Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil II

Meinung

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Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil I

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Markle’s typisches Verhalten als universell einsetzbare Schablone

Gestern erfuhr es die Queen aus dem Fernsehen, – heute ist der Geburtstag einer der beiden zukünftigen Königinnen, Kate von Cambridge:

ein brutales, gut vorbereitetes statement als ‚Vollendete Tatsache‘, man wolle sich weitgehend von den Windsors zurückziehen. Und dieser Affront wird typischerweise gezielt am Abend vor eine (hier royale) Familienfeier platziert. Aus dem Hinterhalt und vor ihrem frohlockenden Chor, bestehend aus massenhaft kopfnickender (zur Zeit meist kanadischer) Lieutenants.

Es bedarf schon einer hochklassigen Skrupellosigkeit, die Britische Königin derart zu brüskieren.

Und Skrupellosigkeit ist ein Kardinalmerkmal pathologisch narzisstischen Verhaltens …

 

Ich-Firma Markle contra The Royal Family

Was weltweit viele Menschen als längst überfällige Modernisierung des Britischen Königshauses und die damit verbundenen Freiheitsbestrebungen der strahlenden Sussexroyals begreifen, ist in Wirklichkeit ein ausgeklügelter Plan. Es wird seitens der Narzisstin MM eine Strategie verfolgt, die, so sieht es momentan aus, nicht bilderbuchmäßiger ablaufen könnte. Sollte ihr Kalkül zu 100% aufgehen, wird es für den jungen, ehemals wilden Royal Harry Windsor nicht gut ausgehen.

Besonders sein großer Bruder ahnte es schon früh, ebenso sein Großvater und noch einige andere mehr, – nur Harry selbst merkte nichts. Das konnte er auch nicht, denn er wurde von Anfang an massiv manipuliert.

 

Typische ‚Narzisstische Agenda‘ – Terminologie

Wie in vielen meiner vorhergehenden 41 Beiträge zum Thema Maligner Narzissmus/ Psychopathie erwähnt, handeln alle sogenannten social-predators immer nach dem gleichen Muster, das man sehr grob als ‚Seduction-Devaluation-Discard-Methode‘ bezeichnen könnte. Man muss wissen, dass es dem Narzissten ausschließlich um seine eigenen Vorteile und Ziele geht, die er unbedingt erreichen will (Grandioses Selbst/ Self-Absorption). Dazu ist ihm jedes Mittel Recht.

Er interessiert sich nicht für andere, kann sich nur sehr begrenzt in sie hineinversetzen (Empathielosigkeit), und sein Partner hat ihm gefälligst zu dienen. Er soll ihm lediglich liefern, was er braucht, um diese innerlich formulierten Vorteile und Ziele zu erreichen. Der Narzisst trägt eine Maske hinter der er permanent darüber nachdenkt, wie sein nächster Coup aussehen könnte.

 

1. Seduction

Die Zielperson wird nach bestimmten Kriterien ausgesucht und verführt. Parallel zum sognannten Love-Bombing, Überschüttung seiner Zielperson mit Liebesbekundungen, prüft der Narzisst sein anvisiertes Objekt sehr genau auf den Grad seiner Beeinflussbarkeit. Durch anfangs minimale, dann gröbere Grenzüberschreitungen testet der Narzisst, wie weit er mit seiner (zunnächst verdeckten) Dominanz gehen und was er alles einfordern kann.

Da er sich bewusst traumatisierte Menschen aussucht, die sowohl unter einem Mangel an Zuwendung, als auch an Selbstgewissheit leiden, ist sein Vorgehen klar. Er verstellt sich intelligent und suggeriert dem empathischen Partner, dass er sich ideal als der perfekte und ersehnte Gegenpart eignet und dem Traumatisierten endlich dazu verhilft, sich wieder komplett zu fühlen und zu heilen. Die Quälerei hat ein Ende, – wie trügerisch.

Narzisstinnen so wie Narzissten sind oft enorm charismatische Personen. Sie verströmen eine Anziehung, der zu widerstehen einem regelrechten Kraftakt gleichkommt. Erfüllt ihr geeignetes Objekt die oben erwähnten Mangelkriterien und sehnt es sich nach einer großen Liebesgeschichte/ eigener Familie, hat der berechnende Narzisst leichtes Spiel. Er ist von diesem Moment an unaufhörlich damit beschäftigt, seine Position zu festigen und er fängt subtil an, seinen empathischen Partner auch schon langsam aus dessen Umfeld zu lösen. Noch bevor dieses kritischer werden und die Zielperson vorwarnen könnte.

 

2. Devaluation

Im Verlauf des ersten Beziehungsjahres entsteht eine (auch sexuelle) Abängigkeit, ein Bonding, des Objektes zu seinem Narzissten. Die überschäumend schönen Momente des Anfangs dominieren immernoch seine Vorstellung über die Konstellation. Sich einschleichende Widersprüche, Grenzüberschreitungen und Konflikte, hervorgerufen durch narzisstischen Herrschaftsanspruch, werden vom empathischen Partner verdrängt. Gleichzeitig arbeitet der Predator sukzessive an seiner Machtausweitung. Er bedient sich weiterhin abstrakter manipulativer Methoden wie zum Beispiel Twisting, Verdrehung von Tatsachen, er spielt oft unter Tränen das Opfer und beschuldigt fälschlicherweise seine Widersacher, er überrumpelt, hintergeht und lügt. Und er stellt immer unverschämtere Forderungen. Die Steigerung ist regelrechtes Bullying, – ein zunehmend aggressiver Ton gegenüber anderen.

Sein ‚Partner‘ wird nicht selten in Argumentationskonstrukte gehüllt, die bei genauerer Betrachtung einem Realitäts-Check nicht standhalten würden, – allerdings ist er zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage, die eigens für ihn verdrehte  Wahrheit überhaupt in Frage zu stellen. Zu tief befindet er sich schon in Schräglage. Er schämt sich, kann das aber natürlich nicht zugeben und macht das Einzige, was ihm bleibt, er demonstriert Stärke und bekennt sich öffentlich zu seinem Narzissten. Das Umfeld nimmt inzwischen eine klare Persönlichkeitsveränderungen bei ihm wahr, während der Narzisst sich immer stärker durchsetzt und von vielem profitiert.

