The Elephant in the Court Room

Der Elefant im Gerichtssaal

„Female Malignant Narcissism“

Johnny Depp vs Amber Heard Part III (english/ german)

– „You’ve no right to sit down if you’re nobody’s guest“ – Hedy Lamarr

aus dem im Juli 2022 erscheinenden Album „18“ von Jeff Beck und Johnny Depp

Screenshots Johnny Depp Instagram

(Meinung Britta Heusinger von Waldegg)

I have to create

Ein Satz macht den Unterschied

Das sagte Johnny Depp über sich selbst, als er im Circuit Court von Fairfax County von Benjamin Rottenborn befragt wurde.

Diesen Satz weiter zu erläutern, das wäre ihm nicht eingefallen. Dazu ist er erstens zu bescheiden und zweitens hält er davon nichts, – „… don’t romanticize it and present yourself …“.

Aber in diesen vier Worten liegt soviel mehr als nur die pure Information.

Sie beschreiben seine „Muchness“ (Lewis Carroll), seine „Madness“ und seine „Truth“. Johnny Depp ist Maler, Dichter, Songwriter, Musiker und Schauspieler. Wahrscheinlich kann er noch viel mehr.

Johnny Depp führt deshalb ein vollkommen anderes Leben als die meisten anderen. Oft wird er unterschätzt und reduziert.

Wie er sich fühlt und was er braucht, um auch nur zufrieden zu sein, das unterscheidet sich eklatant von den Lebensinhalten anderer.

Menschen mit extrem seltenen Fähigkeiten werden von der Mehrheit fast nie in ihrer Eigenart verstanden. Das kann für sie sehr belastend sein. Oft isolieren sie sich deshalb. Die Konfrontation mit der Normalität kann sie überlasten.

Was aber von noch größerer Bedeutung ist: Gerade sie brauchen besonders viel Verständnis und Zuneigung, denn sie sind hypersensitiv. Sie fühlen mit hoher Intensität und gehen bei allem, was sie denken, in die Tiefe. Sie können nicht anders.

Kritisch ist es, wenn ihre Besonderheit nicht gefördert oder ihnen schon als Kind nicht erlaubt wurde, sie selbst zu sein, – wenn sie statt dessen für ihre Andersartigkeit bestraft wurden.

Manche erfahren deshalb nie ihre „Truth“. Sie erfahren ihr Leben lang nicht, wer sie eigentlich sind.

Unterforderung

„I have to create“ heißt im Umkehrschluss auch, dass es jedes Mal, wenn die persönliche Freiheit eingeschränkt wird, wenn es, wie so oft, langweilig oder repetitiv wird, wenn der Kreativitätsfluss unterbrochen und das Handeln des Kreativen herablassend beurteilt oder belächelt wird, zu Frustrationen kommt.

Begabte des oberen Extrembereiches, Neurodiverse, leben in ihrer eigenen Welt. Sie haben nur wenige Gemeinsamkeiten mit neurotypischen Menschen. Das führt zu Missverständnissen, häufig zu fehlender Akzeptanz und oft zu Diskriminierungen.

Es kommt sogar zu Neid- und Konkurrenzverhalten anderer, nicht selten innerhalb der eigenen Ursprungsfamilie: Aber fast immer dann, wenn maligne Narzissten im Spiel sind. Das ist sehr schmerzhaft, bitter und schwer vorstellbar, aber leider wahr. Ein Betroffener erfährt nie wie es ist, sich gehalten, sicher und geschützt zu fühlen, – vergleichbar mit einem Baum ohne Wurzeln.

Passieren dann im Leben als Erwachsener sogenannte Trigger, also erlebt derjenige diesen Verrat erneut, durch eine ihm emotional nahestehende Person, kann ihn das in eine tiefe Krise stürzen.

Menschen mit hohen Begabungen brauchen Unterstützung und Sicherheit um ihre Andersartigkeit leben und umsetzen zu können. Finden sie sie schon bei ihrer Familie nicht, droht ihnen in ihrem Leben eine Kaskade an destabilisierenden Erfahrungen.

Diskriminierung und Anmaßung

Warum dieser Sachverhalt im Leben von Johnny Depp eine so hohe Relevanz hat, warum er dramatische Konsequenzen seiner Andersartigkeit erleben musste, das wird hier erläutert.

Ein Beispiel ist der Prozess in Fairfax, die Behandlung Mr. Depps durch Amber Heards Anwälte und die offensichtlich fehlende Kompatibilität zwischen JD und AH.

Letztere wurde Johnny Depp erst klar, als die Persönlichkeitsstörung von Heard sich deutlich zeigte. Er liebte ein Phantom, – eine Person, die nur in seiner Vorstellung existierte.

Kurz: Amber Heard konnte wahrscheinlich nie vollumfänglich erfassen, mit wem sie es bei ihrem Ehemann zu tun hatte. Dazu hätte sie mitfühlend sein müssen. Alles, was sie spürte, war ein tiefes Unbehagen, das auf ihr Unterlegenheitsgefühl zurückzuführen war. Und darauf hatte sie reagiert: Mit Verleumdung. Ihr Neid hatte sie dazu getrieben, sich straffällig zu machen.

Dass eine Art Culture-Gap zwischen Johnny Depps Team und und dem Team von Amber Heard existierte, war an jedem einzelnen Prozess-Tag deutlich zu spüren.

Anmaßungen, Diskriminierungen und Verleumdungen schienen an den sympathischen, feinen und respektvollen Zeugen, Experten, seinen Anwälten und ihm selbst abzuperlen. Und dennoch, – die Grobheiten waren schwer zu ertragen.

Wenn die Situation nicht so seriös gewesen wäre, hätte man über einzelne Vertreter des Heard-Teams laut lachen können. Glich dieses Panoptikum doch teilweise übertriebener Darstellungen von Psychopathie, – man erinnere sich an einen gewissen Dr. Spiegel.

Kontrolle – Narzisstischer Neid und seine Auswirkungen

Im Folgenden wird darauf eingegangen, was innerhalb einer Beziehung passiert, wenn sich narzisstisch gestörte Persönlichkeiten unterlegen fühlen und die Kontrolle verlieren.

Sowohl im Paar-Kontext als auch im Ursprungsfamilien-Kontext kommt es zu Verhaltensweisen, die man grob mit dem Begriff Sabotage zusammenfassen kann.

Sie geschehen anfangs verdeckt, indirekt, über Umwege. Im weiteren Verlauf werden sie deutlicher.

Das Positive: Von intrigantem Verhalten in Paar-Beziehungen kann man sich, unter einer bestimmten Voraussetzung, wieder erholen.

Sabotage

Eine Ablehnung des sich stark unkonventionell verhaltenden Kindes seitens seiner Eltern führt, wie oben geschrieben, in den meisten Fällen zu einer fehlgeleiteten Persönlichkeitsentwicklung.

Eltern sollen ihre Kinder konsistent dabei begleiten, im Laufe der Jahre eine Idee von sich selbst zu bekommen. Dieser Prozess erfordert, neben breit angelegtem Verständnis, natürlich auch Toleranz.

Von narzisstischen Eltern dagegen kommt Verachtung.

Die meisten dieser Kinder und Jugendlichen befinden sich auf einem außergewöhnlich hohen Energie-Level. Sie bewegen sich genauso schnell, wie sie denken. Ihre Ideen und Konzepte sind kompliziert und sie erwarten, naturgemäß, dass man sich als Elternteil für sie interessiert. Oft beschreiben daher Eltern ihre Kinder als ‚intensiv‘.

Beim Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte schlafen nicht zuerst diejenigen ein, für die das Ritual eigentlich gedacht ist.

Diese „Crazyness“, von der Johnny Depp spricht, mit der man ungewollt oft Verachtung provoziert, ist bei vielen weit überdurchschnittlich begabten Personen ein Kardinal-, ein Erkennungsmerkmal.

Mangelndes Interesse, Scham und Ablehnung in dysfunktionalen Familien

Wie im Prozess in Fairfax von Johnny Depps Schwester Christi Dembrowski unter Eid ausgesagt, erlebte Johnny Depp von frühster Kindheit an eine starke Abneigung seitens seiner, aller Wahrscheinlichkeit nach, pathologisch narzisstischen Mutter. Sie hatte seine “Truth“ negiert.

Seinen unkonventionellen Ideen, wie er im Interview mit Lawrence Krauss erzählte, wurde wenig Verständnis entgegen gebracht. Es wurde sich dafür geschämt. Was sollen die Leute sagen. Das Kind passt nicht ins System.

Betty Sue Palmer, seine 2016 verstorbene Mutter (um die er sich übrigens bis zuletzt liebevoll gekümmert hatte), muss gespürt haben, dass ihr Sohn ihr etwas sehr Besonderes voraus hatte, über das sie keine Kontrolle ausüben konnte. Oder das sie selbst auch glaubte zu besitzen, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht leben durfte. Sie entwickelte Neid. Um diese besondere Energie, diese Genialität, zu unterbinden, sabotieren narzisstische Mütter in vielen Fällen ihre nicht gesellschafts-konformen Kinder.

Bei begabten Mädchen spielt noch ein anderer Aspekt eine Rolle: Es kommt zu toxischem Kokurrenzverhalten.

Wie soll ein begabtes Kind und ein(e) Heranwachsende(r) sich innerhalb einer Mainstream-Gesellschaft gesund entfalten, wenn nicht nur seine/ ihre Verhaltensweisen, sondern sie und er in ihrer Persönlichkeit selbst von den eigenen Eltern abgelehnt und sogar abgewertet wird?

„I have to create“, ohne elterliche Unterstützung? Das gestaltet sich schwierig.

Im Laufe des Prozesses gegen AH wurde klar, Johnny Depp wurde von seiner Mutter sowohl vernachlässigt, als auch emotional und physisch missbraucht. Er selbst sprach nach dem Tod seiner Mutter sinngemäß von „ihren Grausamkeiten“ ihm gegenüber.

Johnny Depp hatte keine Ahnung von seinem eigenen Potenzial. Im Gegenteil, er dachte lange, er sei ein „Loser“. Genau das erleben viele begabte Menschen. Sie finden keine einzige Person, die an sie glaubt.

Fangen sie aber an, sich in eine positive Richtung zu entwickeln, leiden sie zunächst oft am sogenannten Imposter Syndrom. Sie glauben nicht an ihre eigenen Fähigkeiten, schätzen diese als zu gering ein, glauben, sie seien Hochstapler und sind oft nahe dran, zu früh aufzugeben.

Im Fall Johnny Depp: Die sicher beste Entscheidung seines Lebens war, seine sogenannte Familie bzw. das, was davon übrig geblieben war, zu verlassen und sich der Kontrolle seiner Mutter zu entziehen.

Kontrolle ist das Stichwort

Man muss um die Umstände seines „Elternhauses“ wissen, um alles Weitere zu verstehen.

Nachdem Johnny Depp sich als Schauspieler etabliert hatte wünschte er sich eine Familie, in der er seinen Kindern Respekt entgegenbringen wollte, sie noch nicht einmal mit einem „No“ konfrontieren, sondern ihnen sanft nachvollziehbare Erklärungen liefern, warum eine Entscheidung unvorteilhaft sein könnte, und er wollte ihnen zeigen, was bedingungslose Liebe bedeutet.

Liberté und Egalité

In Frankreich, fernab von Los Angeles und Hollywood, lebte er zusammen mit Vanessa Paradis und ihren beiden Kindern ein sehr einfaches, freies und unkontrollierbares Leben ohne Ablenkungen. Ohne das Mikroskop und die Verzerrungen einer exaltierten Filmindustrie konzentrierte er sich auf das Wesentliche.

Kleiner Exkurs in den französischen Film

Johnny Depp liebt Frankreich. Wer nicht? In diesen Tagen beginnen in der Nähe von Paris die Vorbereitungen für die Dreharbeiten von „La Favorite“, in dem er unter der Regie von Maïwenn Le Bresco, unter anderem auf Schloss Versailles, König Louis XV spielen wird. Sie selbst spielt dessen letzte Maîtresse Jeanne Du Barry, die ihn überlebte und später, im Zusammenhang mit der Französischen Revolution, guillotiniert wurde.

Interessant ist hier die sogenannte Méthode Maïwenn, die JD sicher entgegen kommt. Man darf auf den kommenden Film sehr gespannt sein, denn unter Maïwenns Regie gibt es keine Texte, an die sich die Schauspieler zu halten haben. Es existieren nur Stichpunkte über die Szenen an sich, einige sehr spezielle Kamera- und Schnitt Techniken und ein sich in ständigem Fluss befindender Austausch mit der Regisseurin selbst.

Also: Nicht nur DIORs Unterstützung konnte sich Johnny Depp in den letzten Jahren sicher sein. Die Verkaufszahlen von Eau Sauvage waren in den letzten Monaten explodiert, – Depps Anhänger hatten damit DIORs Loyalität Depp gegenüber unterstützt.

Maïwenn hatte in ihrem Film „Mon Roi“ (2015), mit Emmanuelle Bercot und Vincent Cassel, das Thema Pathologischer Narzissmus hervorragend aufgearbeitet. Vincent Cassel ist hier der Toxische Lügner, der mit seinem Narzissmus seine Frau, eine Rechtsanwältin, fast in den Wahnsinn treibt. Wer das Thema „Narzissmus und Codependenz“ verstehen möchte, sollte sich unbedingt diesen, selbst für französische Verhältnisse, außergewöhnlichen und herausragenden Film ansehen.

Auf den Narzissmus in „Mon Roi“ Bezug nehmend wundert es einen nicht, dass die hoch spannende Künstlerin Maïwenn Johnny Depp in den letzten Jahren, gegen den Trend der US-amerikanischen Filmindustrie, unterstützte und Louis XV mit ihm besetzt hat, – verkörpert er doch, was wir alle spätestens seit dem Fairfax Urteil wissen, das Gegenteil eines toxischen Aggressors.

