018/05/17/a-very-royal-narcissist/amp/

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 30 – Ein Leben in Würde Teil II

rocket-launch-67646_1920

Logische Verkettung

Zunächst: die Übersetzung eines verbreiteten Stereotyps

Wir alle sollen uns selbst lieben. Dieser Satz steht in kryptischer Form sogar in der Bibel, – ‚liebe deinen Nächsten, wie dich selbst‘. Er ist nicht nur die Basis aller esoterischen Bewegungen, auch einiger philosophischer  Ansätze wie zum Beispiel dem hinduistischen, – er verkörpert die Kern-Botschaft sämtlicher psycho-therapeutischer Ansätze, ist Bestandteil in Partner-Therapien und ein Aspekt in erziehungswissenschaftlichen Ratgebern, – dabei geht es um funktionale Grenzsetzung auch seinen Kindern gegenüber. Die Liste ließe sich auf viele andere Bereiche ausweiten.

Ich nehme zwar hier Abstand von allen diesen Kategorien, möchte aber trotzdem erwähnen, dass ich selbst als Hoch-Sensitive ein holistisches Weltbild habe und mich täglich mit Energien und Intuitionen auseinandersetze, denen wir alle zweifelsfrei ausgesetzt sind, beziehungsweise die wir fühlen. Wir alle erleben Fremdenergien und unsere variierenden eigenen Energien, je nachdem, was uns passiert oder wie wir uns verhalten. Aber was genau hat das mit pathologischen Narzissten und ihrer Wirkung, ihren Attacken oder schleichenden, verdeckten Angriffen auf uns, zu tun? Darauf komme ich später noch einmal zurück.

 

Wir sollen uns also selbst lieben, heißt es, aber was bedeutet das eigentlich?

Selbstliebe ist eigentlich der zweite Schritt, wenn es darum geht, sich zu einem POWERHOUSE zu entwickeln. Zuerst muss etwas anderes passieren. Das ruft im Normalfall die Betrachtung der Zeit als Kind, innerhalb seiner Ursprungsfamilie, auf den Plan.

Denn wir müssen uns selbst genau kennen. Wir müssen in den langen Jahren des Aufwachsens, mit substanzieller Unterstützung unserer Familie, erfahren haben dürfen, wer wir überhaupt sind und welche Besonderheiten uns ausmachen, bevor wir im Optimalfall gestärkt, mit diesen essentiellen Informationen, in die Welt hinaus ziehen, uns ausprobieren und sukzessive immer mehr dazu lernen. Als Kind und Heranwachsender braucht man die Spiegelung im liebevollen Außen, ohne sie bleibt man orientierungslos und gefährdet gegenüber Individuen und Systemen, die aus dieser Orientierunglosigkeit ihren Vorteil ziehen.

Wir können nur bewahren und beschützen, was wir kennen. Alles andere wäre zu diffus. Und deshalb angreifbar. Also bedeutet der Satz, sich selbst zu lieben eigentlich, dass man das, was einen im Speziellen ausmacht, im Wesentlichen die ureigenen, tiefsten Gefühle (die eigene emotionale Identität, sozusagen der seelische Fingerabdruck oder das seelisch-geistige Alleinstellungsmerkmal), bewahrt, verteidigt, kultiviert, zur persönlichen Weiterentwicklung nutzt, zur Verbindung mit anderen einsetzt, andere heilt und deshalb liebevoll beschützt. So wie man, im Normalfall, sein eigenes Kind kennt und beschützt, so sollte man natürlich auch sein tiefstes Inneres, seine einzigartige Identität, verteidigen. Und deshalb: man soll sich lieben. Sich als Synonym für alles, was man über sich selbst weiß.

Ich möchte zwar nicht abschweifen, aber an dieser Stelle ist es sinnvoll, auf diejenigen meiner anderen Texte hinzuweisen, die sich inhaltlich mit fehlgeleiteten elterlichen Verhaltensweisen gegenüber ihrem Kind, während der Kindheits- und Juvenilphase, befassen. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich die Schwierigkeiten vorzustellen, die einen Menschen ein Leben lang besetzen, hat er sich nie selbst kennen lernen dürfen. Es bleibt einem nur demjenigen bei der Aufarbeitung seines Schicksals viel Kraft und viel Erfolg zu wünschen.

 

Hat man diese Grundvoraussetzung verstanden …

Wenn man weiß, was man gar nicht, mittelmäßig gut, gut, verhältnismäßig gut oder sogar hervorragend gut kann, dann hat man die Basis für etwas geschaffen, was einen in die eigene, persönliche Kraft setzt. 

Zusätzlich muss man wissen, wie die eigene Emotionalität sich herausgebildet hat. Viele können gar nicht beschreiben, was sie überhaupt fühlen. Das nennt man ‚emotional illiteracy‘, sie sind sozusagen emotionale Analphabeten. 

Sich freiwillig oft mit dem zu befassen, was man nicht gut kann und deshalb auch nicht gern tut, wäre nicht klug. Es wäre kontraproduktiv und fällt in die Kategorie ‚Selbstsabotage‘. Warum sollte man sich immer und immer wieder mit Buchführung beschäftigen, wenn Zahlen eine eher narkotisierende Wirkung auf einen haben. Man spürt es doch ganz deutlich, wie sehr die fehlende Resonanz mit diesen Schriftzeichen einen anstrengt.