 

3.Discard

Man kann sich nur begrenzt verausgaben, seine eigenen Werte und Bedürfnisse für einen anderen aufgeben und sein Wesen unterdrücken. Außerdem ist es nur schwer zu ermitteln, wieviel Energie man tatsächlich aufgebracht (und verschwendet) hat, um dem Emotional Abuser zu gefallen. Ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, übrigens, denn es ist unmöglich, den Narzissten zufrieden zu stellen. Es fällt ihm immer wieder etwas Neues ein, das ihn vermeintlich noch mehr erfüllen könnte. Nur leider liegt es in der Natur der Sache (in der Natur des Narzissten) das ein Sättigungsmoment niemals eintreten wird.

Im Laufe der Zeit baut der empathische Partner immer mehr ab. Durch den konsequenten Gehorsam, das umgehende Umsetzen narzisstischer Bedürfnisse des anderen, das vorherrschende Chaos und immer deutlicher zum Vorschein kommende Kälte des emotionslosen Abusers ist er irgendwann komplett erschöpft, lässt physisch und psychisch extrem nach und kann nichts mehr leisten. Er hat seinen ‚Wert‘ verloren.

Das ist dann der Moment, in dem der Narzisst sein Objekt für unbrauchbar hält und sich von ihm trennt, – es fallen lässt.

Schuld ist, nach Meinung des Predators, das Opfer selbst.

 

Fortsetzung folgt: Die kaltblütige Hidden Agenda der MM – Zu kurzer Mantel als Falle für die Medien – Südafrika Interview: Konstruierte Beschwerden adressiert an Britische Presse – Missbrauch der Britischen Krone – Profitgier – Harry’s Leichtgläubigkeit – Archie, emotionale Erpressung Harry‘s jetzt möglich – Die meisten sind naïv – Flying Monkeys aus Hollywood – Hat man erst einen Narzissten im System, …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 40 – Kommen Sie nicht unter die Agenden-Räder

Ob im Kontakt zu toxischen Systemen oder zu Einzelpersonen dieser Ausrichtung, – erkennen Sie deren Plan möglichst sofort

 

Zur Inspektion

Da, wo ich jetzt wohne, hatte ich bis jetzt noch nicht ein einziges Mal das Gefühl, als Teil einer Zielgruppe betrachtet zu werden, die für die Komplementär-Gruppe kommerziell interessant werden könnte. So beispielsweise vorgestern in der Autowerkstatt. Ich, weiblich, kam dieses Mal allein und wurde trotzdem nicht zur ‚ahnungslosen Beute‘ degradiert.

Es verbietet einem in dieser Region wohl der kulturell bedingt große Respekt voreinander und der damit verbundene Anstand, solche Gedanken zu entwickeln. Und genau das ist einer der Gründe, warum ich jetzt hier lebe.

Zurück zur Autowerkstatt. Keine nebulösen Aussagen zu den auf mich zukommenden Kosten, wie ich es sonst gewöhnt war, keine Attituden von sich windenden Werkstattleitern, keine Warnungen, welche großen, teuren Bauteile ohnehin nach soundsoviel Jahren verschlissen sind, besser dringend sofort ersetzt werden sollten und ähnliches.

Erfrischend klar wurde sich schnell festgelegt, was zu tun ist und was es kosten wird. Ich verzichte auch gern auf unnötige Erklärungen und hypokritische Freundlichkeit. So ölverschmiert und konzentriert, wie er war, so authentisch war er auch und eigentlich wollte er mich, nach unserer Terminabsprache, möglichst schnell wieder loswerden, um endlich weiterzuarbeiten. Das tat gut.

Nun ist das Beispiel mit der Autowerkstatt vergleichsweise plakativ, harmlos und auch nicht richtig passend. Dem Unterschied zu 100% narzisstischen Systemen/ Personen widme ich mich gleich detaillierter. Jahrelang bin ich schon mit dem typischen Gefühl an diese eher männerdominierten Orte gegangen, dass mein Nichtwissen höchstwahrscheinlich mit erhöhten Reparaturkosten bestraft werden würde. Ich besuchte dann eben mehrere Firmen dieser Art, verglich und legte mich irgendwann fest. So, wie es wahrscheinlich jeder macht.

Was in diesem Beispiel passiert, ist natürlich nicht wirklich perfide, nur jeweils ein kleiner Betrug. Es erfüllt aber deshalb das narzisstische Kriterium der Ausbeutung. Nur; man ist nicht emotional involviert und deshalb nicht wirklich sprachlos, im Gegenteil, es war jedes Mal im Vorfeld schon mit Verhaltensweisen dieser Art zu rechnen. Ganz anders ist der Zusammenhang in den folgenden Beispielen.

 

Wenn das vertraute Gegenüber eine Agenda hat – der furchtbare Schlüsselmoment im Prozess des Verstehens

Nein, ganz deutlich für alle diejenigen, die sich eventuell seit Jahren Selbstvorwürfe machen oder gemacht haben, mit Naivität hat es nichts zu tun. Wenn man nicht von vornherein mit soetwas wie ‚einem Plan dahinter‘, Berechnung, Kalkül, im weitesten Sinn Manipulation oder wie man es noch nennen könnte gerechnet hat, dann war man nicht naiv.

Emotional gesunde Menschen entwickeln Vertrauen in Verbindungen zu anderen, unterstützt durch entsprechende Bindungshormone, die von Natur aus dafür vorgesehen sind, auf Vertrauen zu basieren. Dafür gibt es viele Gründe. In Familien vertraut man sich und erhält (normalerweise) Schutz, also eine Art Windschatten und als Kind gute Startbedingungen.

In außerfamiliären Gruppen vertrauter Menschen ist es die soziale Interaktion und damit ebenfalls ein gewisser Schutz, den die Gruppe den jeweiligen Gruppenmitgliedern im Innenverhältnis garantiert, die Einhaltung des Reziprozitätsgesetzes voraussetzend. Psychologen und Soziologen sind hier spezialisierte Gesprächspartner.