Fatal Attraction

Auch das idyllische Familienglück in Südfrankreich sollte sich nicht über die Biologie der Anziehung hinwegsetzen können. Johnny Depp verliebte sich, oder wurde verliebt gemacht, während der Dreharbeiten zu „Rum Diary“ in seine junge Kollegin Amber Heard.

Ohnehin euphorisiert davon, mit der Verfilmung des Buches „The Rum Diary“ seinem guten Freund Hunter Thompson, der sich in 2005 unter anderem aus Langeweile das Leben genommen hatte, eine Ehre zu erweisen, konnte Johnny Depp der karibischen Atmosphäre und der sirenenhaften Versuchung seiner damals bildschönen Schauspielerkollegin nicht widerstehen. Es wäre in einer bestimmten Filmszene passiert, – an einem Kuss unter einer Dusche hätten beide gespürt, dass etwas Besonderes passiert sei.

Wogegen er auch nicht ankam, war die seiner überhöhten Fantasie entsprungene Identifikation mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall, als vergleichbares weil ebenfalls extrem altersunterschiedliches Traum-Schauspielerpaar und deren große, leidenschaftliche Liebe.

So gaben sich Heard und Depp sogar die gleichen Spitznamen wie damals Bogart und Bacall: Steve und Slim.

Red Flags und Widersprüche

Er habe gewollt, dass es funktioniert. Er wollte nicht weglaufen. Johnny Depp war eben auch nur einer unter Vielen, die erste Widersprüche und Warnzeichen gar nicht erst in ihr Bewusstsein dringen lassen wollten.

Das wird schon. Man hat ja bereits ganz andere Schwierigeiten in seinem Leben aus dem Weg geräumt. Und wenn man der Ältere ist und schon so viel Erfahrung hat und zudem dem Gegenüber auch einiges an Kompetenz voraus, – was soll schon passieren? Über diese kleinen Machtspiele sieht man doch souverän hinweg, wird er gedacht haben.

Und so kam es, dass sich Johnny Depp immer weiter in seine verhängnisvolle Beziehung mit AH spiralisierte. Details darüber sind, wie wir alle wissen, für immer und für alle Zeiten bei youtube dokumentiert. Einen Film soll es bald sogar auch geben und es wird zur Zeit darüber spekuliert, wer denn die smarte Camille Vasquez spielen soll, die zur Zeit als Identifikationsfigur für alle aufstrebenden weiblichen Hispano-Karrieren zur Verfügung steht.

Doch bei aller Comedy und Häme, die sich über den Fall ergießt, bleibt etwas Bestimmtes unausgesprochen, das auch nicht einfach zu transportieren ist: Die existenziellen Ängste und destruktiven Emotionen, durch die sich Johnny Depp kämpfen musste, bevor es überhaupt zum Prozess in Fairfax kam.

Was ihm als Fünfzehnjähriger gelungen war, nämlich sich dem emotionalen Missbrauch, der Verachtung und der Kontrolle seiner Mutter weitgehend zu entziehen, das hatte ihn bei Amber Heard wieder eingeholt und zwar bis zum 1. Juni 2022, an dem er von allen „false accusations“ freigesprochen wurde.

Heards bisherige Sabotageversuche sind damit bis auf weiteres gestoppt. Johnny Depp wird auch in USA wieder als Schauspieler arbeiten, – er wird auf diesem Gebiet wieder kreativ sein dürfen.

Aber typisch für besessene krankhafte Narzissten: AH wird sich nicht zurück ziehen.

Das Drama begann schleichend mit Energieentzug

Energieentzug bedeutet Sabotage

Allen denjenigen, denen das Verhalten Amber Heards immernoch ein Rätsel ist und die sich fragen, warum sie partout nicht einsehen will, dass sie politisch korrekt ausgedrückt „etwas falsch“ gemacht hat, warum sie immernoch zwanghaft lügt, warum ihr anscheinend nichts peinlich ist und warum sie sich überhaupt Johnny Depp und wahrscheinlich vielen anderen Personen um sie herum gegenüber so destruktiv verhält, gebe ich den Hinweis auf den ersten Teil dieser Trilogie: „Female Malignant Narcissism“ – Manipulationstechniken nach Textbuch – Johnny Depp vs Amber Heard Part I vom 1. August 2020.

Es wird erklärt, was in den Gehirnen von Personen vorgeht, die andere Menschen kontrollieren und demütigen müssen, um sich gut zu fühlen. Es wird genau beschrieben, warum die Gefühle eines sich emotional und physisch missbräuchlich verhaltenden Menschen mit Persönlichkeitsstörung anders sind, als die eines psychisch gesunden. Hat man sich über die pathologischen Muster narzisstisch gestörter Aggressoren informiert wird klar, warum AH sich so bizarr verhält. Sie lebt in ihrer eigenen verzerrten Welt.

Kurzer Ausflug in die Welt der Therapeuten

In der Psychologie werden Klienten, Kranke, Patienten nicht für ihr Verhalten verurteilt. Auch Pathologische Narzissten nicht. Deshalb fühlen sich sogenannte Opfer narzisstischen Missbrauchs meistens nicht verstanden, wenn sie ihre Geschichte erzählen und es nicht abwarten können, endlich Hilfe zu bekommen.

Das ist ein Paradoxon. Die Person, die jahrelang eine andere oder mehrere andere Personen schwer misshandelt, darf seitens des Therapeuten nicht dafür verurteilt werden. Derjenige, der darunter zu leiden hat, soll aber genau erkennen, was mit ihm passiert, dass es sich um perverse Gewalt handelt, und er soll deshalb Konsequenzen ziehen. Genau das ist oft wegen des Trauma-Bondes (Stichwort Stockholm-Syndrom) nicht möglich. Wie viele Personen trennen sich nicht von ihrem missbräuchlichen Partner, weil sie verdrängen und weil sie sich einreden, dass sich die Situation irgendwann zu ihren Gunsten ändern wird. Meistens ist das Gegenteil der Fall. Sie verharren in ihrem zutiefst unglücklichen Leben, statt denjenigen zu verurteilen, der ihnen schadet.

Auch Johnny Depp brach nie den Kontakt zu seiner Mutter ab, habe er doch Verständnis für ihre eigene Vergangenheit gehabt, hieß es offiziell. Natürlich spielen tiefe Emotionen eine Rolle. Alle Kinder hoffen bis zuletzt auf bedingungslose Liebe und authentische Anerkennung ihrer Eltern.

Und er trennte sich lange nicht von ihr, von AH, die ihn ebenfalls maltraitierte. Betroffene realisieren oft zu spät, dass sie zwar aus einem Mutter-Kind Verhältnis nie ausbrechen können, dass sie aber nicht gezwungen sind, bei einem toxischen Partner zu bleiben.

Und die Kontrollen und Demütigungen, die mit der Umsetzung ihrer Regeln in ihrem gemeinsamen Penthouse so harmlos anfingen, wurden schleichend schlimmer. Ein Johnny Depp, Freigeist und hoch kreativ, hatte sich unterzuordnen.

Trigger

Er sah sich in einer Déjà-vu Situation, wahrscheinlich ohne es sofort zu realisieren. Alle malignen Narzissten sind anders, auch wenn ihr Programm immer dem gleichen Muster folgt:

Seduction, Devaluation, Discard.

Genau diese Abfolge nahm innerhalb der Beziehung seinen Lauf.

„I have to create“, – unter diesen Voraussetzungen unmöglich.

Zu den getriggerten Erinnerungen an frühere seelische Grausamkeiten kam seine tiefe Traurigkeit darüber, dass die Person, die er meinte geliebt zu haben, eine Fata Morgana war, – eine Illusion.

Johnny Depp hat buchstäblich jede Minute, die er mit Amber Heard verbracht hatte, verschwendet.

Hier noch einmal der Hinweis auf Part I, – die Person, mit der er glaubte, es zu tun zu haben, hat nicht existiert.

In diesem Zusammenhang wird auch klar, warum sein Drogen- und Alkoholkonsum während und nach der Beziehung zu AH zunahm und ihn fast umgebracht hätte, – vergeblich ausgeschlachtet von Herrn Rottenborn.

Was der Weltöffentlichkeit während dieser intensiven Wochen des Gerichtsprozesses sicher nicht verdeutlicht werden konnte, war Johnny Depps Fassungslosigkeit und seine enorme Trauer über den Verlust einer Person, die in der Realität gar nicht existiert hat. Und nicht zu vergessen, die Scham darüber, auf einen Betrug hereingefallen zu sein.

Ein so hoch emotionaler Mann wie Johnny Depp musste akzeptieren, dass es sich bei ihm und AH um eine Pseudo-Liebesbeziehung gehandelt hatte. Genauso falsch, wie die durchlebte Mutter-Sohn Beziehung es einmal war.

Warum Johnny Depp so konsequent liebenswürdig ist

Wenn man ihn beobachtet, wie freundlich er sich seinen Fans gegenüber verhält, wie wertschätzend er mit jedem spricht, der es schafft, zu ihm vorzudringen, ist man gerührt. Niemals ist Johnny Depp genervt, – er ist noch nicht einmal neutral.

Es erklärt sich von selbst, dass er andere Menschen so behandelt, wie er selbst behandelt werden möchte.

Menschen, die erlebt haben, was Johnny Depp erlebt hat, sollten sich danach ausschließlich mit handverlesenen freundlichen, wertschätzenden Personen umgeben. Das Gelernte sollte mit neuen positiven Erfahrungen im Laufe der Zeit annähernd gelöscht werden. Es ist dann irgendwann möglich, wieder zu vertrauen.

Nach dem Urteil hat sich die Beziehung zu seinen Anhängern um noch eine Qualität erweitert: Er ist zutiefst dankbar für die große Unterstützung und er bringt diese Dankbarkeit in seinem sorgfältig formulierten Instagram-Post zum Ausdruck. Es ist ein berührender Text, der einen kurzen Einblick in sein komplexes Inneres gibt.

Was vor Gericht so mühsam zu beweisen war, hatte seine weltweite Fan-Community immer gewusst. Bemerkenswert, wie groß die Loyalität ihm gegenüber war und in welchen unterschiedlichen Formen sie sich zeigte. Diese Energie muss er gespürt haben.

Darüber zu lesen auch in Portugal: Im unsichtbaren Käfig der narzisstisch gewalttätigen Mutter

‚Female Malignant Narcissism‘ – Manipulationstechniken nach Textbuch – Johnny Depp vs Amber Heard Part II

Foto: Johnny Depp on facebook/ Instagram

Crucial: Cross-examination of the Narcissist

Die Bedeutung des Kreuzverhörs in der Anhörung Amber Heards

Es bleiben nur noch drei Wochen, bis der Prozess in Fairfax County, Virginia, abgeschlossen sein wird.

Inzwischen ist es an Amber Heard, der Jury ihre Performance vorzutragen. Es war mit einstudierten Szenen zu rechnen, aber dass ihre schauspielerischen Möglichkeiten wirklich so limitiert sind, damit hat wahrscheinlich niemand gerechnet. Es ist schwer, sich nicht abzuwenden.

Dieser Artikel nimmt Bezug auf den im Jahr 2020 erschienen ausführlichen ersten Teil, über seinen Prozess in London, den Johnny Depp gegen „The Sun“ geführt und verloren hatte. Ihn als „Frauenschläger“ zu bezeichnen wurde dem britischen Boulevard-Blatt 2020 ausdrücklich erlaubt. Das hat sich inzwischen geändert.

Johnny Depp sei besessen von der Wahrheit, heißt es. Er wolle sich rehabilitieren, – zum einen um seine Karriere fortführen zu können und zum anderen um seine Würde wieder herzustellen. Seine Kinder spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle.

Im ersten Teil wurden Beispiele narzisstischer Manipulationstechniken am Verhalten Amber Heards aufgezählt und erklärt. Wenn man mit typischen Verhaltensweisen maligner Narzissten vertraut ist, ist ihre Programmatik leicht zu durchschauen.

Oft muss man dann nur abwarten. Narzissten überschätzen sich.

Die Basis ihres Handelns bildet ihr krankhafter Zwang zu lügen. Man darf nichts glauben, was von ihnen behauptet wird. Jedem Detail, jeder ihrer Informationen muss man mit größter Skepsis entgegen treten.

Wie die Strategie der Law-Firm Johnny Depps‘, die Taktik von Benjamin Chew und seinen Kollegen aussehen könnte, möchte ich in diesem Beitrag kurz ausführen. Das Kreuzverhör in der Anhörung Amber Heards wird die entscheidende Phase in diesem Prozess darstellen. Es wird für die Meinungsbildung der Jury von zentraler Bedeutung sein.

Expertenmeinung über typisches Verhalten von Lügenden

Eine Körpersprache-Expertin analysiert Amber Heard

Die renommierte Körpersprache-Expertin Janine Driver spricht über typische Indizien beim ’story-making‘.

Zeige, statt zu beschreiben – Regieanweisungen

Jetzt hat Amber Heard endlich ihre weibliche Hauptrolle in einem Film von Johnny Depp.

Und von ihrer Psychologin Dr. Dawn Hughes, der Frau mit den kalten Augen, hat sie umfassende Informationen erhalten, wie sich weibliche Opfer Häuslicher Gewalt fühlen und wie sie auftreten, – sozusagen als Regieanweisung.

Eine absurde Geschichte reiht sich an die andere. Untermalt von blumigen Filmszenen. Man kommt ja schließlich aus diesem Business. Zeige, statt zu erklären heißt es in Schriftstellerkreisen und sicher auch bei Regisseuren. AH’s Atem an einer Scheibe oder der dreckige, filzige Teppich war ihr erst aufgefallen, nachdem JD sie geschlagen habe und sie auf ihm gelandet sei, – so ungefähr. Viele, viele Bilder.