Aber es gibt Menschen, die bringt die Beschäftigung mit Steuerrecht, Buchführung und ähnlichem auf eine höhere Frequenz. Sie blühen regelrecht auf, wenn es darum geht, Ordnung und Kategorien in einen Tsunami an unüberschaubaren Zahlenbergen zu bringen. Sie fangen einfach an und arbeiten sich in Mini-Schritten vor, bis sie zu einem Ergebnis gekommen sind. Für mich unvorstellbar. Bei der Vorstellung fange ich an zu hyperventilieren. Diese Beschäftigung beflügelt diese Personen, – sie macht sie gesund und glücklich. Und am Ende stolz, es geschafft zu haben. Der zu erwartende Dopamin-Ausstoß hält sicher tagelang, wenn nicht noch länger, an und gibt ihnen Motivation für einen vielleicht noch größeren Zahlenberg.

Das ist das Prinzip.

 

Finden Sie es heraus

Finden Sie heraus, was Sie auf Ihre höchste Frequenz bringt, – neben der Liebe an sich und natürlich Ihrer Sexualität.

Finden Sie heraus, welche Beschäftigung Sie so hingebungsvoll bindet und regelrecht in Vibration versetzt, dass Sie Tag und Nacht vergessen, ebenso wie etwas zu trinken oder zu essen. Sie verlieren, während sie von ihr ‚positiv gefangen genommen’ worden sind, jegliches Gefühl für Zeit und Raum. Es ist, wie ich behaupte, bei jedem nur eine einzige Sache (manche behaupten, sie hätten Verschiedenes), die zu identifizieren ist.

In meinen Beratungen werde ich oft gefragt, wie man denn herausfindet was diese eine Sache ist. Diese Frage ist natürlich vielsagend, denn früher oder später sollten wir alle gespürt haben, was uns so sehr erfüllt, dass wir nichts und niemanden brauchen, sondern ganz allein in Hochfrequenz zu einem glücklichen, strahlenden Kraftwerk werden.

Diejenigen, die es noch nicht wissen, haben nur eine schwache oder eine gestörte  Verbindung zu sich selbst. Warum das so ist, würde mehrere neue Textseiten füllen. Zu einem Grund, nämlich der gezielten Sabotage durch einen pathologischen Narzissten, komme ich gleich noch.

 

Wie spürt man, was einen in Hochfrequenz versetzt?

Ich rate jedem, der nicht länger unter seinen Möglichkeiten bleiben will, einmal ganz allein und ohne Verbindung (auch keine digitale) nach außen, für ein paar Tage in der Natur zu bleiben. Gehen Sie in ein Haus am Meer, auf eine Almhütte oder in den Wald. Dort können Sie nicht anders, als Ihren inneren Gesprächen zuzuhören. Nach einiger Zeit des Zur-Ruhe-Kommens werden Sie erfahren, was genau es ist. Das, was Sie ausmacht, was Sie immer schon am liebsten ausschließlich getan hätten, besonders gut können und deshalb leidenschaftlich gern machen möchten. Die Angelegenheit, mit der Sie die Gemeinschaft bereichern, mit der Sie ‚contributen‘ können. Sie werden es spüren.

Nehmen Sie ein Diktaphon mit und sprechen Sie sofort nach dem Aufwachen Ihre Gedanken hinein. Vielleicht hatten Sie am Abend vorher Fragen an sich selbst. Sie werden morgens Antworten bekommen. Der Zustand direkt nach dem Aufwachen ist deshalb interessant, weil die Gedanken noch stark mit dem Unterbewusstsein verbunden sind. Zeiten mit sich allein sind enorm wertvoll. Aber das wissen Sie vielleicht schon längst. Holen Sie das Meiste aus der Situation für sich heraus.

Natürlich spielt, ganzheitlich betrachtet, auch die Ernährung in dieser Alleinzeit, Verzicht auf Giftstoffe und der tiefe Wunsch, etwas über sich zu erfahren, eine Rolle. Unser Gehirn sollte sich, wenn es um Klarheit geht, in einer hormonellen Homöostase befinden. Wenn Sie sich dann auch noch ein bisschen bewegen, – Sie werden die Kraft dazu haben (denn es gibt ja keine Fremdenergien), werden Sie sehr tief schlafen können. Sie werden auf gedankliche Ebenen kommen, die im Alltag und durch permanente Attacken unangefragter Informationen sonst unerreichbar sind.

Nicht umsonst gibt es bei Vielen den Wunsch, für begrenzte Zeit in ein Kloster zu gehen oder sogar ein Dark-Retreat zu erleben. Ich selbst bevorzuge in diesen Situationen auch die absolute Stille und keinerlei Kontakte zu anderen Menschen, was zweifellos mit meiner Hochsensibilität zu tun hat. Also kann ich auch nur diese Form der Kontemplation empfehlen.

 

Nur ungern zerstöre ich das hier entstandene Bild der reinen Verbindung zu sich selbst mit unserem Hauptthema

Aber es muss sein. Es ist sogar essentiell. Denn genau diese Verbindung zu sich selbst, diese Hauptschlagader oder diese Starkstromleitung zu sich selbst und zu seinem Wissen über sich selbst und über die eigenen Möglichkeiten, – diese Verbindung wird durch narzisstische Angriffe gekappt oder modifiziert, zerstört oder um- und fehlgeleitet. Fehlgeleitet deshalb, weil Opfer von Narzissten in einer Beziehung zu ihnen noch lange hoch in ihrer Kraft stehen und wie ein Kraftwerk arbeiten und perfekt funktionieren, Tag und Nacht.

Der Unterschied ist:  sie tun es nicht für sich. Der pathologische Narzisst hat es geschafft, dass die empathische Person ausschließlich für ihn arbeitet und seine Bedürfnisse bedient. Sie ist so manipuliert, dass sie es noch nicht einmal merkt. Alles im Namen der Liebe.

 

 

 

 

 

(Foto: pixabay)