Ich persönlich halte den Moment, in dem man als Vertrauender feststellen muss, dass das Gegenüber sich mit Kalkül auf eine oder viele gemeinsame Situationen vorbereitet hat, und das vielleicht schon seit langem, für den schlimmsten im Zusammenhang mit Narzissmuss/ Psychopathie.

Elternteile, andere Familienmitglieder, Ehepartner, die eigenen Kinder, Freunde, Arbeitskollegen oder Vorgesetzte sind potentielle Prädatoren, die zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen einen konzertierten Plan aushecken, der ausgemachten Zielperson Fallen stellen, ihre Grenzen überschreiten, sie damit provozieren und dann die kalkulierte Gegenwehr als Aggression oder Verhaltensauffälligkeit ihnen gegenüber deklarieren, was in der Narzissmus Terminologie als Gaslighting bezeichnet wird. Für Menschen, die in einem funktionalen Umfeld aufgewachsen sind und sich auch heute noch in einem befinden, muss dieser Absatz nach schwerer Paranoia klingen. Alle anderen wissen genau, um was es geht.

Die narzissten-typische Agenda beinhaltet selbstverständlich auch, dass der Zugriff auf Beweismaterial zur Rehabilitierung für die Zielperson unmöglich ist bzw. ihre sämtlichen Aktivitäten zur Klarstellung der Situation sabotiert werden.

 

Und wieder: das Prinzip dahinter

Diese Informationen sind ganz offensichtlich stark zusammengerafft und wiederholen sich in allen meinen Texten immer wieder, jeweils unter der Überschrift unterschiedlicher Schwerpunkte. Der Hintergrund ist, dass ich das Prinzip, die typischen Strukturen, die dem Vorgehen manipulativer Agenden zugrunde liegen, einprägsam gestalten möchte. Es gibt bedauerlicherweise noch zu viele unaufgeklärte Institutionen.

Der Prädator hat ein Ziel, dafür konzipiert er einen ausgeklügelten, oft komplexen Plan, das kann er gut, denn er hat aus Mangel an emotionalen Möglichkeiten nie etwas anderes getan, ist also geübt darin. Mit Mangel an emotionalen Möglichkeiten ist auf zwischenmenschlicher Ebene die Unfähigkeit zur Empathie gemeint. Die Ziele sind vielfältiger Art. Sehr oft geht es um Geld, Sex oder auch ‚social climbing‘.

Zum Erreichen seines Zieles nutzt er oder eine Organisation sämtliche legale aber auch oft illegale Methoden. Hier meine ich tatsächlich im juristischen Kontext ‚illegal‘, also unzulässig, z.B. im Zusammenhang mit Arbeitsrecht.
Aktuell möchten sich viele (Groß-)Unternehmen gern ihres teuren Altpersonals entledigen, um es durch neues, viel günstigeres zu ersetzen. Hierzu scheint ihre Fantasie oft ungebremst.

Und noch einmal zur Erinnerung: Prädatoren können Einzelpersonen oder Systeme sein, also auch Firmen, ganze Staaten, dazu gleich mehr, oder sogar Zusammenschlüsse von Staaten (Europa, Nato mit Stichwort Nato-Osterweiterung).

 

Abschließend mein Eindruck zum Thema ’narzisstische Agenda von Staaten bzw. Zusammenschlüssen von Staaten‘

Dieses Thema könnte eigentlich ein ganzes Buch für sich beanspruchen. Aber in diesen Zeiten, in denen man, zumindest was einige Nationen betrifft, den Eindruck haben kann, dass Politik zum Unterhaltungsgenre verkommen ist, käme man mit der Recherche gar nicht hinterher.

Die narzisstische Agenda bedeutet, einen genauen Plan zu haben, wie man eine Zielperson oder Zielgruppe für seine Zwecke missbrauchen, wie man sie ausnutzen kann. Ich bin bestimmt nicht die Einzige, der spontan viele Beispiele einiger Staaten einfallen, in denen die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft nur noch fassungslos und ohne jegliche Gestaltungsmöglichkeiten zusehen müssen, was passiert. Parlamentarische Demokratie hin- oder her. Zu langsam, zu ungenau, zu leicht umgehbar, – zumindest in Europa, wie man kürzlich einmal mehr eindrucksvoll hat miterleben dürfen.

Und dann die EZB mit ihrer damit verbundenen, bereits bekannten Agenda von Madame Lagarde. Minuszinsen sind hier das Stichwort. Enteignung also!

Ich komme lieber gar nicht erst auf Deutschland zu sprechen, denn dann gelte ich unter anderem zumindest umgehend als Verschwörungstheoretikerin.

Sehr oft muss ich in diesem Zusammenhang an Steffen Seibert denken, einst einer der fähigsten, kritischsten Journalisten, die das Öffentlich-Rechtliche je zu bieten hatte. Er wurde, ich denke aus genau diesen Gründen, ins Kanzleramt ‚seduced‘ und muss seither, als Regierungssprecher, alles mittragen. Zum ZDF kann er nicht zurück. Welche Verschwendung an Potenzial.

 

Ich möchte mich wohlfühlen

Und so geschah es, dass ich eines Tages beschloss, dahin zu gehen, wo man sich nicht so schnell von Autoritäten beeindrucken lässt, sich unter Zurhilfenahme seines klaren Verstandes eine vernünftige Meinung bildet um sich dann, in der Folge, couragiert zu trauen, diese auch offen auszusprechen. Ebenfalls eine Erleichterung: keine Hofberichterstattung, kein Staatsfernsehen.

Besonders positiv; hier werden sowohl Senioren (sie sind integriert), als auch Kinder auffallend sanft und liebevoll behandelt. Man kann diese Emotionalität im Miteinander überall beobachten. Die Integration aller Familienmitglieder in den Alltag bringt Balance und Freundlichkeit in soziale Interaktionen, – es scheint, als läge hier ein Commitment vor und somit einvernehmlich die gesellschaftliche Priorität.

Es gibt sie noch, Regionen in Europa, in denen eine Art moralischer Verantwortung füreinander die Bürger als Gruppe stark macht. Es sind Respekt und Empathie, aber auch kritisches Reflektieren, die weit vor dumpfem, oktroiertem und gehorsamem Leistungs- und Konkurrenzgedanken die Menschen zusammenhalten und mich täglich neu beeindrucken.