Johnny Depp habe einer Flugbegleiterin auf einem Flug nach Europa Drogen verabreicht, diese habe AH am Arm berührt, worauf JD in rasende Eifersucht geraten sei und sie körperlich angegriffen habe.

Man habe im Flugzeug eine Stecknadel fallen hören können, sagt das Script. Schwer vorstellbar, denn selbst wenn ein Flugzeug sich keinen Meter bewegt, gibt es eine erhebliche Geräuschkulisse. Sei es durch Aircondition, Hydraulik, das Öffnen und Schließen von Containertüren, Stimmen von Abfertigungspersonal oder Sonstiges. Und während des Fluges arbeiten die Triebwerke mit enormer Lautstärke. Also ganz schlecht recherchiert!

Diese und weitere Behauptungen stellen den Rahmen von AH’s Lügenkonstrukten dar.

Abgesehen davon, dass man sich nicht vorstellen möchte, was die Federal Aviation Administration FAA mit einer Drogen konsumierenden Flugbegleiterin machen würde, gibt es weitere Unglaubwürdigkeiten. Natürlich sei sie hinter ihrem Vorhang verschwunden und könne Depp’s Gewaltausbruch nicht bezeugen, wie auch alle anderen angeblichen tätlichen Angriffe, einschließlich Leibesvisitationen auf der Suche nach Kokain-Päckchen oder Penetrationen mit Flaschen, obwohl Johnny Depp so betrunken gewesen sein soll, dass er nicht gerade gehen konnte, von niemandem bezeugt werden können. AH stellt Behauptungen auf und versucht, wie bei einem Casting für einen Film, ihre beste schauspielerische Leistung abzurufen. Dass Frau Heard das nicht gelungen ist, dürfte offensichtlich sein.

Wir alle sind doch irgendwie Experten für Körpersprache. Wir spüren innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde, dass das Gesagte nicht mit der Mimik des Sprechenden übereinstimmt. Bei Lügenden gibt keine Kongruenz zwischen feinsten Kontraktionen der mimischen Gesichtsmuskulatur und dem, was sie behaupten. Psychopathen sind sich dieses Zusammenhanges bewusst. Sie trainieren täglich und tragen ein bewegungsloses Gesicht während sie lügen, aber selbst das verrät sie.

Wie schon oft in vorhergehenden Texten beschrieben, sind Narzissten überheblich und sich der Feinheiten innerhalb sozialer Interaktionen nicht bewusst. Deshalb machen sie Fehler. Menschen mit funktionierenden Gehirnregionen, die für Empathie zuständig sind, verarbeiten diese zwischenmenschlichen Informationen blitzschnell. Das hat natürlich Gründe. Sie sind tief in der menschlichen Biologie verankert.

Narzissten sind dazu nicht imstande. Hier auch ein kurzer Hinweis auf die verheerenden Folgen für Kinder: „Erziehung durch eine narzisstische Mutter“. Eine narzisstische Mutter sieht ihrem Kind nicht an, dass es beispielsweise traurig ist, Angst hat oder sich unwohl fühlt. Sie kann es daher erstens nicht spiegeln und zweitens nicht auf die Emotionen ihres Kindes eingehen.

In narzisstischen Konzepten, andere zu übervorteilen und die eigene Agenda durchzusetzen, kommen Feinheiten selten vor. So auch hier. AH bildet sich ein, man nähme ihr ihre grob gestrickten Geschichten ab. Grandiositätsfantasien.

In diesem Zusammenhang: Immer wieder muss man sich über Rechtsanwälte wundern, die um die Verteidigung eines Lügners herum ein einfallsreiches Konzept bauen, – sogar eine Art kreativen Prozess daraus machen.

Cross-Examination: Die Möglichkeiten für Johnny Depp’s Team um Benjamin Chew

Abgesehen von professionellen Verhörmethoden muss man bei der Entlarvung narzisstischer lügnerischer Darbietungen vor Gericht noch weiteres, entscheidendes Hintergrundwissen mit einbeziehen.

Der strukturelle Rahmen

Dem Verhalten Amber Heards liegt unumstritten eine Theorie zugrunde. Die stützenden Informationen hat sie freundlicherweise schon innerhalb ihrer ersten Sätze selbst geliefert.

Die kleine Amber wollte nichts mehr, als aus ihrer texanischen Kleinstadt in die große weite Welt ziehen und registriert werden. Am liebsten berühmt.

Sie sei in Los Angeles von Casting-Termin zu Casting-Termin und habe in der letzten Sitzreihe der öffentlichen Busse, mit denen sie zu diesen Terminen unterwegs gewesen sei, ihre Tank Tops gewechselt. Keine Anstrengung war ihr zu viel, kein Job zu unwürdig und ganz nebenbei habe sie sich auch immer, innerhalb sozialer Projekte, für Benachteiligte eingesetzt. In der Anti-Narzissmus Community spricht man hier von facade-management – der Konstruktion und Pflege eines bestimmten Images.

Wie sie selbst aussagte, sei es immer nur zu kleineren Rollen gekommen.

Die Chance der Zusammenarbeit mit Johnny Depp in Hunter Thompson’s Buchverfilmung „The Rum Diary“ eröffnete ihr plötzlich ganz ungeahnte neue Möglichkeiten. Auf verschiedenen Ebenen.

Um es kurz zu machen. Johnny wurde während der Dreharbeiten von ihr ‚gehooked‘ oder ’seduced‘, ein Mann in den besten Jahren, die Zukunftsperspektive schlechthin, und mit ein bisschen Geduld entwickelte sich daraus tatsächlich eine Liebesgeschichte, – wenn auch anfangs verdeckt, aber alles hat eben seinen, wenn auch manchmal unwürdigen, Preis.

Benjamin Chew und seine Kollegen spielten schon einige Male auf Heard’s „Gold- und Fame-Digger“ – Agenda an, auf das Muster, das klar als Motivation für ihr kalkuliertes Verhalten zugrunde lag.

Es vergingen allerdings einige, nach ihren Erzählungen gruselige, Jahre, geprägt von Drogen- und Alkoholexzessen Johnny’s oder seinen Entzugsphasen, bevor sie heirateten.

Die zeitliche Abfolge bietet genug Stoff für Spekulationen. Auch aggressive Reaktionen von AH auf den Vorschlag, einen Ehevertrag aufzusetzen, der dann nie zustande kam, sprechen Bände. Und als es um einen sogenannten Postnub-Vertrag (nach Eheschließung) ging, und JD seine Anwälte bat, AH entsprechende Vorschläge zu machen, kam es in Australien zum Eklat, – zu dem bekannten brutalen Höhepunkt dieser Mesalliance.

Um den Todestag seiner Mutter herum sagte JD seiner Frau, er wolle sich von ihr trennen. Es folgte eine AH-Inszenierung im gemeinsamen Penthouse des Eastern Columbia Buildings, in der sie aus dem Nichts plötzlich schrie: “don’t do that again“, was von Zeugen, ihre nebenan platzierten Freunde, gehört werden sollte (ein erfundener tätlicher Angriff von JD). Dummerweise standen seine bodyguards im Nebenzimmer und können bezeugen, dass sich JD gar nicht in AH’s unmittelbarer Nähe aufgehalten hatte. Ärgerlich. Am nächsten Morgen: Heards Fäkalien-Aktion.

Amber Heard sah ihre Felle wegschwimmen.

Dann: Exakt an dem Tag, als JD sich mit den Hollywood Vampires auf eine Europa-Tournée begab, also das Land verließ, reichte AH die Scheidung ein und zeigte ihn wegen Häuslicher Gewalt an. JD konnte vor Ort nicht reagieren. In Europa hatte er vertragliche Konzert- Verpflichtungen zu erfüllen.

Wie im aktuellen Gerichtsverfahren ausgiebig erläutert folgten außergerichtliche Vereinbarungen, die auch eine Abfindung Heards bedeuteten. Auf sieben Millionen Dollar hatte man sich geeinigt, die Heard zu gleichen Teilen einem Kinderkrankenhaus und einer Wohltätigkeitsorganisation spenden wollte. Das allerdings ist bis heute nicht, so wie versprochen, passiert.

Den Mangel beweisen

Entgegen der Theorie des Klägers, AH sei nur bei JD geblieben um ihren Gewinn noch weiter zu maximieren, behaupten Rottenborn und Bredehoft, sie habe sich nicht trennen können, weil sie versucht habe, Johnny ‚zu retten‘. Also aus angeblich überbordendem Empathievermögen. Und aus Co-Abhängigkeit. Beides kann ausgeschlossen werden. Warum?

Dazu gibt es einen klaren Widerspruch: AH hat durch ihre zahlreichen aufgezeichneten Audio-Aufnahmen bewiesen, dass sie über einen langen Zeitraum versucht hat, illegal Beweise für Johnny Depp’s angebliche Häusliche Gewalt zu sammeln. Vergeblich und: Ein krimineller Akt, denn in Californien ist die Zustimmung beider Personen für solche Mitschnitte erforderlich.

Deadpan – Ausdruckslos

AH ist zu Empathie nicht imstande. Genau das sollte den Mitgliedern der Jury demonstriert werden.

Die oberflächlichen Schilderungen ihrer angeblichen tiefen Gefühle für Johnny Depp machen es deutlich. Ginge man ihren vermeintlichen Emotionen detailliert auf den Grund, würde sie sich verraten. Man kann zu einem gewissen Grad Empathie vortäuschen, indem man sich vorstellt, was in sozialen Interaktionen typischerweise an emotionaler Unterstützung für einen anderen angebracht wäre. Aber dieser Prozess, die kognitive Erschließung der Situation, die Herstellung dieses ‚Produktes Kognitive Empathie‘ dauert zeitlich gemessen länger, als das schnelle, das sofortige, starke Mitgefühl einer emotional normal entwickelten Persönlichkeit, – quasi deren unmittelbare Identifikation mit einem Betroffenen.

Kurze Zwischenbemerkung: Empathieloses narzisstisches Verhalten stellt daher klar eine Abweichung von der Norm dar.

Authentische Empathie, echtes Mitfühlen kann von einem Narzissten weder glaubhaft vorgespielt, beispielsweise vor Gericht, noch im Nachhinein erlernt werden. Auch nicht im Rahmen einer Verhaltenstherapie. Es würde immer bei kognitiver, erlernter Empathie bleiben.

Man könnte AH vor den Mitgliedern der Jury testen. Ein Narzisst ist nicht in der Lage, eine andere Person zu lieben. Und er trauert nicht. Er ist statt dessen wütend, wenn die Dinge nicht so entwickeln, wie er sie sich vorgestellt hat.

Zu natürlichem, tiefem Mitgefühl fehlen dem Narzissten die gehirn-anatomischen Möglichkeiten, wie im ersten Artikel detailliert beschrieben. Sie existieren bei ihm nicht. Diese Regionen im Gehirn des Narzissten sind fehlerhaft, – sie weisen einen Mangel an neuronalen Verbindungen auf. Hirnscans zeigen: Es gibt dort keine Aktivität.

Noch einmal: Das ist der Grund, warum ein Narzisst nicht therapierbar ist. Er kann niemals zu einem Empathen werden.

Zwei sich widersprechende Motivations-Konzepte

Es müssen also zwei sich widersprechende Motivations-Konzepte herausgestellt werden.

Dass AH sich nicht schon vor der Eheschließung von Johnny Depp getrennt hat lag nicht etwa an ihrer Unfähigkeit, ihr Mitgefühl zu stoppen oder an einem Trauma-Bond. Im Gegenteil. Die Verachtung für ihn setzte schon nach wenigen Jahren, wenn nicht sogar nach wenigen Monaten, ihrer Beziehung ein.

Sie entwickelte für sich eine Strategie, einen Plan, sich möglichst gewinnbringend aus dieser Verbindung zu lösen. Das lässt sich sogar durch eine Aussage ihrer gemeinsamen Beziehungs-Therapeutin Dr. L. Andersson belegen.

Und wenn schon die Ausbeute der Scheidung nur sieben Millionen bedeutete, so konnte man wenigstens, im Nachgang, weitere Millionen generieren. Nämlich indem man sich in #MeToo-Zeiten heroisch als Freiheitskämpferin und Verbündete sämtlicher misshandelter Ehefrauen dieser Welt inszenierte.

Obwohl sie selbst ein paar Jahre zuvor von ihrer Ex-Ehefrau der Häuslichen Gewalt bezichtigt und festgenommen wurde, wollte sich AH nun zur Gallionsfigur geschlagener Frauen erheben.

Geschehen in Form eines Op-Eds, – das Corpus Delicti: Der von ihr verfasste Artikel in der Washington Post, um den es in diesem Verleumdungsprozess geht, – als textgewordener Höhepunkt ihrer Hypokrisie.

Einen Tag vor der Premiere ihres Filmes „Aquaman“ wurde er veröffentlicht.

Ganz nebenbei hat sie damit ihren Ex-Ehemann bestraft. Bestraft durch die typischen narzisstischen Werkzeuge der ’falschen Anschuldigung’ und der ’Degradierung’. So grandios kann man Karrieren zerstören und Biografien beschädigen. Selbst die eines Weltstars, – wenn man schon selbst keiner ist und auch nie einer werden wird. Neid ist ein Kardinalmerkmal toxischer Persönlichkeiten.

Auch typisch: Narzissten hinterlassen ‘verbrannte Erde‘. Sie wollen denjenigen, der sie verstoßen hat, zerstören. Er soll den größtmöglichen Schaden erleben. Ihre ‘narcissistic rage‘, die aus der Ego-Verletzung entstandene Wut, ist grenzenlos.

Wie wir alle wissen schien der Plan zunächst aufzugehen.

Warum Rottenborns Antrag auf Abweisung der Klage von Richterin Penny Azcarate abgelehnt wurde

Im Wortlaut:

In this matter there is evidence in the case that the jury can weigh:

That the statements were made by the defendant

That the statements were about the plaintiff

That the statement was published

That the statement is false

The defendant made it so recklessly as to the amount to a willful disregard for the truth.