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten  38 – Danielle Collins, ein neuer Star am Narzissten-Himmel ?

This time on the tennis court

Innerhalb der letzten Wochen habe ich überlegt, ob man sich Frau Collins vielleicht erst noch einmal in einem anderen Grand Slam Wettbewerb ansehen sollte. Höchstwahrscheinlich wird sie aber ihre Methoden nicht ändern.

Ihre Auftritte werden immer etwas Grenzüberschreitendes, etwas Skrupelloses haben. Etwas noch nie Dagewesenes. Es ist ihre Strategie, ihre Gegnerin massiv verunsichern zu wollen. ‚To execute‘, dieser Begriff ist regelmäßig von ihr zu hören.

Die Andere aus der Balance zu bringen und dann zu exekutieren, – so stellen Mrs. Collins’ Coaches und sie selbst sich ein Match vor.

Soetwas hatte ich auf der Tour noch nie gesehen und ich beobachte die Szene seit vierzig Jahren.
Coming soon

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 37  –  Allein, es fehlt an breiter internationaler Aufklärung 

Psychopathie könnte hier die schlüssige Erklärung sein … zumindest werden in dem beschriebenen Fall sämtliche Merkmale erfüllt

https://mobil.stern.de/panorama/gesellschaft/mord-im-familienumfeld–interview-ueber-verharmlosung-haeuslicher-gewalt-8527464.html

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 36 – Ein Beitrag von H.G. Tudor via narcsite.com ‚Meghan Markle, a very royal narcissist‘

Armer Harry – er konnte es nicht wissen

 

https://www.google.de/amp/s/narcsite.com/2018/05/17/a-very-royal-narcissist/amp/

Textversion

https://www.google.de/amp/s/narcsite.com/2018/05/17/a-very-royal-narcissist/amp/

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 30 – Ein Leben in Würde Teil II

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Logische Verkettung

Zunächst: die Übersetzung eines verbreiteten Stereotyps

Wir alle sollen uns selbst lieben. Dieser Satz steht in kryptischer Form sogar in der Bibel, – ‚liebe deinen Nächsten, wie dich selbst‘. Er ist nicht nur die Basis aller esoterischen Bewegungen, auch einiger philosophischer  Ansätze wie zum Beispiel dem hinduistischen, – er verkörpert die Kern-Botschaft sämtlicher psycho-therapeutischer Ansätze, ist Bestandteil in Partner-Therapien und ein Aspekt in erziehungswissenschaftlichen Ratgebern, – dabei geht es um funktionale Grenzsetzung auch seinen Kindern gegenüber. Die Liste ließe sich auf viele andere Bereiche ausweiten.

Ich nehme zwar hier Abstand von allen diesen Kategorien, möchte aber trotzdem erwähnen, dass ich selbst als Hoch-Sensitive ein holistisches Weltbild habe und mich täglich mit Energien und Intuitionen auseinandersetze, denen wir alle zweifelsfrei ausgesetzt sind, beziehungsweise die wir fühlen. Wir alle erleben Fremdenergien und unsere variierenden eigenen Energien, je nachdem, was uns passiert oder wie wir uns verhalten. Aber was genau hat das mit pathologischen Narzissten und ihrer Wirkung, ihren Attacken oder schleichenden, verdeckten Angriffen auf uns, zu tun? Darauf komme ich später noch einmal zurück.

 

Wir sollen uns also selbst lieben, heißt es, aber was bedeutet das eigentlich?

Selbstliebe ist eigentlich der zweite Schritt, wenn es darum geht, sich zu einem POWERHOUSE zu entwickeln. Zuerst muss etwas anderes passieren. Das ruft im Normalfall die Betrachtung der Zeit als Kind, innerhalb seiner Ursprungsfamilie, auf den Plan.

Denn wir müssen uns selbst genau kennen. Wir müssen in den langen Jahren des Aufwachsens, mit substanzieller Unterstützung unserer Familie, erfahren haben dürfen, wer wir überhaupt sind und welche Besonderheiten uns ausmachen, bevor wir im Optimalfall gestärkt, mit diesen essentiellen Informationen, in die Welt hinaus ziehen, uns ausprobieren und sukzessive immer mehr dazu lernen. Als Kind und Heranwachsender braucht man die Spiegelung im liebevollen Außen, ohne sie bleibt man orientierungslos und gefährdet gegenüber Individuen und Systemen, die aus dieser Orientierunglosigkeit ihren Vorteil ziehen.

Wir können nur bewahren und beschützen, was wir kennen. Alles andere wäre zu diffus. Und deshalb angreifbar. Also bedeutet der Satz, sich selbst zu lieben eigentlich, dass man das, was einen im Speziellen ausmacht, im Wesentlichen die ureigenen, tiefsten Gefühle (die eigene emotionale Identität, sozusagen der seelische Fingerabdruck oder das seelisch-geistige Alleinstellungsmerkmal), bewahrt, verteidigt, kultiviert, zur persönlichen Weiterentwicklung nutzt, zur Verbindung mit anderen einsetzt, andere heilt und deshalb liebevoll beschützt. So wie man, im Normalfall, sein eigenes Kind kennt und beschützt, so sollte man natürlich auch sein tiefstes Inneres, seine einzigartige Identität, verteidigen. Und deshalb: man soll sich lieben. Sich als Synonym für alles, was man über sich selbst weiß.

Ich möchte zwar nicht abschweifen, aber an dieser Stelle ist es sinnvoll, auf diejenigen meiner anderen Texte hinzuweisen, die sich inhaltlich mit fehlgeleiteten elterlichen Verhaltensweisen gegenüber ihrem Kind, während der Kindheits- und Juvenilphase, befassen. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich die Schwierigkeiten vorzustellen, die einen Menschen ein Leben lang besetzen, hat er sich nie selbst kennen lernen dürfen. Es bleibt einem nur demjenigen bei der Aufarbeitung seines Schicksals viel Kraft und viel Erfolg zu wünschen.