The weight of that evidence is up to the factfinders so the ‚motion to strike‘ is denied.

Janine Driver, Body Language expert, u.a. für FBI und CIA, janinedriver.com

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 43 –

Quintessenziell

Richard Grannon hat Ausschnitte seines Belgrader Seminars veröffentlicht. Über Jahrzehnte hat er sich mit der Thematik „Krankhafter Narzissmus und Co-Abhängigkeit (codependency)“ auseinandergesetzt und anderen geholfen. Das spartanlifecoach-Projekt schließt er in diesen Tagen ab.

Seinen eigenen Heilungsprozess bringt Grannon in diesen Wochen auf eine andere Ebene und lässt, wie immer, seine Abonnenten daran teilhaben. Vielleicht zeigt dieser Mitschnitt das Ergebnis einer finalen Analyse, den Durchbruch, für ihn und andere ‚safe in the cave – Bewohner‘, die seit langem daran arbeiten, befreit und authentisch zu leben. Man muss es sich nur selbst erlauben. Eine Jury existiert nicht.

Quintessenz – Richard Grannon in Belgrad

‚Female Malignant Narcissism‘ – Manipulationstechniken nach Textbuch – Johnny Depp vs Amber Heard Part I

Foto: Johnny Depp on facebook

Mylord

oder Untertitel zum Prozess Johnny Depp gegen The SunLondon, im Juli 2020

Meinung (überarbeitet am 18.10.20)

Es geht in diesem Artikel nicht darum festzustellen, dass es sich bei Amber Heard mit Sicherheit um eine krankhafte Narzisstin handelt. Persönlichkeitsstörungen können natürlich nur Psychologen oder Psychiater diagnostizieren. Und selbst sie nicht im Ferndiagnose-Verfahren.

Im Rahmen zahlreicher persönlicher Gespräche müsste, über einen längeren Zeitraum hinweg, die zu untersuchende Person befragt und beobachtet werden. Am Ende entscheidet eine bestimmte Anzahl determinierender Kriterien (die zwei großen Klassifikationssysteme sind das DSM, Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen, und die ICD, Internationale Statistische Klassifikation der Krankheiten), ob eine Diagnose ‚Narzisstische Persönlichkeitsstörung‘ gestellt werden kann.

Es sprechen bei Mrs. Heard allerdings eine ganze Reihe typischer Verhaltensweisen für eine solche oder ähnliche Diagnose. So wie sie es in ihrem final statement vor den Royal Courts of Justice medienwirksam erklärte, hat sie Vertrauen in das Britische Rechtssystem. Sollte man ihr nicht glauben ist also die Britische Gerichtsbarkeit Schuld. Im Fachjargon nennt man diese Methode ‚blameshifting‘.

Ich vertraue ebenfalls der British Justice, – nämlich darin, dass sie in ihren Entscheidungsprozess Expertisen von Psychologen einbinden wird, die vielleicht sogar auf Persönlichkeitsstörungen aus dem Cluster B spezialisiert sind. Es bleibt spannend.

Was inzwischen (leider) allen bekannt ist

Es herrscht eine Über-Fülle an allgemein zugänglichen und teils befremdlichen Informationen über die Beziehung von JD und AH. Wie immer wurde in Form von Gerichtsprotokollen über den mehr als drei Wochen dauernden Prozess in London restlos alles Private aufgedeckt und festgehalten, – war es auch noch so unappetitlich.

Diese Aufzeichnungen klingen wie Drehbücher über ein exzentrisches Beziehungsdrama, in dem jede Partei der anderen ekelhafte Verstöße gegen die guten Sitten und gewalttägiges Verhalten vorwirft. Es wird beidseitig im großen Stil vieles behauptet, abgestritten und Verantwortungen dem jeweils anderen zugeschoben. Der normale News-Konsument denkt in Blöcken. Er nutzt zu seiner Deutung die Kategorien, die er kennt und bedient sich im schlimmsten Fall ideologisch gefärbter Klischees, die ihm durch die Medien täglich eingehaucht werden. Und genau das macht sich der in diesem Fall weibliche Narzisst zunutze, – so mein Eindruck.

Für diejenigen Leser und youtube-Interessierten, die noch nicht mit destruktivem und manipulativem Verhalten von malignen Narzissten konfrontiert wurden, sieht die Sache wahrscheinlich wie folgt aus.

Überschlägt man sämtliche Berichte zu Johnny Depps Prozess und das, was man über die turbulente Vorgeschichte zu lesen bekommt, könnte man schnell und platt auf ‚Aussage gegen Aussage‘ kommen.

Heard und Depp lernten sich 2011 am Set zu „The Rum Diary“ kennen. 2015 heirateten sie und nach nur 15 monatiger Ehe reichte Amber Heard die Scheidung ein.

Den Grund für Johnny Depps Verleumdungsprozess gegen „The Sun“ lieferte deren Journalist und Executive Editor Dan Wootton, der 2018 in einem Artikel J.K. Rowling dafür kritisierte, den ‚wife-beater‘ Johnny Depp als Main Character Gellert Grindelwald für ihren neusten Film „Phantastische Tierwesen“ gecastet und sich über ihren Coup auch noch sehr gefreut zu haben.

Innerhalb des mehr als drei Wochen dauernden Verfahrens hatte die „Sun“ zu beweisen, dass Johnny Depp seine Frau geschlagen hatte. Amber Heard war daher die Hauptzeugin der „Sun“. In 14 konkreten Anklagepunkten bezichtigte Heard Johnny Depp, ihr gegenüber gewalttätig gewesen zu sein.

Johnny Depp streitet das ab. Er sei kein Frauen-Schläger. Niemals sei er einer seiner Partnerinnen gegenüber gewalttätig gewesen. Johnny Depp sagt über sich: „I’m not a violent person“.

Pikant ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Verleumdungsprozess, der im Januar 2021 in den USA, genauer in Virginia, beginnen wird. Depp verklagt Heard auf Schadensersatz. In Virginia ist die Washington Post ansässig. Amber Heard hatte sich im Rahmen der #MeToo Bewegung in einem Interview der Zeitung über ihre Gewalterfahrungen mit Männern geäußert. Obwohl sie Johnny Depp nicht namentlich erwähnt hatte, war natürlich jedem klar, auf wen sie sich bezieht.

Disney hatte Depp daraufhin gefeuert. Die Rolle des Captain Jack Sparrow, die maßgeblich er selbst gestaltet und immens erfolgreich gespielt hat, sollte er in „Pirates of the Caribbeans VI und VII“ nun nicht mehr bekommen. Einen Frauen-Schläger kann man schließlich nicht den coolen Jack Sparrow spielen lassen.

Es handelt sich pro Film für ihn um eine Gage von knapp 100 Mio Dollar, so eine Quelle, deren Zuverlässigkeit ich nicht genau kenne. Jedenfalls wird Amber Heard in dem kommenden Verfahren von ihm auf einen Schadensersatz von 50 Mio Dollar verklagt. Der Ausgang des britischen Prozessses ist daher von hoher Relevanz.

Johnny Depp mit seinen 37 bedeutungsvollen Tatoos, seinen vielen Totenköpfen überall, als schwere Ringe, Ketten oder auf seinen schwarzen Bandanas, suggeriert tatsächlich nicht gerade die Anständigkeit eines Chorknaben. Auch wenn er sie besitzt. Er ist übrigens Gründungsmitglied eines gewissen Chores, – ein ‚Chor’ der etwas anderen Art, der Hollywood Vampires.

Dazu kommen seine berüchtigten Drogen- und Alkoholexzesse.

Aber Mrs. Heard hat tatsächlich eine kriminelle Vorgeschichte im Bezug auf Häusliche Gewalt. Da sie ihre frühere Ehefrau geschlagen haben soll, wurde sie in der Vergangenheit einmal polizeilich verhört und für eine Nacht verhaftet.


Bei genauerer Betrachtung

Beide kommen aus dysfunktionalen Familien, auch wenn die jeweilige Dysfunktionalität sich unterschiedlich dargestellt hat. Hört man Stimmen aus Fachkreisen heißt es, dass diese unterschiedlichen Familiengeschichten und die Rollen, die die beiden in ihnen gespielt haben, eine gegenseitige Anziehung begünstigt hätten.

Live Abuse Free – Psychologie (youtube)

Johnny Depp vs Amber Heard

Deutungen

Einleitung

Dieser Blog besteht zum überwiegenden Teil aus Beiträgen zum Thema ‚psychische Gewalt‘ in Form pervertierter, abnormer Verhaltensweisen im Kontext enger zwischenmenschlicher Beziehungen. Diese Vorgehensweisen sind regelrecht Methoden oder Techniken. Sie dienen dem Zweck, destruktiven Einfluss auf eine andere Person zu gewinnen und zu erhalten.

Es sind Texte, die von verdeckten Handlungen oder konkreter, die von Manipulation handeln. Ich habe mittlerweile verstanden, dass meine eigenen Erfahrungen im Bereich dieser ,vorsätzlichen und technischen Bindungs-Methoden‘ von Narzissten noch vergleichsweise harmlos sind. Manche Geschichten dagegen enden nicht gut. Und die Gründe dafür durchschaut das Umfeld meistens nicht.

Kreative Menschen handeln intuitiv. Sie spüren etwas und lassen sich davon leiten. Und sie denken, dass alle es so machen. Bis sie getäuscht werden. Es ist ein Schock für sie, wenn ihnen klar wird, dass sie es mit einem Strategen zu tun haben. Mit jemandem, der ein gut durchdachtes Manöver gegen sie fährt und nur ein Ziel hat, nämlich von ihnen zu profitieren. Narzisstischer Profit kann vieles bedeuten. Er besteht zum großen Teil auch daraus, einem anderen Leid und Schmerzen zugefügt zu haben. Das ist pervers. Ein Narzisst generiert aus positiven oder negativen Emotionen anderer Energieschübe.

Inzwischen weiß ich von Menschen, deren Leben, so wie es gemäß ihrer Anlagen gedacht war, nie stattfinden durfte, – und das nur, weil eine andere Person es schleichend sabotiert hat. Das ist schwer vorstellbar für emotional normal Entwickelte. Oft sind es besonders begabte, höchst sensible Personen, deren Besonderheiten für einen Narzissten zunächst äußerst attraktiv sind, dann aber zur Bedrohung werden. Narzissten sind Neider. Sie beneiden eine emotionale Person um die hohe Frequenz, auf der sie sich befindet. Den Bedrohungen begegnen sie mit offener oder verdeckter Aggression und dem absoluten Willen, sich über den anderen erheben und die hohe emotionale Frequenz eindämmen zu wollen. Die langsame Zerstörung des Selbstwertgefühls ihrer Missbrauchsopfer verläuft dabei subtil durch den Einsatz verschiedener manipulativer Verhaltensweisen.

Warum unterdrückt ein krankhafter Narzisst sein Gegenüber

Die Überheblichkeit im wahrsten Sinn geschieht aus tiefer Unsicherheit, sogar Angst, Verzweiflung und seinem inneren Vakuum heraus. Krankhaft narzisstisch gestörte Persönlichkeiten leben ausschließlich von Signalen, die sie mittels feinster Sensoren von außen empfangen. Sie sind ständig auf der Jagd. Erst wenn sie Signale registrieren werden sie stimuliert und ‚erleben‘ sich als existent. Und wichtig; erst wenn sie merken, dass sie Einfluss und Kontrolle über Menschen und Situationen haben, sie steuern und beeinflussen können, startet bei ihnen das hormonelle Belohnungssystem in Form von Dopaminausschüttungen.

Es ist beängstigend sich vorzustellen, dass ein Individuum, das aussieht wie ein normaler Mensch, allein von Dopaminausschüttung zu Dopaminausschüttung lebt, – seinem Glückshormonsystem, das es für unmoralisches Handeln belohnt. Um hier den passenden lateinischen Begriff zu bemühen; praedatio, Beutemachen, Plündern, Rauben. Und wenn man die Analogie weiterspinnt, stehen Psychopathen in der Nahrungskette ganz oben, – sie sind Spitzenprädatoren.

Menschen ohne Gewissen zeigen Reflexe statt reflektierter Verhaltensweisen. Besonders ausgeprägt ist bei ihnen der Reflex, nach einem Minderwertigkeitsgefühl aus meist nichtigem Anlass, durch eine ihrer Taktiken schnellstmöglich ihre Überlegenheitsposition wieder herzustellen. Besonders geeignet dafür sind die manipulativen Mittel der Herabwürdigung (Degradierung), der Beleidigung oder Bloßstellung (Desavouierung). Das Missbrauchsopfer war unvorbereitet und durchlebt durch diesen Angriff einen unmittelbaren Energieverlust. Zunächst finden diese Attacken unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die unterlegene Person zu destabilisieren bereitet dem toxischen Gegner den Nährboden für weitere destruktive Einflussnahmen. Das Ganze nimmt Fahrt auf.

Es handelt sich bei krankhaften Narzissten um Parallelexistenzen innerhalb unserer Gruppe des Homo sapiens, – um eine emotionslose (im unempathischen Sinn) und deshalb entmenschlichte Variante unserer Gattung. Sie sind im Einzelfall nicht weniger gefährlich als Psychopathen. Auf ihre Art.

Ich denke, vor diesem Hintergrund ist es jetzt nicht mehr schwer, sich die unterschiedlichen Motivationen innerhalb einer ungleichen Paarbeziehung vorzustellen, – was will der Emotionale fühlen und was will der parasitäre Narzisst erreichen?

Narzissten können keine emotional-mitfühlenden Schwingung erzeugen. Dazu benötigten sie neuronale Verbindungen in bestimmten Hirnarealen und über diese verfügen sie nicht. Sie sind bei ihnen nicht angelegt. – Wir kommen hier an die Grenzen der materialistisch ausgerichteten Wissenschaften und touchieren spiritualistische Gebiete (Philosophie). In diesem Kontext gewinnt das Thema ‚Quantenphilosophie’ immer mehr an Bedeutung. Es deutet sich an, dass ihre Zusammenhänge im kollektiven Bewusstsein präsenter werden und sie sich, den herrschenden Wissenschaftstheorien zum Trotz, zunehmend durchsetzt. Stichwort: Morphische Felder oder morphic resonance.

Der Grund des Verhaltens krankhafter Narzissten liegt also in ihrer hirnanatomischen Besonderheit, – es handelt sich um ein strukturelles Problem. Ohne Reize von außen, ob aufwertende oder abwertende, können sie sich selbst nicht als lebend wahrnehmen und ich schreibe hier bewusst nicht ‚lebendig’. Und: sie hijacken die Vibrationen, die oft hohe Lebensenergie interessanter Anderer. Ein Dasein ohne Resonanz von außen wäre für parasitäre Narzissten unerträglich. Sie ist ihr Treibstoff, – ihr narcissistic fuel.

Und: sind sie nicht in einen Gewinn maximierenden Prozess involviert ist ihnen schrecklich langweilig. Sie sind im Hintergrund ständig mit neuen Ideen beschäftigt. Mit Entwürfen, in denen sie die erfolgreiche Hauptrolle spielen. Auf Kosten eines anderen.

Narzissten verhindern potenzielle Karrieren anderer, ruinieren existierende und drehen im großen Stil Lebensfreude und Freiheitsgefühle einer empathischen Person in Angststörungen und Traumata. Ihre Reaktion darauf: Genugtuung. Man könnte ihren Drang zu zerstören als animalisch bezeichnen, denn sie machen regelrecht Beute.

Innerhalb des Rahmens ihrer Agenda handeln sie eher impulsiv. Alles ist ihrem größeren Plan untergeordnet, – sich Vorteile zu verschaffen. Ihre starke Motivation treibt sie an. Ihr oft eiskalter Blick zeigt, dass menschliche Emotionen bei der Exekution ihres Vorhabens keine Rolle spielen, – der Fachbegriff: narcissistic stare. Es enstanden in der Vergangenheit nicht umsonst Analogien zu Reptilien, – ‚Snakes in Suits‘ war in den USA ein Bestseller zum Thema ‚Psychopathen (Maligne Narzissten) in Führungspositionen‘.

Wenn ein narzisstisches Individuum auf das psychische tool des Mitfühlens und Verstehens einer emotionalen Person nicht zugreifen kann, weil es ihm nicht zur Verfügung steht, bleibt ihm nur die Manipulation, um seine Ziele durchzusetzen. Seine Absichten direkt anzusprechen kommt nicht in Frage. Die Angst vor Ablehnung und Misserfolg ist zu groß.

Überhaupt sind die beiden emotionalen Landschaften, die einer empathischen und die einer narzisstisch gestörten Persönlichkeit, vollkommen unterschiedlich. Stark vereinfacht ausgedrückt ist die erste bunt und reich an Nuancen, während die zweite ausschließlich aus Grautönen besteht. Zwischen schwarz und weiß, – ihrem Feindbild (jemand, der sich weigert, ihr nützlich zu sein) und einer Person, die sie mit fuel versorgt.

Dieser grundlegende Unterschied im Erleben der Welt ist maßgeblich für den fatalen Konflikt zwischen Narzissten und Empathen, – es handelt sich um das universelle Prinzip: um die Polarität zwischen zerstörerisch und konstruktiv, matt-schwarz absorbierend und hell-leuchtend, nehmend und großzügig gebend, zwischen beißendem Neid und bedingungsloser Liebe.

Diejenigen, deren Gefühle missbraucht werden, befinden sich in einem unsichtbaren Käfig. Sie wurden konditioniert. Dessen sind sie sich zunächst lange nicht bewusst und die Außenwelt bemerkt oft nichts von diesen Interna. Wie auch? Auf Unterstützung können die Geschädigten daher selten hoffen. Sie müssen sich die komplexen Zusammenhänge ihrer Situation selbst erschließen. Dieser Prozess erstreckt sich nicht selten über Jahrzehnte. Die wohl schmerzhafteste und in ihrer Wirkung nachhaltigste Narzissmus-Empathie Konstellation besteht zwischen einer toxischen Mutter und ihrem objektifizierten Kind.

Live Abuse Free nur durch Dialoganalyse und psychologische Deutung kann ein Aussenstehender die Problematik verstehenEin erhobenes Kinn ist typische Körpersprache des malignen Narzissten

Um konkrete Beispiele für einseitige offene oder verdeckte anti-soziale Kommunikationsmuster und Verhaltensweisen zu nennen, muss man einzelne Dialoge und Aktions-Reaktions-Schemata, die für die entsprechende Beziehung typisch sind, genauer unter die Lupe nehmen. Dabei darf man Gespräche nicht aus ihrem Kontext lösen.

Das Gute

Was ich im Kontrast dazu verstanden habe ist, wie funktionale familiäre und Liebesbeziehungen idealerweise ‚gestaltet‘ werden müssen, damit sich die Individuen entfalten, sich in ihrem Leben weiter entwickeln und sich sicher fühlen können. Wenn man nicht in funktionierenden Strukturen aufgewachsen ist, muss man sich diese später sorgfältig kognitiv erschließen. Versäumt man es, kann man sich nie wirklich von den destruktiven Mustern seiner Ursprungsfamilie befreien. Zu leicht verfällt man immer wieder dem Typus des manipulativen Charakters. Das kennt man. Diese Situation ist einem vertraut.

Beispiele zum Begriff ‚Manipulation

Was ist eigentlich gemeint, wenn ständig darüber gesprochen wird, dass pathologische Narzissten ihre Zielpersonen manipulieren? Der Begriff bleibt verständlicherweise für viele zu abstrakt. Wie oben erwähnt, sollte man sich einzelne Situationen vornehmen und sie interpretieren, so wie es professionell in den Videos von ‚Live Abuse Free‘ passiert.

Dazu braucht man folgendes Hintergrundwissen:

eine manipulative Persönlichkeit formt, gestaltet, kultiviert sich (wie einen Rosenstock, der regelmäßig beschnitten wird – hier: bis nichts mehr blüht) ihre Opferperson im Laufe der Zeit so, dass sie ihr von Nutzen ist und entsprechende Stimuli liefert. Es kann sich um materiellen Nutzen, aber auch um immateriellen Nutzen handeln, – beispielsweise nimmt die Opferperson die Rolle des Bewunderers ein, der seinen Narzissten spiegelt.

Die Modellierung der unterlegenen Persönlichkeit funktioniert nur,

wenn die Opferperson

a. nicht merkt, dass sie Teil dieses Gestaltungsprozesses ist oder

b. bedroht wird, wenn der Nutzen für den Narzissten auszubleiben droht oder

c. sich freiwillig in die Position des Opfers begibt, aus Hörigkeit (Trauma Bonding)

Phase eins – Verführung

Innerhalb der ersten Phase des emotionalen Missbrauchsprozesses liegt die Manipulation in der Täuschung des Missbrauchsopfers, – die dysfunktionale Paarbeziehung beginnt mit dem manipulativen Mittel der Verführung.

Der maligne Narzisst maskiert sich als Spiegel des Missbrauchsopfers und spie(ge)lt ihm positive Bestätigung, tiefe Zuneigung, Anteilnahme, Wertschätzung und Bewunderung (vor).

und warum jemand für Verführungen empfänglich ist

Kurzes Zurückspulen: Kinder wissen natürlich nicht, dass sie ein Recht auf wertschätzende Behandlung haben und wie diese auszusehen hat. Was sie ‚zu Hause‘ erleben, halten sie für normal. Wie Johnny Depp in einem seiner Interviews erzählte, habe er erst bei einem Familienessen im Haus eines Freundes erlebt, was familiäre Wärme und Unterstützung bedeutet. Es sei ihm im Vergleich zum ersten Mal klar geworden, dass in seiner eigenen Familie eine toxische Atmoshäre herrsche. Durch ungefähr 40 (!) Umzüge konnte er vorher nirgendwo einen stabilen Freundeskreis aufbauen, – deshalb wohl diese späte Erkenntnis.

Wie im oben gezeigten Video von ‚Live Abuse Free‘ erklärt wird, trägt das Missbrauchsopfer, also hier Johnny Depp, schon sein Leben lang ein Defizit im Bereich Wertschätzung und bedingungsloser Liebe seitens seiner Mutter mit sich herum. Erst nach ihrem Tod in 2016 wurde er sich dessen bewusst. Jahrelange Einflussnahme eines emotional missbrauchenden Elternteils, oder beider, führt dazu, dass das Kind sein authentisches Selbst nicht herausbilden kann bzw. darf. Weder wird ihm der Raum dafür zugestanden, noch wird es in seinem Sein und Handeln bestärkt. Es wird nicht als eigenständiges Individuum betrachtet.

Das hat katastrophale Auswirkungen auf die Bildung der Persönlichkeit. Menschen, die lange unter toxischem Einfluss der Eltern gestanden haben, entwickeln sich meistens zu people pleasern. Aus Angst zurückgewiesen zu werden passen sie sich zu sehr an, kritisieren ihr Umfeld nicht oder werden zu großartigen Entertainern. Sie tun alles, um gemocht zu werden, – mit ihrer falschen, einer zu wenig bis gar nicht konturierten Persönlichkeit. Oft erfahren sie ihr Leben lang nicht, wer sie eigentlich sind und was ihre Persönlichkeit ausmacht. Ihre Entwicklung bleibt inkomplett. Ausprobieren durften sie sich nicht. Sie wären für jedes ‚anders sein’ sofort bestraft worden. Sie können daher nicht authentisch leben, da sie ihre Authentizität nicht kennen. Und werden sie im Erwachsenenleben auf dem Gebiet der Nicht-Anerkennung auch noch getriggert, re-erleben sie ihr Trauma jedes Mal erneut.

Ich selbst kann sagen, dass in vielen Familien der toxische Einfluss der Eltern erst dann beginnt, wenn das Kind anfängt, sich zu individualisieren. Während seiner Adoleszenz (späte Kindheit über die Pubertät bis zum vollen Erwachsenensein) möchte es sein Anderssein zelebrieren und sich von seinen Eltern lösen. Es möchte beweisen, dass es eigenständig in der Lage ist, sein Leben nach seinen Vorlieben und Kompetenzen zu gestalten.

Wenn Eltern dieses Verhalten bestrafen, dann manipulieren sie. Ihr Model-Kind darf nicht anders werden als sie es sich wünschen. Sie sprechen dabei nicht offen aus was sie denken, sondern sie handeln indirekt, – zum Beispiel indem sie das Kind anlügen oder es subtil emotional erpressen. Das Kind ist nur ein Satellit seiner Eltern oder eines einzelnen Elternteils. Ein narzisstisches Elternteil hat keine Möglichkeit sich in das eigene Kind hineinzufühlen und sich vorzustellen, welche Gefühle dem Kind zur Gestaltung seines eigenen Lebens zugrunde liegen. Derartig persönlichkeitsgestörte Elternteile wissen nichts über den emotionalen Körper und die Bedürfnisse ihres Kindes.

Konsequenz aus einer solchen Kindheit ist die Gefahr, wie bei Johnny Depp, an einen ‚Partner‘ zu geraten, der ebenfalls vollkommen unfähig ist, empathisch zu sein. Immer wieder gerät der unvollständig Erwachsene an einen Prädatoren, der seine Vorteile wittert. Er verführt sein Missbrauchsopfer und spielt ihm ca. für den Zeitraum eines Jahres tiefe Emotionen vor. In Wirklichkeit handelt es sich um das Gegenteil dessen, nämlich um berechnendes, hierarchisches Verhalten, – um die reine Unterwerfung des Unterlegenen. Pathologische Narzissten akzeptieren ausschließlich vertikale und nie horizontale Beziehungen, – also Beziehungen auf Augenhöhe.

Schon innerhalb dieser ersten Phase zeichnet sich der pathologische Narzisst durch zwanghaftes Lügen aus. Zu lügen und Tatsachen zu verdrehen sind unter den Manipulationsmitteln die Kardinalmethoden.

Die inkomplette empathische Persönlichkeit kennt keine zu 100% vertrauensbasierte Verbindung zu einer anderen Person. Sie denkt, Kompromisse zu machen sei normal. Ohnehin nimmt sie Emotionen nur diffus war. Menschen mit Komplexer Posttraumatischer Belastungsstörung, entstanden durch emotionalen Missbrauch in der Kindheit, können ihre Gefühle nicht klar identifizieren. Sie leiden an emotional illiteracy (Emotions-Analphabetismus).

Phase zwei in der Beziehung Heard/ Depp – Liebesentzug und Provokation

Was im zweiten Schritt folgt ist eine Art Schockphase, in die das Opfer versetzt wird. Es erstarrt. Der abuser verhält sich plötzlich kalt, verächtlich und ignorant. Verachtung ist im Kontext Emotionaler Missbrauch ein starkes Manipulationsmittel. Sie paralysiert das Opfer.

Der seit einem Jahr zutiefst emotionalisierte Part, Johnny Depp, erleidet unter Heards Liebesentzug ein neues, erhebliches Trauma, sogar flashbacks mit fürchterlichen Erinnerungen an frühe Zurückweisungen. Drogen helfen zunächst, das emotionale Chaos auszublenden. Warum er in dieser Lage verharrte und keine Konsequenzen zog hat komplizierte Gründe. Zum einen spielt es eine Rolle, dass das Individuum gelernt hat, (zu) vieles zu ertragen. Die zweite Erklärung liegt im trauma bonding. Stress- und Bindungshormone wechseln einander immer schneller ab. Letztere und die Hoffnung auf Erlösung halten es davon ab, sich zu trennen. Fatalerweise.