 

Hat man diese Grundvoraussetzung verstanden …

Wenn man weiß, was man gar nicht, mittelmäßig gut, gut, verhältnismäßig gut oder sogar hervorragend gut kann, dann hat man die Basis für etwas geschaffen, was einen in die eigene, persönliche Kraft setzt. 

Zusätzlich muss man wissen, wie die eigene Emotionalität sich herausgebildet hat. Viele können gar nicht beschreiben, was sie überhaupt fühlen. Das nennt man ‚emotional illiteracy‘, sie sind sozusagen emotionale Analphabeten. 

Sich freiwillig oft mit dem zu befassen, was man nicht gut kann und deshalb auch nicht gern tut, wäre nicht klug. Es wäre kontraproduktiv und fällt in die Kategorie ‚Selbstsabotage‘. Warum sollte man sich immer und immer wieder mit Buchführung beschäftigen, wenn Zahlen eine eher narkotisierende Wirkung auf einen haben. Man spürt es doch ganz deutlich, wie sehr die fehlende Resonanz mit diesen Schriftzeichen einen anstrengt.

Aber es gibt Menschen, die bringt die Beschäftigung mit Steuerrecht, Buchführung und ähnlichem auf eine höhere Frequenz. Sie blühen regelrecht auf, wenn es darum geht, Ordnung und Kategorien in einen Tsunami an unüberschaubaren Zahlenbergen zu bringen. Sie fangen einfach an und arbeiten sich in Mini-Schritten vor, bis sie zu einem Ergebnis gekommen sind. Für mich unvorstellbar. Bei der Vorstellung fange ich an zu hyperventilieren. Diese Beschäftigung beflügelt diese Personen, – sie macht sie gesund und glücklich. Und am Ende stolz, es geschafft zu haben. Der zu erwartende Dopamin-Ausstoß hält sicher tagelang, wenn nicht noch länger, an und gibt ihnen Motivation für einen vielleicht noch größeren Zahlenberg.

Das ist das Prinzip.

 

Finden Sie es heraus

Finden Sie heraus, was Sie auf Ihre höchste Frequenz bringt, – neben der Liebe an sich und natürlich Ihrer Sexualität.

Finden Sie heraus, welche Beschäftigung Sie so hingebungsvoll bindet und regelrecht in Vibration versetzt, dass Sie Tag und Nacht vergessen, ebenso wie etwas zu trinken oder zu essen. Sie verlieren, während sie von ihr ‚positiv gefangen genommen’ worden sind, jegliches Gefühl für Zeit und Raum. Es ist, wie ich behaupte, bei jedem nur eine einzige Sache (manche behaupten, sie hätten Verschiedenes), die zu identifizieren ist.

In meinen Beratungen werde ich oft gefragt, wie man denn herausfindet was diese eine Sache ist. Diese Frage ist natürlich vielsagend, denn früher oder später sollten wir alle gespürt haben, was uns so sehr erfüllt, dass wir nichts und niemanden brauchen, sondern ganz allein in Hochfrequenz zu einem glücklichen, strahlenden Kraftwerk werden.

Diejenigen, die es noch nicht wissen, haben nur eine schwache oder eine gestörte  Verbindung zu sich selbst. Warum das so ist, würde mehrere neue Textseiten füllen. Zu einem Grund, nämlich der gezielten Sabotage durch einen pathologischen Narzissten, komme ich gleich noch.

 

Wie spürt man, was einen in Hochfrequenz versetzt?

Ich rate jedem, der nicht länger unter seinen Möglichkeiten bleiben will, einmal ganz allein und ohne Verbindung (auch keine digitale) nach außen, für ein paar Tage in der Natur zu bleiben. Gehen Sie in ein Haus am Meer, auf eine Almhütte oder in den Wald. Dort können Sie nicht anders, als Ihren inneren Gesprächen zuzuhören. Nach einiger Zeit des Zur-Ruhe-Kommens werden Sie erfahren, was genau es ist. Das, was Sie ausmacht, was Sie immer schon am liebsten ausschließlich getan hätten, besonders gut können und deshalb leidenschaftlich gern machen möchten. Die Angelegenheit, mit der Sie die Gemeinschaft bereichern, mit der Sie ‚contributen‘ können. Sie werden es spüren.

Nehmen Sie ein Diktaphon mit und sprechen Sie sofort nach dem Aufwachen Ihre Gedanken hinein. Vielleicht hatten Sie am Abend vorher Fragen an sich selbst. Sie werden morgens Antworten bekommen. Der Zustand direkt nach dem Aufwachen ist deshalb interessant, weil die Gedanken noch stark mit dem Unterbewusstsein verbunden sind. Zeiten mit sich allein sind enorm wertvoll. Aber das wissen Sie vielleicht schon längst. Holen Sie das Meiste aus der Situation für sich heraus.

Natürlich spielt, ganzheitlich betrachtet, auch die Ernährung in dieser Alleinzeit, Verzicht auf Giftstoffe und der tiefe Wunsch, etwas über sich zu erfahren, eine Rolle. Unser Gehirn sollte sich, wenn es um Klarheit geht, in einer hormonellen Homöostase befinden. Wenn Sie sich dann auch noch ein bisschen bewegen, – Sie werden die Kraft dazu haben (denn es gibt ja keine Fremdenergien), werden Sie sehr tief schlafen können. Sie werden auf gedankliche Ebenen kommen, die im Alltag und durch permanente Attacken unangefragter Informationen sonst unerreichbar sind.

Nicht umsonst gibt es bei Vielen den Wunsch, für begrenzte Zeit in ein Kloster zu gehen oder sogar ein Dark-Retreat zu erleben. Ich selbst bevorzuge in diesen Situationen auch die absolute Stille und keinerlei Kontakte zu anderen Menschen, was zweifellos mit meiner Hochsensibilität zu tun hat. Also kann ich auch nur diese Form der Kontemplation empfehlen.

 

Nur ungern zerstöre ich das hier entstandene Bild der reinen Verbindung zu sich selbst mit unserem Hauptthema

Aber es muss sein. Es ist sogar essentiell. Denn genau diese Verbindung zu sich selbst, diese Hauptschlagader oder diese Starkstromleitung zu sich selbst und zu seinem Wissen über sich selbst und über die eigenen Möglichkeiten, – diese Verbindung wird durch narzisstische Angriffe gekappt oder modifiziert, zerstört oder um- und fehlgeleitet. Fehlgeleitet deshalb, weil Opfer von Narzissten in einer Beziehung zu ihnen noch lange hoch in ihrer Kraft stehen und wie ein Kraftwerk arbeiten und perfekt funktionieren, Tag und Nacht.

Der Unterschied ist:  sie tun es nicht für sich. Der pathologische Narzisst hat es geschafft, dass die empathische Person ausschließlich für ihn arbeitet und seine Bedürfnisse bedient. Sie ist so manipuliert, dass sie es noch nicht einmal merkt. Alles im Namen der Liebe.

 

 

 

 

 

(Foto: pixabay)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 30 – Ein Leben in Würde Teil II

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Wie man sich langsam aber kontinuierlich zu einem POWERHOUSE entwickelt

In Kürze hier auf schonausprinzip.com

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 35 – Wo fängt Gewalt eigentlich an?

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Konkret oder abstrakt – Gewalt und Grenzüberschreitungen fangen viel früher an, als es den meisten bewusst ist


Letztens fand ich mich im XX. Polizeirevier der Stadt Frankfurt am Main wieder. Dort hatte ich ein nettes Gespräch mit einer sympathischen und sehr interessierten Oberkommissarin, die mich über meine rechtlichen Möglichkeiten aufklärte.

Ich sah mich gezwungen, eine Anzeige wegen schwerer Beleidigungen zu erstatten. Die beschuldigte Person hatte mir den Gefallen getan, diese schön geordnet und sich im Grad der Ehrverletzung fanatasievoll steigernd, über den Zeitraum einer Woche, täglich per E-Mail an mich zu versenden. Die Beweislast ist also erdrückend. Dem Ganzen musste man Einhalt gebieten. Was war passiert?

 

Meine Antennen funktionieren also

Anhand einiger weniger Koordinaten, ungefähr fünf (bei Interesse, bitte eine Mail schreiben), wurde ich erst langsam etwas unruhig und wachte dann, eines Morgens, drei Tage vor einem ersten geplanten Treffen mit dieser Person, aufgelöst und mitten in einer Angst-Attacke auf. Endlich, endlich, endlich nehme ich Warnhinweise meines Körpers ernst. Auch wenn diese Person nicht zu der Gruppe der High Grader (narcsite.com) unter den Narzissten zählt, mit Verlaub, so war die Identifikation dennoch nicht so leicht. Das letzte Telefonat, die letzten arglos und unvorsichtig dahingeworfenen Sätze, hatte die Person demaskiert. Ich kombinierte und sollte tatsächlich Recht haben.

Das geplante Treffen hatte ich freundlich abgesagt. Eine normale, gesunde Reaktion wäre gewesen, dieses vielleicht schade zu finden, die Glückwünsche zu erwidern und zum Alltag zurück zu kehren.
Statt dessen hatte ich bei der betreffenden Person eine schwere narzisstische Kränkung ausgelöst.

Die kurzen Texte, die mich daraufhin erreichten, zeugen  meiner Meinung nach von einem psychiatrisch interessanten Fall. Nach § 185 fallen sie unter Beleidigungen und stellen klar eine Straftat dar. Es gibt in solchen Fällen eine polizeiliche Vorladung, danach evt. sogar eine kleine Einladung beim Staatsanwalt und natürlich Schmerzensgeld, denn es handelt sich klar um verbale Gewalt.

Es kennt sich ja nicht jeder beim Thema Narzissmus aus, – eine eher zart besaitete Person könnte nach diesen verbalen Entgleisungen auch traumatisiert sein, insofern hat Schmerzensgeld wegen Ehrverletzung und Herabsetzung natürlich seinen Grund.

Zeitgleich mit meinem Aktenzeichen, das ich heute von der Polizei erhielt, kam ein Entschuldigungsschreiben seitens der Beklagten, der juristische Fachausdruck sowohl für männliche, als auch weibliche Beschuldigte (die Person). Als wäre nichts geschehen. Keine wirkliche Reue. Kein Bewusstsein über die Tat. Ein Übergang zur Tagesordnung. Man könne sich vielleicht doch einmal treffen, wie wär’s?

Den nächsten Schritt wird mein Anwalt für mich gehen, indem er zur Unterlassung jeglichen Kontaktes mahnt. Ansonsten droht Bußgeld. Ich werde wohl in Zukunft lieber den Hinterausgang benutzen.

 

O.K. das war leicht – aber wo fangen abstrakte Grenzüberschreitungen an?

Wenn ich dann Ende Oktober endlich dazu komme, meine Textreihe über ‚Erfülltes Leben nach eigener Bestimmung‘ oder über ‚Your own best Interest‘ fortzusetzen, wird es eine Verbindung zu diesem Artikel geben. Gewalt ist nicht immer offensichtlich. Jeder darf sie für sich individuell definieren. Die Standards werden jeweils in der eigenen Ursprungsfamilie gesetzt. Unterlassung ist auch eine Form von Gewalt, das Negativ dazu. In der Kinderschutzgesetzgebung läuft sogar das Unterlassen von adäquater Anregung für das Kind schon unter Gewalt.

Im Beziehungskontext könnte man formulieren, dass sämtliche Verhaltensweisen einer Person, die (wissentlich) die andere Person an ihrer persönlichen Entfaltung hindern oder sie hemmen, schon als gewalttätig einzustufen ist.

Und da offen gewalttätiges Verhalten strafbar ist und ein pathologischer Narzisst nicht über die nötigen emotionalen Fähigkeiten verfügt, seine Bedürfnisse und Vorhaben sozialverträglich durchzusetzen, bedient er sich der Manipulation. Je nachdem wie gerissen und intelligent er sich verhält, desto undurchsichtiger sind seine Manöver.

Will man Narzissten nachhaltig aus seinem Umfeld exkludieren und erfolgreich antizipieren können, muss man sich eindringlich mit ihren Methoden auseinandersetzen. Im Laufe der Zeit gelingt es einem, sich umzuprogrammieren. Plötzlich erkennt man die Merkmale nach kürzester Zeit.