Was den Missbrauchten extrem lähmt ist Fassungslosigkeit darüber, instrumentalisiert worden und auf narzisstisches emotional engineering hereingefallen zu sein. In seinem Schockzustand kann er nicht klar denken. Und die Situation ist im peinlich. Alles, wonach er sich sehnt, sind die Glücksmomente aus der ‚Rum Diary‘ – Zeit.

Auch ein Teil des perfiden Narzissten-Planes in dieser Phase ist der Einsatz verdeckter Provokationen, auf die der emotionale Part offen (oder er wird heimlich dabei gefilmt) mit Aggression reagiert. Im Schock über die Persönlichkeitsveränderungen seiner großen Liebe reagiert er abwechselnd depressiv oder wütend und mit lähmendem Unverständnis. Zeigt er seine Aggression, wird er beschimpft. Er sei beispielsweise schwach, alt und abgewrackt, gestört, ein Psycho und die schlimmste Form des sogenannten gaslightings: er sei selbst ein krankhafter Narzisst.

Johnny Depp weiß jetzt, dass es sich bei Amber Heards Verhalten um eine perfide Agenda handelt. In seinem Gehirn ensteht Chaos durch Dauer-Stresshormonausschüttung. Ein Gehirn will unbedingt seine Homöostase aufrecht erhalten, – einen energieeffizienten Zustand der Balance. Es will wissen, was los ist. Was ist passiert, warum benimmt sich der andere so abweisend und warum kann nicht alles wieder so sein, wie am Anfang? Es möchte den Glückszustand und die Anfangseuphorie zurück und sucht angestrengt nach Erklärungen.

Aber: unter permanentem Einfluss von Stresshormonen kann keine Homöostase erreicht werden. Der Betroffene will verstehen, was mit ihm passiert und was die Widersprüche bedeuten, denen er sich ausgesetzt sieht. Er fühlt sich wie in einem inneren Kriegszustand und verliert zunehmend an Kraft. Die Konsequenz: adrenal fatigue und damit der kontinuierliche körperliche und geistige Abbau.

Um seine Trauer zu betäuben spielte bei Johnny Depp gerade in diesen verzweifelten Momenten Alkohol eine große Rolle. Die Abkehr des narzisstischen Parts löst Entzugserscheinungen aus, genauso wie ein Drogenentzug. Mit seinen Exzessen sabotierte er sich selbst. Amber Heard hatte sein selbstzerstörerisches Verhalten und seine verzweifelten Ausbrüche dokumentiert und gegen ihn verwendet, was für Narzissten typisch ist. Sie verwenden sämtliches Material gegen ihr Opfer. Manchmal erinnern sie sich sogar an kleine Nebensätze, die Jahre zuvor gefallen sind, schneiden sie sorgfältig aus ihrem Kontext und setzen sie in ihr neues Argumentationskonstrukt ein. Von außen klingt das schlüssig und überzeugend. – Was in der letzten Phase ihres manipulativen Programmes passiert ist, wissen wir alle.

Johnny Depp verzweifelte zunehmend. Er wurde abwechselnd immer trauriger, immer wütender und von Tag zu Tag schwächer. Freunde hatten Angst, er könnte möglicherweise den Jahreswechsel 2018/19 nicht überleben. Alkoholabstürze waren an der Tagesordnung und er magerte stark ab. Ohne gestützt zu werden kam Johnny Depp nicht mehr von A nach B. Sein enormer körperlicher und mentaler Verfall resultierte auch aus Scham. Er schämte sich für den Irrtum, dem er erlegen war, als er sich für AH öffnete. Viele Opfer emotionalen Missbrauchs sind am Ende nur noch ein Schatten ihrer selbst und landen in Psychosomatik-Kliniken.

Phase drei – die manipulative Technik der Verachtung

Diese letzte Phase, nach seduction und devaluation, nennt sich discard. Das Opfer sieht sich massiver Verachtung ausgesetzt. Darauf folgt direkt der finale Verstoß, denn der Narzisst hat sich bereits ein neues Projekt besorgt, – in diesem Fall Elon Musk.

Johnny Depp hatte sich so heruntergewirtschaftet, dass Amber Heard ihn nun öffentlich bloßstellte und fälschlicherweise Häuslicher Gewalt beschuldigte, – false accusation. Ihre Schmierenkampagne passte perfekt in den #MeToo Kontext und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass man ihr die Geschichte abkaufte. Aus der Person Johnny Depp, die sie von ihm übrig gelassen hatte, war am Ende nur noch durch Erpressung und den angedrohten Ruin seiner Karriere Profit herauszuschlagen. Sie einigten sich auf eine Abfindungssumme. Ein Teil der Rechnung ging also auf.

Flying Monkeys

Die Liste der Taktiken erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Man könnte unter anderem noch ausführlich über AHs Flying Monkeys schreiben, – die Mitglieder ihrer loyalen Entourage, die jahrelang in Johnny Depps Apartments gewohnt haben, übrigens mietfrei, und in London von AH instruiert wurden, gegen ihn auszusagen.

Während Johnny Depp der primary narcissistic supply von Heard war, gehören ihre Schwester und die besten Freunde zum secondary supply. Von freier Meinungsbildung kann also keine Rede sein. Heards Schwester wurde sogar von ihr geschlagen, was die Schwester in einem privaten Video zumindest nicht abstritt. Eine große Gruppe von Freunden und Bekannten über Jahre, vielleicht Jahrzehnte, zu täuschen kommt häufiger vor als man denkt. Oft wird von ihnen zu viel in sogenannte Traumberufe interpretiert. Es besteht sicherlich bei Statisten-Persönlichkeiten eine gewisse Disposition, das charismatische Gegenüber nicht kritisch zu hinterfragen sondern im Gegenteil, es zu idealisieren.

Authentische Liebe ≠ Theater

Johnny Depp hatte sich während der Rum Diary Dreharbeiten in der Karibik wahnsinnig in Amber Heard verliebt. Er ist zweifellos eine hypersensible, hoch komplexe, extrem intelligente Persönlichkeit und erlebte diese Kennlernphase sicher sehr intensiv. Es war für ihn ozeanisch.

JD hatte zuvor seine perfekte Familie verlassen, – sich von Vanessa Paradis getrennt, mit der er vierzehn Jahre liiert war. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Man kann sein commitment Heard gegenüber in vielen Videos erkennen, zum Beispiel auf ihrer gemeinsamen Reise zu den Filmfestspielen nach Venedig und in vielen anderen Videos auch. Johnny Depp trug Amber Heard auf Händen.

Der Musiker und Schauspieler war einer lebensgefährlichen Illusion verfallen und wäre an den Auswirkungen seiner schweren Depressionen fast zugrunde gegangen. Sein Fall erinnert in Teilen an einen ähnlich gelagerten, – an die Geschichte von Brad Pitt und Angelina Jolie.

Maligne Narzissten gehen indirekt kriminell vor. Wo liegt der Unterschied zwischen physischer und psychischer Gewalt? Die Beweisführung ist schwierig.

Johnny Depp ist eine der ersten Personen öffentlichen Interesses, die wegen emotionalen Missbrauchs und dessen Konsequenzen gegen einen früheren Lebenspartner gerichtlich vorgeht. Es bleibt zu hoffen, dass dieses erste Verfahren in London für Depp positiv ausgehen und die Referenz für ähnliche Fälle bilden wird.

Richard Grannon

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil III

Meinung

 

 

Was passiert, wenn man einen Narzissten gegen sich aufbringt – Sussex could go nuclear

Ein weiteres narzisstisches Prinzip ist vielleicht das prominenteste im Verlauf der kurzen Karriere als Herzogin von Sussex. Wie man heute lesen kann, hat sie sich übrigens insgesamt 6 Stunden in ihrem Herzogtum aufgehalten, aber das ist tatsächlich nur Nebensache, angesichts des Schadens, den sie schon jetzt der Krone zugefügt hat. Mit dem Treffen in Sandringham sind interessante Aspekte hinzugekommen. Es bleibt spannend und die Geschichte ist auch noch lange nicht zu Ende.

 

Narcissistic Rage

Es beginnt alles mit provokativem Verhalten der Narzisstin selbst. Grenzüberschreitungen durch Missverhalten, unverschämte Forderungen, aggressives Vorgehen, falsche Beschuldigungen, Geltungsdrang und Verdrehung der Tatachen, die andere sprachlos zurücklassen. Hinzu kommt das victim game, also die öffentliche Selbstdarstellung als Opfer. Alle Schuld liegt bei den anderen, aus Sicht des Prädators. Das Umfeld ist höchst irritiert und alarmiert, – greifen können sie die Problematik allerdings noch nicht. Das ganze Ausmaß der komplizierten Machenschaften der Narzisstin wird erst im Nachhinein deutlich. Erst jetzt zeigt sich die Markle’sche Logik hinter ihrem Plan. Vielleicht war es nie so gedacht, dass MM in GB bleibt. Man könnte darauf kommen.

Es heißt, die Queen habe Sorge, die Sussexes veröffentlichten, wie angekündigt, ein brisantes Interview, wenn man ihren Forderungen nicht nachkäme. Dabei handelt es sich natürlich um nichts anderes als Erpressung und Harry säße in der Falle.

Wie im vorhergehenden Text beschrieben, befindet er sich offensichtlich in einer Dauer-Stressschleife. Er arbeitet darauf hin und wartet auf den erlösenden Moment: Meghan ist endlich glücklich und zufrieden. Dass dieser Moment nie eintreffen wird, können nur Menschen beurteilen, die schon einmal näher mit Narzissten zu tun hatten.

 

Was sie wollen, ist eine Reaktion

Narzissten wollen vor allem eines bewirken, – sie provozieren eine Reaktion. Mit dieser Reaktion kann man arbeiten. Da sie sich in einem permanenten gedanklichen Vorbereitungsmodus befinden, Vorbereitung auf die nächste Situation, von der sie profitieren könnten, brauchen sie Stoff. Wenn sie sich verdeckt unempathisch benehmen und die anderen mit einer offen negativen Reaktion darauf antworten, wird das Umfeld umgehend für diese ‚Antwort‘ bestraft. Mit dieser Munition wird dann, seitens des Narzissten, an die Öffentlichkeit gegangen und die im allgemeinen aus empathischen Personen bestehende breite Masse glaubt und lässt sich auf das Spiel ein. Die anderen sind Schuld.

Für einen Narzissten, der nicht ansatzweise über das emotional-bewusste Innere einer nicht gestörten Persönlichkeit verfügt, ist jedoch jede Form der Aufmerksamkeit essentiell. Er kann nicht ohne eine Reaktion auf sich, ob negativ oder positiv, existieren. Ignorierte man ihn vollkommen, fiele er innerlich in sich zusammen.

Das ist der Grund dafür, warum er grundsätzlich die Führung übernehmen muss. Er steuert so das Geschehen und die anderen kommen aus ihrem bald chronischen Reaktionsmodus nicht mehr heraus. Man kann nur entweder einen Krieg vorbereiten oder ihn führen. Beides zur gleichen Zeit geht nicht. Führt der Narzisst, müssen die anderen zwangsläufig handeln. So kommt es auch oft zu Fallen, in die die Gegenseite läuft. Sie nimmt sich meistens nicht genug Zeit zu überlegen, wie sie die Führung zurückgewinnen kann.

Im allgemeinen weiß die Gegenseite auch nicht, dass sie sich im Krieg mit einem Narzissten befindet.

 

Die Reaktion der Queen

Umso erstaunlicher ist die kluge Reaktion der Queen und ihr veröffentlichtes statement zur aktuellen Lage. Die Queen ist eine hochintelligente Diplomatin, die sich sowohl schützt und sich Optionen offen hält, als auch souverän der anderen Seite ein Gefühl der Wertschätzung vermittelt. Ganz abgesehen davon, dass sie einmal mehr der Weltöffentlichkeit gezeigt hat, wer wirklich die Entscheidungsträgerin ist.

Ihre Forderung nach Einhaltung der Reziprozität wird allenfalls angedeutet und das Wort ‚Familie‘ wird in zwei verschiedenen Kontexten verwendet. Zum einen zeigt sie Harry ihre tiefe Zuneigung und Loyalität, zum anderen bedeutet der Rückzug seiner eigenen Familie nach Kanada auch ein Abschied von seinen Privilegien und verdeutlicht, dass das zivile Leben einen klaren Kontrast zu seinen 35 gelebten Jahren am Hof darstellt.

Die Gefahr, dass ein nicht royaler ‚Eindringling‘ die Krone nutzt, um Profit aus ihr zu schlagen, ist der ganzen Familie natürlich zu jedem Zeitpunkt bewusst. Deshalb hatte William die hektischen Heiratspläne seines Bruders zu Bedenken gegeben. Der allerdings reagierte trotzig, – was abzusehen war. Eine schnelle Heirat steht auf jeder narzisstischen Agenda, denn nur so lassen sich Vorteile legal nutzen. Und die Auflösung eines ehelichen Verhältnisses mit einem Narzissten wird meistens nur teuer für das Opfer.

Das statement der Queen sollte daher  nicht ausschließlich als freundlich  konziliant betrachtet werden, da dessen ‚outcome’ schon in Bezug zu einem angedrohten Interview bei O. Winfrey zu setzen war. Denn hätten die Sussexes ihren Willen nicht bekommen, hätten unschöne Veröffentlichungen à la Diana zur Disposition gestanden, hieß es aus dem fernen Westen.

Allein die Tatsache, dass die drei wichtigsten anderen männlichen Familienmitglieder außer sich sind vor Wut, lässt das Prinzip ‚killing with kindness‘ vermuten. Natürlich liebt sie ihren Enkel. Wenn allerdings ihr 98 jähriger Ehemann fluchtartig den Landsitz verlässt, weil sein ‚bis-vor -einer-Woche-Lieblingsenkel’ seine Nerven über die Maßen strapaziert, dürfte die Queen schon allein deshalb sehr bestürzt sein.