Gerade klingelt das Telefon. Es soll mir ein Blumenstrauß geliefert werden, ob ich denn zu Hause sei. Vielen Dank, ich möchte keine Blumen.
(Foto: pixabay)

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 33 – Crash-Kurs in Sachen typischer Schmierenkampagnen – How smear campaigns typically work.  The social ingeneering case Kavanaugh

Das narzisstische Tool der Demontage – basierend auf Hypokrisie


Obwohl ich Ihnen noch die Fortsetzungen des Artikels 30 zum Thema Selbstmanagement schulde, möchte ich aus aktuellem Anlass ein anderes Thema zwischenschieben.

Ich selbst habe solche Kampagnen gleich zwei Mal durchleben müssen, – sie passieren täglich, werden allgegenwärtig eingesetzt und laufen immer nach dem gleichen Schema ab. Die betroffenen Personen, die demontiert werden sollen, sehen sich massiver falscher Anschuldigungen ausgesetzt und laufen dem ‚Auftraggeber‘, also entweder einem einzelnen Narzissten oder einer narzisstisch arbeitenden Gruppe oder Organisation, unvorbereitet und direkt ins offene Messer.



Nichts, als ein kalkuliertes, perfides Manöver – nothing but a  calculated, perfidious maneuver



Mit ihrem (natürlich) berechtigten, vehementen Protest, mit dem sie sich gegen falsche Anschuldigungen, Verunglimpfungen und Verleumdungen wehren, sollen sie sich coram publico wirksam selbst diskreditieren. Meistens funktioniert diese Vorgehensweise hervorragend und der jeweilige Narzisst, respective die narzisstische Gruppe kommt zu seinem/ ihrem Ziel, nämlich den Betroffenen demontiert und isoliert zu haben. Narzissten arbeiten innerhalb von Schmierenkampagnen immer nach dem gleichen Prinzip.

Auch politische Organisationen, wie zum Beispiel aktuell die Demokraten in den USA, versuchen mit dieser Methode ihr Ziel zu erreichen, bei den midterm elections, den im November stattfindenden Wahlen der Senatoren, die ins Capitol einziehen, die Mehrheit zu erzielen. Die midterms finden alle zwei Jahre, also zu und genau zwischen zwei Präsidentschaftswahlen statt und sind strategisch fast wichtiger, als die eigentlichen Präsidentschaftswahlen.

Zur Zeit haben die Republikaner, die GOP (Grand Old Party), eine hauchdünne Mehrheit und können weitgehend ungehindert im Capitol Beschlüsse durchsetzen. Trump hat es somit leichter, seine Vorhaben durchzubringen. Das wollen die Demokraten natürlich ändern und dazu ist ihnen, wie man in den Medien verfolgen kann, jedes Mittel Recht.

Geradezu lächerlich: heute konnte man in der WELT einen Artikel gegen die gesamte konservative Republikanerschaft und Brett Kavanaugh lesen, dem konservativen Richter, der von Trump für den Supreme Court nominiert wurde und dessen Wahl nun, sehr knapp vor den midterms, von den Demokraten angefochten und somit instrumentalisiert wird. Seit seiner Nominierung sieht er sich einer gewaltigen, sämtliche Grenzen des guten Geschmacks übertretenden, Schmieren-Kampagne ausgesetzt. Und nun fühlen sich zu allem Überfluss auch noch deutsche Journalisten berufen, den Demokraten in dieser Angelegenheit loyal zur Seite zu stehen.

Die absurden Auswüchse einer sich weltweit durchsetzenden Identitätspolitik nehmen ungeahnt widerliche Ausmaße an.

 

Was passiert typischerweise während einer solchen Kampagne und wie konzertiert gehen die Demokraten vor?

Ich möchte an dieser Stelle kurz und kompakt den typischen Ablauf dieser manipulativen Methode erläutern.

Allen Anfang macht üblicherweise die Hypokrisie

Ob im privaten Umfeld oder politisch, im aktuellen Fall ist es das angebliche Mitgefühl für eine von Kavanaugh angeblich sexuell missbrauchte Psychologie-Professorin, derer sich die Demokraten angenommen haben. Angeblich war ihr Brief an die im Senat leitende demokratische Senatorin Dianne Feinstein anonym und sollte genauso angeblich nicht zu einer öffentlichen Erklärung der angeblich missbrauchten Professorin führen. Diese sollte dann
doch, nach einem angeblichen Hin- und Her (Feinstein hielt Informationen gezielt zurück – withdrawal), vor dem juristischen Ausschuss  des Senates aussagen und ihre schweren Anschuldigungen gegen Kavanaugh, der seitens des ‚liberalen’ Lagers um jeden Preis verhindert werden soll, unter Eid bekräftigen.

Was bisher noch wenig erwähnt wurde ist die Tatsache, dass diese Frau eben eine Psychologie-Professorin ist und sich somit mit Missbrauchsopfern und deren Aussagen auskennt. Ebenfalls kennt sie sich bestens mit Aussagen aus, die unter Einsatz eines Lügendetektors gemacht werden. Auch sie kann man manipulieren (pathologische Lügen – pathological lies). Unter Eid sagte sie der leitenden Staatsanwältin, vor aller Ohren des Senats-Ausschusses, sie habe nie professionell mit dem Thema Polygraph (Lügendetektor) zu tun gehabt. Dazu gibt es inzwischen eine ebenfalls unter Eid entstandene Gegendarstellung eines Ex-Freundes dieser Professorin.

Fest steht, am Tag ihrer weltweit publizierten Aussage, sie sei von Kavanaugh fast vergewaltigt und fast umgebracht worden, war ihr das Mitleid der ganzen interessierten Zuschauerschaft sicher. Prof. Blasey Ford schwamm ganz oben auf der #MeToo Welle anscheinend zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Selbst die Konservativen konnten sichtlich ihre Besorgnis und ihr Mitgefühl, während der tränenerstickten Schilderung ihrer Missbrauchsvorwürfe, nicht zurückhalten. Ein in einem Aufzug von journalistischen Vertreterinnen der #MeToo Bewegung bedrängter Republikaner des Ausschusses sorgte letztendlich mit seiner Forderung nach FBI-Untersuchung des Falles zu einer Verzögerung des Nominierungsprozesses Kavanaughs und somit für einen augenscheinlichen Vorteil der Demokraten.

 

Das Epi-Zentrum einer Schmierenkampagne

Hier passiert nichts zufällig. Zeitpunkt und Art der falschen Anschuldigungen (false accusations) kommen für die zu demontierende Person zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt (kurz vor der Verabschiedung zur Nominierung für den Supreme Court und ebenso kurz vor den midterms) und es trifft sie in einer Härte, – die betroffene Person kann deshalb gar nicht reflektiert, juristisch gut aufgeklärt und besonnen reagieren. Es ist unmöglich.

Massive Vorwürfe, falsche Anschuldigungen und Verleumdungen sind das bestimmende Tool, das entscheidende Merkmal einer Schmierenkampagne. Das Opfer wird extrem provoziert und herabgesetzt, reagiert verständlicherweise mit allen Emotionen, die ihm zur Verfügung stehen, mit Wut, Trauer, Empörung, Verzweiflung, Sarkasmus etc. Die zu demontierende Person wird, vollkommen nachvollziehbar, aggressiv und wehrt sich. Das ist gewollt. Es ist sozusagen die key-Verhaltensweise, an der die gesamte Argumentation der Schmieren-Initiatoren hängt: der ‚Angeklagte‘ habe sich nicht im Griff.

Genau das ist die gewünschte Reaktion der Gegenseite, die nun behaupten kann, der Beschuldigte habe sich nicht unter Kontrolle, sei psychisch instabil. Glauben Sie es mir, es ist eine fürchterliche Situation, – man wird bloßgestellt und öffentlich für nicht zurechnungsfähig erklärt. Nur ziemlich intelligente, kritisch denkende Freunde halten in einer solchen  Situation noch zu einem. Ich hatte glücklicherweise welche und ich habe sie immernoch.

Was auf privater Ebene zunächst verdeckt geschieht, narzisstisch falsche Anschuldigungen und Provokationen hinter verschlossener, die aggressive Gegenwehr dann bei geöffneter Tür, ist noch wesentlich wirkungsvoller, als das, was zur Zeit mit Kavanaugh passiert. Im privaten Fall hat das Opfer keine Lobby. Am Ende denkt fast jeder, der Narzisst hat vielleicht doch Recht mit seinen Anschuldigungen.

Im schreckliche Fall Kavanaugh, der vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfindet, zweifelt eine immer größer werdende Mehrheit inzwischen an der Seriosität der Aussagen Blasey Fords. Ihre Erinnerungen und Aussagen dazu sind inkonsistent und ganz USA weiß, dass sie innerhalb eines regulären Verfahrens den Staatsanwälten nicht stand halten würden. Nur sind es hier nicht Staatsanwälte, die über die Nominierung von Kavanaugh entscheiden, sondern der gesamte Senat, dessen republikanische Wackelkandidaten eventuell nicht stark genug sind, um die demokratische Doppel-Standard (double standards) Gehirnwäschestrategie gefestigt auszuhalten. Man wird sehen. Es ist nicht nur CNN, es sind sämtliche ‚liberale‘ Medien weltweit (gibt es andere?), die in einem Abwasch alles diffamieren, was nur annähernd konservativ ist und speziell, was mit Trump zu tun hat. Aber das ist wieder ein ganz anderes und ebenfalls sehr interessantes Thema.

Das Gute, Narzissten sowie narzisstische Systeme diskreditieren sich am Ende selbst.

 

An ihrer Doppelmoral sind sie zu erkennen

Moral wird hier ganz offen instrumentalisiert. Aber für Narzissten selbst gilt sie offenbar nicht. Es wird sich angeblich authentisch für Minderheiten oder Benachteiligte eingesetzt, in Wirklichkeit steckt etwas ganz anderes dahinter. Auch in diesem fürchterlichen Fall. Ein Leben, eine Familie und eine Karriere werden zerstört oder stehen auf dem Spiel. Die Art und Weise, wie vorgegangen wird, spottet jeder Beschreibung. Und das vor der gesamten Weltöffentlichkeit. Hier gilt das Recht auf Respekt und fairen Umgang ganz offensichtlich nicht. Auch vielleicht gut: narzisstische Vorgehensweisen werden den Menschen langsam bewusst.

Der Mensch ist des Menschen Wolf.

 

 

Nachtrag    5.10.2018

Ein paar Stunden nach Veröffentlichung meines Textes wurde seitens des FBI kommuniziert, dass es keine Hinweise auf ‚sexual misconduct‘ seitens Kavanaugh gibt.

Die Demokraten zweifeln an der Methode des FBI.

Der Report ist für alle Senatoren in einem Sicherheitstrakt, ein paar Stockwerke unter dem großen Kuppel-Saal, einsehbar. Es dürfen keine Datenträger mit in diesen Bereich genommen werden.

Quer durch unsere deutschen Online-Tagespresse Medien suchte ich bis jetzt vergeblich nach einem Artikel, der Kavanaugh klar entlastet, ohne erneut sein Verhalten zu kritisieren. Was ist diese Identitätspolitik nur für ein Rückschritt in erschreckend simplifizierten, wenig förderlichen Umgang miteinander.

Ich hoffe, mit dem Kavanaugh Skandal ist jetzt ein Peak erreicht. Die Menschen in den USA, meiner Erfahrung nach im Durchschnitt wesentlich empathischer als bei uns, lassen sich nun wahrscheinlich nicht länger von infantilen Pseudo-Benachteiligungsdebatten blenden.

Kavanaugh ist jedenfalls rehabilitiert. Ich hoffe, er und seine Familie erholen sich jetzt von den Geschehnissen der letzten Wochen.

 Zum ersten Mal überhaupt habe ich nun den Ursprung, das Wesen und die Notwendigkeit einer Unschuldsvermutung verstanden. Ein wichtiges Abstrakt nicht nur auf juristischer Ebene.

 

(Foto: Pixabay, no copyright)