Erst die kommenden Verhandlungsergebnisse werden zeigen, wovon beim Sussex-Plan konkret die Rede ist.

 

Entweder oder

Es gibt im Prinzip nur zwei Lager. Narzissten und Nicht-Narzissten.

Wäre dieses Wissen Allgemeinwissen, herrschte zwar mehr Misstrauen unter den Menschen, es gäbe aber auch weniger Dramen und Tragödien. Wenn man sich beispielsweise die Meghan-Versteher Fraktion anhört, als jemand, der mit narzisstischen Agenden vertraut ist, möchte man nur die Hände über dem Kopf zusamenschlagen. Nicht-Narzissten gehen grundsätzlich davon aus, leider ist das naiv, dass Gefühle eine Rolle spielen. Die Arme fühlt sich nicht wohl, – sie steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch, hieß es.

Mit Verlaub, – sah es danach aus? Ich gehe sogar so weit zu behaupten, denn bei einem Narzissten ist der Auftritt nie Zufall (alles dreht sich um seine Außenwirkung), dass die zuletzt gewählte Garderobe zum einen Lässigkeit und privates Leben als auch eingebaute Fallen für die Presse beinhaltete. Mal sehen, ob sie sich darüber hermachen, dass der Blazer-Mantel kürzer ist als der lange cognacfarbene Satinrock. Wäre schön, denn dann hätte man doch einmal mehr die Bestätigung: alles Rassisten in Grossbritannien. Hier kann man wirklich nicht bleiben. In USA aber übrigens auch nicht, solange Trump Präsident ist, – Originalton. Dann muss es eben Canada werden.

Nichts ist nicht berechnet. Bei einem Narzissten steuert nicht das Gewissen die Handlungen. Es sind sein Grandiositäts- auf der einen Seite und sein Minderwertigkeitsgefühl auf der anderen Seite. Darum drehen sich seine Gedanken. Es gibt keine Mitte. Die Mitte wäre ein Leben als ganz normaler, gefühlvoller Mensch.

 

Welchen inneren Zustand wird ein Narzisst niemals erleben (dürfen) ?

Vielleicht sollte man sich in seinem Bestreben, das Innere eines Narzissten beschreiben zu wollen, lieber einiger Umkehrschlüsse bedienen.

Er oder sie wird nie ohne eine Reaktion auf sich existieren können. Daher die Metapher mit dem Spiegel. Und daher auch die Tatsache, dass sie ohne immer wieder kehrende Bestätigung von außen nicht leben können. Diese Bestätigung muss steigerungsfähig bleiben, deshalb ist er oder sie auch nie zufrieden zu stellen.

Für einen Narzissten ist es unmöglich, aus sich selbst heraus Glück, Zufriedenheit und Erfüllung zu generieren. Freude an sich selbst und seinen Ideen zu haben und sich ganz allein in Gedanken zu vertiefen. Lust darauf zu haben, sich zurückzuziehen und vor sich hin zu leben, in einen solchen Zustand kommen sie nicht. Können sie nicht kommen. Ihre Gehirne sind anders aufgebaut, als die von empathischen Menschen, was leider zu wenige wissen.

Narzissten wollen und können nicht sein, wie andere. Wie normale Existenzen, die vielleicht nach außen nicht schillern, jedoch über ein glänzendes, interessantes, vielfältiges, liebevolles, uneigennütziges, tiefgründiges und wunderschönes Inneres verfügen. Das entdeckt man als Außenstehender allerdings nur, wenn man sich wirklich für diese ’normalen Existenzen‘ interessiert. Sich Mühe gibt. Sie selbst sind da geduldig. Sie müssen mit ihren Qualitäten nicht nach draußen gehen. Sie befinden sich in einem vollkommen ausbalancierten Zustand eines Alignments, – ruhend in sich selbst.

Ein Narzisst weiß gar nicht, wie sich das anfühlt. Er kennt nur die innere Leere und die Angst, nicht wahrgenommen zu werden. Während normale Existenzen Liebe, Freude, Stolz, Loyalität und viele andere positive Gefühle entwickeln und erleben können, dominieren bei Narzissten Gefühle der Angst, Unsicherheit, der möglichen Zurückweisung, des permanenten zu kurz Kommens, Neid, Missgunst und ähnliche unschöne emotionale Zustände. Dominiert er andere, gewinnt er einen Kampf und kann er andere betrügen oder hintergehen, entwickelt er ein Gefühl der Genugtuung und Überlegenheit. Auch sind Narzissten extreme Materialisten.

Das, was normale Existenzen glücklich und erfüllt sein lässt, ist normalerweise nicht Geld. Es sei ein Gefühl der Zugehörigkeit und der Wertschätzung, sagt Prof. Hüther, renommierter Hirnforscher.

Für Narzissten ist das Materielle das, was für normale, gefühlvolle und empathische Existenzen diese abstrakten Welten der Zugehörigkeit und der Wertschätzung sind. Ein soziales Leben mit der Resonanz anderer und dass man genauso, wie man ist, einzigartig und gut ist. Dass man liebenswert ist und vielleicht sogar für eine oder ein paar bestimmte Personen in diesem Leben alles bedeutet. So sollte sich das Leben anfühlen.

 

Ein Narzisst ist nie zufrieden

Vielleicht kann man sich vor diesem Hintergrund auch besser vorstellen, warum eine Position in der zweiten Reihe für eine Narzisstin nichts ist.

Sie müssen Grenzen übertreten, neue Möglichkeiten ausloten, andere in den Reaktionsmodus bringen und laufend expandieren. Es ist schwer vorstellbar, dass eine amerikanische Schauspielerin nicht wusste, was ihr in Grossbritannien widerfahren würde. Aber solange sich die Dinge zu ihren Gunsten gestalten lassen, ist ja (noch) alles gut.

Denkt man allerdings die Geschichte weiter und geht man von den üblichen Narzissten Agenden aus, ginge es für Harry Windsor nicht gut aus.

„Devalued as devaluation can be“, – wie hätte seine Narzisstin ihn mehr abwerten können als ihm den Titel Königliche Hoheit zu nehmen ?

Es würde mich nicht wundern, wenn der Verlust des Titels und somit des Glamours eines Tages genau der Grund wäre, warum die junge Mutter Interesse an weitaus schillernderen Herren entwickeln könnte, in deren Fahrwasser sich wieder neue, ganz andere spannende Möglichkeiten auftun.

Wie mehrfach geschrieben, – zufrieden zu stellen sind sie nie …

 

Ein kleiner Hinweis

Nein, sie sitzen nicht immer im ‚driver’s seat‘, – auch das ist den Agenden Kundigen bekannt.

Aufgrund mangelnder Empathiefähigkeit begehen Narzissten oft einen großen Fehler. Sie unterschätzen ihre menschlichen Objekte sträflich. Dass auch sie hidden agendas haben, möglicherweise zurück manipulieren oder irgendwann einfach ganz gelassen ‚Nein‘ sagen könnten, das kommt ihnen nicht in den Sinn.

Bei Neuzugängen im Bekanntenkreis empfiehlt sich daher das genaue Studium derjenigen Person. Ob toxisch oder nicht toxisch, – über die wichtigsten Merkmale gibt es inzwischen ausreichend Literatur.

Man sollte sich am Anfang mit Informationen über sich zurückhalten. Es heißt, nach ungefähr drei Monaten habe man herausgefunden, mit wem man es bei seinem ‚Neuzugang‘ zu tun hat.

H.G. Tudor on narcsite.com

A Very Royal Narcissist – Part 10

A Very Royal Narcissist – Part 11

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil II

Meinung

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Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 42 – Sussexroyal oder Die hinterhältigen Strategien von Narzisstinnen Teil I

Meinung

Markle’s typisches Verhalten als universell einsetzbare Schablone

Gestern erfuhr es die Queen aus dem Fernsehen, – heute ist der Geburtstag einer der beiden zukünftigen Königinnen, Kate von Cambridge:

ein brutales, gut vorbereitetes statement als ‚Vollendete Tatsache‘, man wolle sich weitgehend von den Windsors zurückziehen. Und dieser Affront wird typischerweise gezielt am Abend vor eine (hier royale) Familienfeier platziert. Aus dem Hinterhalt und vor ihrem frohlockenden Chor, bestehend aus massenhaft kopfnickender (zur Zeit meist kanadischer) Lieutenants.

Es bedarf schon einer hochklassigen Skrupellosigkeit, die Britische Königin derart zu brüskieren.

Und Skrupellosigkeit ist ein Kardinalmerkmal pathologisch narzisstischen Verhaltens …

 

Ich-Firma Markle contra The Royal Family

Was weltweit viele Menschen als längst überfällige Modernisierung des Britischen Königshauses und die damit verbundenen Freiheitsbestrebungen der strahlenden Sussexroyals begreifen, ist in Wirklichkeit ein ausgeklügelter Plan. Es wird seitens der Narzisstin MM eine Strategie verfolgt, die, so sieht es momentan aus, nicht bilderbuchmäßiger ablaufen könnte. Sollte ihr Kalkül zu 100% aufgehen, wird es für den jungen, ehemals wilden Royal Harry Windsor nicht gut ausgehen.

Besonders sein großer Bruder ahnte es schon früh, ebenso sein Großvater und noch einige andere mehr, – nur Harry selbst merkte nichts. Das konnte er auch nicht, denn er wurde von Anfang an massiv manipuliert.

 

Typische ‚Narzisstische Agenda‘ – Terminologie

Wie in vielen meiner vorhergehenden 41 Beiträge zum Thema Maligner Narzissmus/ Psychopathie erwähnt, handeln alle sogenannten social-predators immer nach dem gleichen Muster, das man sehr grob als ‚Seduction-Devaluation-Discard-Methode‘ bezeichnen könnte. Man muss wissen, dass es dem Narzissten ausschließlich um seine eigenen Vorteile und Ziele geht, die er unbedingt erreichen will (Grandioses Selbst/ Self-Absorption). Dazu ist ihm jedes Mittel Recht.

Er interessiert sich nicht für andere, kann sich nur sehr begrenzt in sie hineinversetzen (Empathielosigkeit), und sein Partner hat ihm gefälligst zu dienen. Er soll ihm lediglich liefern, was er braucht, um diese innerlich formulierten Vorteile und Ziele zu erreichen. Der Narzisst trägt eine Maske hinter der er permanent darüber nachdenkt, wie sein nächster Coup aussehen könnte.

 

1. Seduction

Die Zielperson wird nach bestimmten Kriterien ausgesucht und verführt. Parallel zum sognannten Love-Bombing, Überschüttung seiner Zielperson mit Liebesbekundungen, prüft der Narzisst sein anvisiertes Objekt sehr genau auf den Grad seiner Beeinflussbarkeit. Durch anfangs minimale, dann gröbere Grenzüberschreitungen testet der Narzisst, wie weit er mit seiner (zunnächst verdeckten) Dominanz gehen und was er alles einfordern kann.

Da er sich bewusst traumatisierte Menschen aussucht, die sowohl unter einem Mangel an Zuwendung, als auch an Selbstgewissheit leiden, ist sein Vorgehen klar. Er verstellt sich intelligent und suggeriert dem empathischen Partner, dass er sich ideal als der perfekte und ersehnte Gegenpart eignet und dem Traumatisierten endlich dazu verhilft, sich wieder komplett zu fühlen und zu heilen. Die Quälerei hat ein Ende, – wie trügerisch.

Narzisstinnen so wie Narzissten sind oft enorm charismatische Personen. Sie verströmen eine Anziehung, der zu widerstehen einem regelrechten Kraftakt gleichkommt. Erfüllt ihr geeignetes Objekt die oben erwähnten Mangelkriterien und sehnt es sich nach einer großen Liebesgeschichte/ eigener Familie, hat der berechnende Narzisst leichtes Spiel. Er ist von diesem Moment an unaufhörlich damit beschäftigt, seine Position zu festigen und er fängt subtil an, seinen empathischen Partner auch schon langsam aus dessen Umfeld zu lösen. Noch bevor dieses kritischer werden und die Zielperson vorwarnen könnte.

 

2. Devaluation

Im Verlauf des ersten Beziehungsjahres entsteht eine (auch sexuelle) Abängigkeit, ein Bonding, des Objektes zu seinem Narzissten. Die überschäumend schönen Momente des Anfangs dominieren immernoch seine Vorstellung über die Konstellation. Sich einschleichende Widersprüche, Grenzüberschreitungen und Konflikte, hervorgerufen durch narzisstischen Herrschaftsanspruch, werden vom empathischen Partner verdrängt. Gleichzeitig arbeitet der Predator sukzessive an seiner Machtausweitung. Er bedient sich weiterhin abstrakter manipulativer Methoden wie zum Beispiel Twisting, Verdrehung von Tatsachen, er spielt oft unter Tränen das Opfer und beschuldigt fälschlicherweise seine Widersacher, er überrumpelt, hintergeht und lügt. Und er stellt immer unverschämtere Forderungen. Die Steigerung ist regelrechtes Bullying, – ein zunehmend aggressiver Ton gegenüber anderen.

Sein ‚Partner‘ wird nicht selten in Argumentationskonstrukte gehüllt, die bei genauerer Betrachtung einem Realitäts-Check nicht standhalten würden, – allerdings ist er zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage, die eigens für ihn verdrehte  Wahrheit überhaupt in Frage zu stellen. Zu tief befindet er sich schon in Schräglage. Er schämt sich, kann das aber natürlich nicht zugeben und macht das Einzige, was ihm bleibt, er demonstriert Stärke und bekennt sich öffentlich zu seinem Narzissten. Das Umfeld nimmt inzwischen eine klare Persönlichkeitsveränderungen bei ihm wahr, während der Narzisst sich immer stärker durchsetzt und von vielem profitiert.

 

3.Discard

Man kann sich nur begrenzt verausgaben, seine eigenen Werte und Bedürfnisse für einen anderen aufgeben und sein Wesen unterdrücken. Außerdem ist es nur schwer zu ermitteln, wieviel Energie man tatsächlich aufgebracht (und verschwendet) hat, um dem Emotional Abuser zu gefallen. Ein Prozess, der nie abgeschlossen ist, übrigens, denn es ist unmöglich, den Narzissten zufrieden zu stellen. Es fällt ihm immer wieder etwas Neues ein, das ihn vermeintlich noch mehr erfüllen könnte. Nur leider liegt es in der Natur der Sache (in der Natur des Narzissten) das ein Sättigungsmoment niemals eintreten wird.

Im Laufe der Zeit baut der empathische Partner immer mehr ab. Durch den konsequenten Gehorsam, das umgehende Umsetzen narzisstischer Bedürfnisse des anderen, das vorherrschende Chaos und immer deutlicher zum Vorschein kommende Kälte des emotionslosen Abusers ist er irgendwann komplett erschöpft, lässt physisch und psychisch extrem nach und kann nichts mehr leisten. Er hat seinen ‚Wert‘ verloren.

Das ist dann der Moment, in dem der Narzisst sein Objekt für unbrauchbar hält und sich von ihm trennt, – es fallen lässt.

Schuld ist, nach Meinung des Predators, das Opfer selbst.

 

Fortsetzung folgt: Die kaltblütige Hidden Agenda der MM – Zu kurzer Mantel als Falle für die Medien – Südafrika Interview: Konstruierte Beschwerden adressiert an Britische Presse – Missbrauch der Britischen Krone – Profitgier – Harry’s Leichtgläubigkeit – Archie, emotionale Erpressung Harry‘s jetzt möglich – Die meisten sind naïv – Flying Monkeys aus Hollywood – Hat man erst einen Narzissten im System, …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 41 – Eine dringende Empfehlung

Brigitte Gruf schreibt auf facebook

Ab und zu telefonieren wir und jedes Mal bin ich von Brigittes Wissen tief beeindruckt. Ich empfehle jedem, der den fundierten Austausch sucht, sich mit Brigitte in Verbindung zu setzen. Je größer die Gruppe wird, desto höher steigen die Chancen, bald den Durchbruch in eine breite Öffentlichkeit zu schaffen.

Psychische Gewalt sollte grundsätzlich als strafwürdig betrachtet werden. Schützen Sie sich und führen Sie minutiös Protokoll über die Manöver, deren
Ziel es ist, Sie zu destabilisieren.

Hier Brigittes Seite

https://www.facebook.com/groups/NarzisstenPsychopathenClusterBGestoerte/

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten 40 – Kommen Sie nicht unter die Agenden-Räder

Ob im Kontakt zu toxischen Systemen oder zu Einzelpersonen dieser Ausrichtung, – erkennen Sie deren Plan möglichst sofort

 

Zur Inspektion

Da, wo ich jetzt wohne, hatte ich bis jetzt noch nicht ein einziges Mal das Gefühl, als Teil einer Zielgruppe betrachtet zu werden, die für die Komplementär-Gruppe kommerziell interessant werden könnte. So beispielsweise vorgestern in der Autowerkstatt. Ich, weiblich, kam dieses Mal allein und wurde trotzdem nicht zur ‚ahnungslosen Beute‘ degradiert.

Es verbietet einem in dieser Region wohl der kulturell bedingt große Respekt voreinander und der damit verbundene Anstand, solche Gedanken zu entwickeln. Und genau das ist einer der Gründe, warum ich jetzt hier lebe.

Zurück zur Autowerkstatt. Keine nebulösen Aussagen zu den auf mich zukommenden Kosten, wie ich es sonst gewöhnt war, keine Attituden von sich windenden Werkstattleitern, keine Warnungen, welche großen, teuren Bauteile ohnehin nach soundsoviel Jahren verschlissen sind, besser dringend sofort ersetzt werden sollten und ähnliches.

Erfrischend klar wurde sich schnell festgelegt, was zu tun ist und was es kosten wird. Ich verzichte auch gern auf unnötige Erklärungen und hypokritische Freundlichkeit. So ölverschmiert und konzentriert, wie er war, so authentisch war er auch und eigentlich wollte er mich, nach unserer Terminabsprache, möglichst schnell wieder loswerden, um endlich weiterzuarbeiten. Das tat gut.

Nun ist das Beispiel mit der Autowerkstatt vergleichsweise plakativ, harmlos und auch nicht richtig passend. Dem Unterschied zu 100% narzisstischen Systemen/ Personen widme ich mich gleich detaillierter. Jahrelang bin ich schon mit dem typischen Gefühl an diese eher männerdominierten Orte gegangen, dass mein Nichtwissen höchstwahrscheinlich mit erhöhten Reparaturkosten bestraft werden würde. Ich besuchte dann eben mehrere Firmen dieser Art, verglich und legte mich irgendwann fest. So, wie es wahrscheinlich jeder macht.

Was in diesem Beispiel passiert, ist natürlich nicht wirklich perfide, nur jeweils ein kleiner Betrug. Es erfüllt aber deshalb das narzisstische Kriterium der Ausbeutung. Nur; man ist nicht emotional involviert und deshalb nicht wirklich sprachlos, im Gegenteil, es war jedes Mal im Vorfeld schon mit Verhaltensweisen dieser Art zu rechnen. Ganz anders ist der Zusammenhang in den folgenden Beispielen.

 

Wenn das vertraute Gegenüber eine Agenda hat – der furchtbare Schlüsselmoment im Prozess des Verstehens

Nein, ganz deutlich für alle diejenigen, die sich eventuell seit Jahren Selbstvorwürfe machen oder gemacht haben, mit Naivität hat es nichts zu tun. Wenn man nicht von vornherein mit soetwas wie ‚einem Plan dahinter‘, Berechnung, Kalkül, im weitesten Sinn Manipulation oder wie man es noch nennen könnte gerechnet hat, dann war man nicht naiv.

Emotional gesunde Menschen entwickeln Vertrauen in Verbindungen zu anderen, unterstützt durch entsprechende Bindungshormone, die von Natur aus dafür vorgesehen sind, auf Vertrauen zu basieren. Dafür gibt es viele Gründe. In Familien vertraut man sich und erhält (normalerweise) Schutz, also eine Art Windschatten und als Kind gute Startbedingungen.

In außerfamiliären Gruppen vertrauter Menschen ist es die soziale Interaktion und damit ebenfalls ein gewisser Schutz, den die Gruppe den jeweiligen Gruppenmitgliedern im Innenverhältnis garantiert, die Einhaltung des Reziprozitätsgesetzes voraussetzend. Psychologen und Soziologen sind hier spezialisierte Gesprächspartner.

Ich persönlich halte den Moment, in dem man als Vertrauender feststellen muss, dass das Gegenüber sich mit Kalkül auf eine oder viele gemeinsame Situationen vorbereitet hat, und das vielleicht schon seit langem, für den schlimmsten im Zusammenhang mit Narzissmuss/ Psychopathie.

Elternteile, andere Familienmitglieder, Ehepartner, die eigenen Kinder, Freunde, Arbeitskollegen oder Vorgesetzte sind potentielle Prädatoren, die zum Teil in Zusammenarbeit mit anderen einen konzertierten Plan aushecken, der ausgemachten Zielperson Fallen stellen, ihre Grenzen überschreiten, sie damit provozieren und dann die kalkulierte Gegenwehr als Aggression oder Verhaltensauffälligkeit ihnen gegenüber deklarieren, was in der Narzissmus Terminologie als Gaslighting bezeichnet wird. Für Menschen, die in einem funktionalen Umfeld aufgewachsen sind und sich auch heute noch in einem befinden, muss dieser Absatz nach schwerer Paranoia klingen. Alle anderen wissen genau, um was es geht.

Die narzissten-typische Agenda beinhaltet selbstverständlich auch, dass der Zugriff auf Beweismaterial zur Rehabilitierung für die Zielperson unmöglich ist bzw. ihre sämtlichen Aktivitäten zur Klarstellung der Situation sabotiert werden.

 

Und wieder: das Prinzip dahinter

Diese Informationen sind ganz offensichtlich stark zusammengerafft und wiederholen sich in allen meinen Texten immer wieder, jeweils unter der Überschrift unterschiedlicher Schwerpunkte. Der Hintergrund ist, dass ich das Prinzip, die typischen Strukturen, die dem Vorgehen manipulativer Agenden zugrunde liegen, einprägsam gestalten möchte. Es gibt bedauerlicherweise noch zu viele unaufgeklärte Institutionen.

Der Prädator hat ein Ziel, dafür konzipiert er einen ausgeklügelten, oft komplexen Plan, das kann er gut, denn er hat aus Mangel an emotionalen Möglichkeiten nie etwas anderes getan, ist also geübt darin. Mit Mangel an emotionalen Möglichkeiten ist auf zwischenmenschlicher Ebene die Unfähigkeit zur Empathie gemeint. Die Ziele sind vielfältiger Art. Sehr oft geht es um Geld, Sex oder auch ‚social climbing‘.

Zum Erreichen seines Zieles nutzt er oder eine Organisation sämtliche legale aber auch oft illegale Methoden. Hier meine ich tatsächlich im juristischen Kontext ‚illegal‘, also unzulässig, z.B. im Zusammenhang mit Arbeitsrecht.
Aktuell möchten sich viele (Groß-)Unternehmen gern ihres teuren Altpersonals entledigen, um es durch neues, viel günstigeres zu ersetzen. Hierzu scheint ihre Fantasie oft ungebremst.

Und noch einmal zur Erinnerung: Prädatoren können Einzelpersonen oder Systeme sein, also auch Firmen, ganze Staaten, dazu gleich mehr, oder sogar Zusammenschlüsse von Staaten (Europa, Nato mit Stichwort Nato-Osterweiterung).

 

Abschließend mein Eindruck zum Thema ’narzisstische Agenda von Staaten bzw. Zusammenschlüssen von Staaten‘

Dieses Thema könnte eigentlich ein ganzes Buch für sich beanspruchen. Aber in diesen Zeiten, in denen man, zumindest was einige Nationen betrifft, den Eindruck haben kann, dass Politik zum Unterhaltungsgenre verkommen ist, käme man mit der Recherche gar nicht hinterher.

Die narzisstische Agenda bedeutet, einen genauen Plan zu haben, wie man eine Zielperson oder Zielgruppe für seine Zwecke missbrauchen, wie man sie ausnutzen kann. Ich bin bestimmt nicht die Einzige, der spontan viele Beispiele einiger Staaten einfallen, in denen die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft nur noch fassungslos und ohne jegliche Gestaltungsmöglichkeiten zusehen müssen, was passiert. Parlamentarische Demokratie hin- oder her. Zu langsam, zu ungenau, zu leicht umgehbar, – zumindest in Europa, wie man kürzlich einmal mehr eindrucksvoll hat miterleben dürfen.

Und dann die EZB mit ihrer damit verbundenen, bereits bekannten Agenda von Madame Lagarde. Minuszinsen sind hier das Stichwort. Enteignung also!

Ich komme lieber gar nicht erst auf Deutschland zu sprechen, denn dann gelte ich unter anderem zumindest umgehend als Verschwörungstheoretikerin.

Sehr oft muss ich in diesem Zusammenhang an Steffen Seibert denken, einst einer der fähigsten, kritischsten Journalisten, die das Öffentlich-Rechtliche je zu bieten hatte. Er wurde, ich denke aus genau diesen Gründen, ins Kanzleramt ‚seduced‘ und muss seither, als Regierungssprecher, alles mittragen. Zum ZDF kann er nicht zurück. Welche Verschwendung an Potenzial.

 

Ich möchte mich wohlfühlen

Und so geschah es, dass ich eines Tages beschloss, dahin zu gehen, wo man sich nicht so schnell von Autoritäten beeindrucken lässt, sich unter Zurhilfenahme seines klaren Verstandes eine vernünftige Meinung bildet um sich dann, in der Folge, couragiert zu trauen, diese auch offen auszusprechen. Ebenfalls eine Erleichterung: keine Hofberichterstattung, kein Staatsfernsehen.

Besonders positiv; hier werden sowohl Senioren (sie sind integriert), als auch Kinder auffallend sanft und liebevoll behandelt. Man kann diese Emotionalität im Miteinander überall beobachten. Die Integration aller Familienmitglieder in den Alltag bringt Balance und Freundlichkeit in soziale Interaktionen, – es scheint, als läge hier ein Commitment vor und somit einvernehmlich die gesellschaftliche Priorität.

Es gibt sie noch, Regionen in Europa, in denen eine Art moralischer Verantwortung füreinander die Bürger als Gruppe stark macht. Es sind Respekt und Empathie, aber auch kritisches Reflektieren, die weit vor dumpfem, oktroiertem und gehorsamem Leistungs- und Konkurrenzgedanken die Menschen zusammenhalten und mich täglich neu beeindrucken.

 

Destruktive Beziehungen zu pathologischen Narzissten  38 – Danielle Collins, ein neuer Star am Narzissten-Himmel ?

This time on the tennis court

Innerhalb der letzten Wochen habe ich überlegt, ob man sich Frau Collins vielleicht erst noch einmal in einem anderen Grand Slam Wettbewerb ansehen sollte. Höchstwahrscheinlich wird sie aber ihre Methoden nicht ändern.

Ihre Auftritte werden immer etwas Grenzüberschreitendes, etwas Skrupelloses haben. Etwas noch nie Dagewesenes. Es ist ihre Strategie, ihre Gegnerin massiv verunsichern zu wollen. ‚To execute‘, dieser Begriff ist regelmäßig von ihr zu hören.

Die Andere aus der Balance zu bringen und dann zu exekutieren, – so stellen Mrs. Collins’ Coaches und sie selbst sich ein Match vor.

Soetwas hatte ich auf der Tour noch nie gesehen und ich beobachte die Szene seit vierzig Jahren.
Coming soon